Wie die Frage nach Nachhaltigkeit die Logistikbranche verändert

ContainerschiffEs ist ein trauriger Rekord: Der CO2-Gehalt ist so hoch wie nie! Um einen weiteren Anstieg des CO2-Gehaltes zu vermeiden und damit die drohende Klimakatastrophe weitestgehend zu verhindern, müssen nunmehr alle einen Beitrag leisten. Die aktuellen Entwicklungen setzen auch die Logistikbranche unter Druck. Ein Umdenken und die Einführung neuer Lösungen sind unumgänglich.

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Fakultät „Industrial Technologies“ der Hochschule Furtwangen

Die Hochschule Furtwangen, mitten im Schwarzwald,  ist seit Jahrzehnten eine Ingenieursschmiede. An drei Standorten  – Furtwangen, Tuttlingen und Villingen-Schwenningen werden Studiengänge in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung, Kommunikation, Klimaschutz, Energie, Mobilität und Gesundheitsvorsorge angeboten. Der Studiengang Angewandten Materialwissenschaften ist ein gutes Beispiel dafür. Nicht nur gehen mittlerweile für alle sichtbar die herkömmlichen Rohstoffe aus, sondern es werden neue Bauteile, Innovationen, neue Technologien und Produkte gebraucht. Vertiefte Kenntnisse von Materialien und deren Modifikation sind die Voraussetzung dafür.  Kerngeschäft der Hochschule Furtwangen ist die wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Aus- und Weiterbildung. Deswegen wird stets auf Praxisbezug durch Kooperation mit der Wirtschaft gesetzt. Durch ständigen Austausch mit Partnern in Unternehmen und Institutionen wird der Praxisbezug in Lehre, Forschung und Weiterbildung gesichert. Gemeinsam mit den Partnerunternehmen entwickelt die Hochschule Furtwangen HFU auch neue Studienmodelle und praxisorientierte Förderprogramme für Studierenden.

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Weniger Konsum muss kein Verzicht sein

Bild von mehrunissa auf PixabayAls Beitrag für ein klimagerechtes Verhalten wird gern ein Konsumverzicht ins Feld geführt. Es liegt auf der Hand, dass jedes von uns erworbene Produkt zusätzliche Ressourcen verbraucht. Selbst wenn ein Gegenstand zu 100 Prozent aus recycelten Rohstoffen erstanden ist, bleiben noch die Energie und der Transport. Eine klimaneutrale Produktion ist heute kaum möglich. Die beste Lösung für die Umwelt ist, etwas nicht zu kaufen.

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Der Werkstoff der Zukunft: Holz hat sich bewährt

HolzbrückeZugegeben: Die Überschrift wirkt wenig überraschend. Denn, dass Holz ein Werkstoff der Zukunft sei, ist nur die halbe Geschichte. Holz ist einer der ältesten natürlichen Werkstoffe der Welt, aber noch lange nicht außer Mode. Ganz im Gegenteil! Holz wird als nachhaltiger Rohstoff immer beliebter und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden.

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Tipps zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs in Betrieben und Start-ups

GlühbirnenKlimaschutz wird in immer mehr Firmen zu einem wichtigen Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Das Einsparen von Ressourcen hat dabei auch ganz eigennützige Ziele. Start-ups können so ihre Kosten erheblich reduzieren und alteingesessene Mittelständler ihre Betriebsabläufe optimieren. Der nachfolgende Ratgeber gibt Tipps und Tricks.

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Food-Upcycling: Wie aus Lebensmittelresten tolle Naturkosmetik wird

Ob Kaffeesatz, Fruchtkerne oder Obstschalen: Beim Kochen fällt jede Menge Abfall an, der oftmals geradewegs im Mülleimer landet. Was viele dabei nicht wissen: Die Lebensmittelreste können zu wertvoller Naturkosmetik verarbeitet werden. Food-Upcycling, die Wiederverwertung von Essensresten, ist nicht nur ein reiner Trend, sondern ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Doch welche upgecycelten Produkte für Haut und Haare sind besonders lohnenswert?

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Rettet den Regenwald!

RegenwaldDie Zerstörung des Regenwaldes in Südamerika ist eines der größten ökologischen Probleme unserer Zeit. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlicher Natur. Zum einen steigt der Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen, insbesondere für die Zucht von Rindern. Zum anderen wachsen in den brasilianischen Regenwälder Holzarten, die auf dem europäischen und asiatischen Markt sehr begehrt sind. Außerdem fallen große Teile des Urwaldes dem Abbau von wichtigen Rohstoffen wie Gold, Bauxit, Kupfer und Nickel zum Opfer. Unabhängig von den Gründen für die Abholzung hat diese aber katastrophale Folgen für den ganzen Planeten. Daher fragen sich immer mehr Menschen hierzulande, welchen Beitrag sie selbst zum Schutz des Regenwaldes leisten können.

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Wie Unternehmen ökologischer arbeiten können

FortbildungUnternehmen werben mit ihrem ökologischen Bewusstsein und präsentieren ihre Umweltschutzmaßnahmen im Internet und auf Produkten. Verbraucher achten da auch sehr drauf. Doch was genau, können Unternehmen tun, damit die Grüne Aura nicht nur Fassade bleibt?

Ökologische Krisenherde in Unternehmen

Je nach Arbeitsschwerpunkt eines Unternehmens, gibt es unterschiedliche Krisenherde. Ein Knackpunkt ist natürlich immer und überall der Energieverbrauch. Produzierende oder weiterverarbeitende Firmen haben in der Logistik ebenfalls viele Kriterien, die über die Umweltfreundlichkeit eines Unternehmens oder den ökologischen Fußabdruck des Produkts entscheiden. Die Lieferwege und die Transportmittel beispielsweise. Die Gewinnung von Rohstoffen oder Verarbeitung von Materialien außerhalb des Unternehmens, sollte jedoch kritisch beleuchtet werden und Lieferanten und Geschäftspartner nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.

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Pflanzendünger

Was sind eigentlich Düngemittel?

Üppiges PflanzenwachstumAlles was Pflanzenwachstum ermöglicht und fördert kann man als Pflanzendünger bezeichnen. Oft denken wir an chemisch- synthetische Düngemittel, die bei ihrer Herstellung sehr viel Energie verbrauchen. Wir denken an Gülleseen und an die Verseuchung von Gewässern. Tatsächlich zählt sogar CO2 dazu, zugeführtes Kohlendioxid, das bei Pflanzen im Gewächshaus das Wachstum beschleunigen kann. Und sogar Schwefedioxid –  Abgase aus der Kohleverbrennung  – düngen Kohl und andere schwefelbedürftige Pflanzen. Hier sieht man deutlich – erst die Dosis macht das Gift.
Saharastaub ist Dünger für ganze Ökosysteme rund um den Globus, zum Beispiel für den Amazonas Regenwald. Die mineralstoffreichen Partikel aus Trockengebieten enthalten die Nährstoffe, die in extrem regenreichen Gebieten längst aus dem Boden ausgewaschen sind. Und so fruchtbar gerade der Regenwald mit seinen Baumriesen auch aussehen mag, das Ökosystem lebt von der sprichwörtlichen Hand in den Mund, im Kreislauf mit sich selbst. Der Boden ist ausgelaugt. Es sind die verrottenden Baumriesen selbst, die die Nährstoffe für neues Wachstum liefern. Die Zufuhr von Nährsalzen wie Kalzium und Magnesium aus der Sahara verhindert langfristig die Verarmung und Degradierung.

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Der ökologische Fußabdruck muss minimiert werden

DürreschädenDer Klimawandel und seine Folgen sind bereits heute deutlich zu spüren. Unerträgliche Hitzewellen mit riesigen Waldbränden sowie Stürme und Überflutungen halten die Menschen rund um den Globus in Atem. Das, so betonen die Wissenschaftler, wird noch schlimmer. Es gibt nur einen Weg, die Katastrophe aufzuhalten: Wir alle müssen jetzt damit beginnen, unseren sogenannten ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem wir unseren Lebensstil nachhaltig verändern. Denn noch zählt Deutschland zu den Ländern mit dem größten ökologischen Fußabdruck.

Umweltmanagement als Qualitätskriterium

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in der Wirtschaft inzwischen zum Qualitätskriterium geworden. Der deutsche Verbraucher schaut genau hin, ob eine Firma umweltfreundlich und ressourcenschonend produziert, wie sie mit Wasser und Energie umgeht und wie die Entsorgung geregelt ist. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Gesetzen, die Hersteller und Händler dazu verpflichten, Recycling und Entsorgung ihrer ausgedienten Produkte sicherzustellen. So müssen zum Beispiel Batterien aus Elektrofahrzeugen vom Hersteller kostenfrei zurückgenommen werden. Doch mit der Rücknahme ist es nicht getan. Schon heute müssen 50 Prozent des Materials aus Altbatterien recycelt werden. Rücknahme, Recycling, Entsorgung und Berichtspflicht erfordern eine ausgeklügelte Logistik und Verwaltung, die nur im Rahmen eines umfassenden Umweltmanagements gewährleistet werden können. Der Umweltmanager berät bei der Einführung und Umsetzung eines auf die individuellen Bedürfnisse des Betriebs zugeschnittenen Konzeptes.

Der Aufwand ist enorm

Beim Umweltmanagement spielt die Abfallentsorgung inzwischen eine wichtige Rolle. Fahrzeug-, Geräte- und Industriebatterien enthalten umweltschädliche Stoffe, die fachgerecht entsorgt werden müssen. Der Gesetzgeber hat das Verbrennen oder Deponieren von Fahrzeug- und Industrie-Altbatterien explizit untersagt. Das heißt, ein Hersteller von Fahrzeugbatterien muss eine Rücknahmestelle einrichten, die die bis zu 700 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien in Empfang nimmt. Im Anschluss müssen die Batterien demontiert, die wiederverwertbaren Bestandteile gesammelt und der Rest bei einem qualifizierten Unternehmen entsorgt werden. Der Aufwand ist enorm und ohne Umweltweltmanager nicht zu bewältigen.

Nur erneuerbare Energien sind umweltfreundlich

Schaut man sich die Entsorgungsproblematik nur der Batterien für Elektroautos an, sind Zweifel an der Umweltverträglichkeit der Stromer durchaus angebracht. Auf die gesamte Lebensdauer betrachtet sparen E-Autos zwar eine ganze Menge CO2 ein, ihre Produktion und Entsorgung aber verursachen neben CO2 eben auch andere umweltschädliche Einflüsse. Zur Herstellung der Batterien werden beispielsweise Lithium, Kobalt und Mangan benötigt, die nur unter einem hohen Einsatz von Energie gewonnen werden können. Auch der Strommix, mit dem E-Autos angetrieben werden, ist eine kritische Betrachtung wert. Denn nur erneuerbare Energien machen Elektrofahrzeuge klimafreundlich. Ohne den Einsatz von erneuerbaren Energien ist einer Studie aus dem Jahr 2019 zufolge das E-Auto sogar klimaschädlicher als ein Dieselfahrzeug. Bei dem derzeit zur Verfügung stehenden Strommix ist ein Elektrofahrzeug erst nach mehr als 120.000 Kilometern Laufleistung umweltfreundlicher als ein Verbrenner.

Jeder kann einen Beitrag leisten

Es ist aber nicht der Kohlendioxid-Ausstoß allein, der dem Klima so zusetzt. Die Abholzung und Brandrodung von Wäldern, Gülle und Stickstoff auf den Feldern, die Verschmutzung der Gewässer und eine Reihe anderer Umweltsünden tragen dazu bei, dass es immer häufiger zu extremen Wetterereignissen kommen wird. Es ist höchste Zeit, unser Verhalten anzupassen und mehr Rücksicht auf Umwelt und Natur zu nehmen. Dazu kann jeder in seinem persönlichen Umfeld einen Beitrag leisten. Man muss nur endlich damit anfangen!

 

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