Chlorella vulgaris ist ein perfektes Futtermittel

Chlorella – ein Einzeller mit Potential

Die Grünalge Chlorella ist ein sehr ursprünglicher Organismus, der schon seit Milliarden von Jahren die Erde bewohnt. Der primitiv aufgebaute Einzeller ist dennoch mit unseren grünen Landpflanzen viel näher verwandt als andere Algenklassen. Im Stammbaum des Lebens ist Chlorella quasi eine Vorstufe unserer Pflanzen, hat das gleiche Chlorophyll. Die nahe Verwandtschaft zu Pflanzen macht Chlorella auch als Futtermittel für alle Haus- und Nutztiere interessant, denn die Produktivität von Chlorella ist viel höher als die aller Pflanzen. Doch nicht nur die Flächenleistung, auch der Reichtum an Protein und an allen Aminosäuren ist unerreicht im Pflanzenreich.

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Ist für Alles ein Kraut gewachsen?

Was ist mit Schnupfen und Husten?

Für oder gegen Alles ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Doch bei Erkältungskrankheiten mit Schnupfen und Husten fängt es an, nur Linderung der Symptome ist möglich. Mit Glück und gutem Timing kann die Stärkung oder Beschleunigung der Immunabwehr rechtzeitig gelingen. Einmal krank geworden müssen wir uns dennoch selbst auskurieren. Schlagartig beheben lassen sich auch andere Krankheiten und Symptome nicht, nicht mit Kräutern und nicht mit der Schulmedizin. Meistens kann man aber vorbeugen und sehr oft Symptome entscheidend verbessern. Es kommt auf die Wirkstoffe an.

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Gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzung

Mehr als Vitamine und Mineralstoffe

Vielfalt und Frische

Vitamine und Mineralstoffe sind in aller Munde. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Viele Symptome von Müdigkeit bis Krankheitsanfälligkeit, die Fitness und die langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit können mit Nährstoffen beeinflusst werden. Die tägliche Zufuhr der wichtigsten Vitamine, allen voran Vitamin C, Vitamin E und die B-Vitamine, durch gesundes Essen zu gewährleisten gehört zur Philosophie und Strategie von immer mehr Menschen. Vitalstoffreiche natürliche Lebensmittel werden von allen Experten empfohlen, denn sie sichern ohne Risiko eine ausgewogene Versorgung mit allem was der Körper braucht und das ist noch mehr als Vitamine und Mineralstoffe. Es gilt also, einige Punkte zu bedenken.

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Was bedeutet Rohkost?

Am Anfang war nur Rohkost

Bis zur Beherrschung des Feuers durch den Steinzeitmenschen Homo erectus vor 1,8 Millionen Jahren aßen Tiere und Menschen das selbe: Rohkost. Rohkost bedeutete damals das Sammeln von Beeren, Früchten, Nüssen und Samen, das Ausschlürfen von Vogeleiern oder Bienenwaben samt Brut, das Essen von fetten und proteinreichen Würmern und Insekten oder ihren Larven aber auch von fetten Kleinsäugern und fetten Fischen sowie von Schnecken, Fröschen, Reptilien, Vögeln und allem was man fangen und roh schlucken konnte. Ohne Zweifel war die steinzeitliche Rohkost reich an Vitalstoffen und arm an Kohlenhydraten und Transfetten, die uns heute in Form von Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten zu schaffen machen. Zuckrig süße Früchte wie Feigen und Datteln, stärkehaltige Kastanien und fette Samen, beispielsweise von Hanf, gehörten sicherlich aber dennoch zur Urkost, die auch Paleo-  (von Paläolithikum) oder Steinzeitdiät genannt wird..

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Basisch leben

Was ist eigentlich basisch?

Tropfstein - Kalk
Tropfstein – Kalk

“Basisch” ist das Gegenteil von “sauer”. Chemisch betrachtet sind Basen Substanzen, die in Wasser eine Lauge bilden. Basen erhöhen den pH-Wert einer wässrigen Lösung. Basen neutralisieren Säuren und umgekehrt. Basen wie Säuren sind ätzend und zersetzen Stoffe. In der Chemie sind Basen in Wasser gelöste Alkalien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium – also unsere wichtigsten Mineralstoffe.

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Saftpressen

Frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte sind die einfachste Form an Vitamine, Mineralstoffe und andere gesunde Inhaltsstoffe in hoch konzentrierter und doch ganz natürlicher Form zu kommen. green_star_elite_saftpresseDie Enzyme und bioaktiven Wirkstoffe wie Antioxidantien in Obst und Gemüse aber auch in Weizen und Gerstengras, Frühlingskräutern und in Wildgemüse wie Löwenzahn oder Brennnesseln werden durch eine geeignete Saftpresse besonders gut aufgeschlossen und damit besser nutzbar für unseren Körper.

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Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft und Stillzeit galt einmal die Faustregel “für zwei” zu essen. Das ist überholt. Nur untergewichtige Frauen sollten ihre Nährstoffaufnahme erhöhen. Übergewichtige sollten vor allem die Nährstoffdichte und damit die Qualität ihrer Ernährung steigern.

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Orientalische Linsen

Orientalische Linsensuppe

Ein würziges, schnelles Gericht aus Roten Linsen. Dieses Linsensuppe gibt es in unzähligen Varianten im gesamten Nahen Osten, in der Türkei und in Indien, wo sie Daal heißt. Diese Linsen werden nicht mit Essig abgeschmeckt sondern mit Zitrone. Im Winter kann diese Linsensuppe als sättigender Eintopf mit Karotten, Zwiebeln und Sellerie zubereitet werden. Im Sommer als dünnere, stark gewürzte Suppe, die etwas abgekühlt serviert wird. Das wichtigste Gewürz ist Cumin. Die anderen Gewürze und Zutaten können variiert werden. Statt der einzelnen Gewürze kann auch die Gewürzmischung Garam Massala für milden Geschmack oder scharfes Curry für scharfen Geschmack verwendet werden.

Zutaten
200 g Rote Linsen
1 Karotte, klein gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
1 Stück Sellerie oder Pastinake oder etwas Staudensellerie oder Sellerieblatt, geschnitten
1 – 2 Esslöffel Olivenöl oder Ghee
1 Teelöffel Cumin
1 Teelöffel Kurkuma
 Chilipulver und/oder Pfeffer und Salz
Zitrone

Zubereitung
Rote Linsen müssen nicht  eingeweicht werden.  Die Linsen werden zusammen mit Cumin und Kurkuma in einen Topf gegeben und gleichmäßig vermengt.  1 Liter Wasser, Karotte, Zwiebel und Sellerie werden dazu gegeben und das ganze aufgekocht. Anschließend bei reduzierter Hitze ca. 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Die Roten Linsen werden dabei zunächst gelb, dann weich und zerfallen schließlich, was so beabsichtigt ist. Nun wird die Suppe gesalzen und mit Pfeffer, Curry- oder Chilipulver abgeschmeckt. Die Linsen zusammen mit geröstetem Brot servieren. Zitrone und bestes kaltgepresstes Olivenöl nach Geschmack erst auf dem Teller dazu geben.
Wer die Suppe noch schärfer mag, der kann zu Anfang schwarze Senfkörner im heißen Topf mit Ghee oder wenig Olivenöl anrösten und danach Linsen, das kleingeschnittene Gemüse und Wasser dazu geben. Exotischer wird die Suppe mit angeröstetem Kardamom. In Indien wird Daal mit Ghee also Butterfett gemacht. Ghee oder Butterschmalz eignet sich zum Anbraten besser als Olivenöl, weil es höher erhitzt werden kann.

Warenkunde und Ökologie
Trockenlinsen und Gewürzpulver sind immer zur Hand, ungekühlt lange haltbar und leicht zu transportieren. Wurzelgemüse sind lagerbar und im Winter frisch verfügbar. Zusätzlich wachsen Linsen auf mageren Böden, brauchen sehr wenig Wasser und praktisch keine Düngung.

Nährstoffe in diesem Gericht
Curcumin
Flavonoide
Vitamine
Mineralstoffe und Spurenelemente: besonders viel Eisen, Kupfer, Zink und Selen
Ballaststoffe
pflanzliches Eiweiß

Dieses Gericht ist: vegetarisch, lactosefrei, glutenfrei, cholesterinfrei, GVO-frei und hat eine sehr gute CO2-Bilanz

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Futtermittel-Positivliste

Der richtige Ansatz im Futtermittel- beziehungsweise Dioxin-Skandal kommt nun von der Bundesverbraucherschutz Ministerin a.D. Renate Künast. Sie kritisiert dabei das praktizierte System, die Futtermittelkontrollen und Futtermittel-Mixturen den Futtermittelherstellern allein zu überlassen. Ohnehin hört sich dies wie ein schlechter Witz an. Künast fordert zu Recht: “Wir brauchen eine Positivliste der als Tierfutter geeigneten Rohstoffe”.  Altöl wie in vergangenen Dioxin-Skandalen, Tiermehl für Wiederkäuer wie in der BSE-Krise aber auch Futterfette für technische Zwecke gehören völlig unzweifelhaft nicht dazu. Die Liste der vollkommen ungeeigneten Rohstoffe ließe sich beliebig verlängern. Darin liegt das Problem. Aus industriellen Prozessen in vielen Bereichen entstehen Abfallprodukte, die weiterverwertet werden, um Kosten zu senken. Kosten senken, um belastete Rohstoffe billig zu entsorgen und auch um Geld für Futtermittel zu sparen, ist gängige Praxis.

Sehr viele Nebenprodukte aus Prozessen der Lebensmittelindustrie sind  hingegen geeignet und ungefährlich. Pressrückstände von Säften oder Ölen, genauso wie Nebenprodukte der Müllerei und der Brauerei sind gängige und hochwertige Futtermittel. Wir hoffen auch beim Essen von Brot und Nudeln, beim Trinken von Bier und Fruchtsaft oder bei der Verwendung von Speiseöl darauf, dass die Ausgangstoffe nicht mit Pestiziden belastet waren. Unter dieser Voraussetzung können wir Mehle, Trester und Presskuchen unseren Tieren füttern. Das Gleiche gilt für Mineralstoffe. Salze und Oxide, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet wären und nicht etwa Klärschlamm, sollten in die Futtertröge wandern.

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