Wie fördern Sie Ihre Gesundheit optimal?

SalateSie gerät in den letzten Jahren immer weiter in den Mittelpunkt der Gesellschaft und die Bewusstheit für das Thema steigt. Die Rede ist von der Gesundheit. Im Internet gibt es daher auch verschiedenste Ratgeber und unterschiedlichste Ideen darüber, wie es gelingen kann, den eigenen Körper bestmöglich zu unterstützen. Schließlich wünschen sich wohl die meisten Menschen, möglichst lange und gesund leben zu können. Damit auch Sie die Möglichkeit haben, diesen Wunsch wahr werden zu lassen, erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten Sie tatsächlich haben.

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Gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzung

Mehr als Vitamine und Mineralstoffe

Vielfalt und Frische

Vitamine und Mineralstoffe sind in aller Munde. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Viele Symptome von Müdigkeit bis Krankheitsanfälligkeit, die Fitness und die langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit können mit Nährstoffen beeinflusst werden. Die tägliche Zufuhr der wichtigsten Vitamine, allen voran Vitamin C, Vitamin E und die B-Vitamine, durch gesundes Essen zu gewährleisten gehört zur Philosophie und Strategie von immer mehr Menschen. Vitalstoffreiche natürliche Lebensmittel werden von allen Experten empfohlen, denn sie sichern ohne Risiko eine ausgewogene Versorgung mit allem was der Körper braucht und das ist noch mehr als Vitamine und Mineralstoffe. Es gilt also, einige Punkte zu bedenken.

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Gesund oder ungesund, Dickmacher oder Diätprodukt – mediale Darstellung und Fakten

Seit Jahrzehnten zu allgegenwärtigen medialen Themen geworden sind Diäten und angeblich gesunde oder ungesunde Lebensmittel. Genauso lang kämpfen wir nahezu alle gegen Bluthochdruck, einen zu hohen Cholesterinspiegel, Übergewicht und Diabetes, die zunehmend auch bei sehr jungen Patienten auftreten. Was wir tun und nicht tun sollen, um vermeintlich gesund zu bleiben oder zu werden, wird überall kommuniziert, leider nicht unbedingt von Experten.

Diäten und Gesundheit – viel Zeitgeist, wenig Fakten

Besonders beliebt war lange Zeit “low fat” und “zuckerfrei”. Heute wird geschworen auf “low carb” und Protein-Diäten. Essen dürfen wir also Eiweiß, aber bitte ohne Cholesterin, dafür mit Omega-3-Fettsäuren. Eigentlich wäre das kein Problem, wenn man pflanzliche Nahrung wie Salate, Kohlgemüse, Keimlinge, Saaten und Hülsenfrüchte zu sich nähme und diese mit Meeresalgen aufpeppte. Empfohlen wird aber Fisch – je mehr desto besser – als Ernährungstrend. Das ist ökologisch katastrophal und ernährungsphysiologisch eine Irreführung. Doch leider wird Natur und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit allzu selten in Zusammenhang mit der Ernährung gestellt, obwohl die Nahrungsmittelproduktion weltweit ein Mitverursacher von Umweltproblemen ist: auch von Antibiotika, Schwermetallen und Mikroplastik in Fisch.

Omega-3-Fettsäuren und die Milchmädchenrechnung

Die gesunden Omega-3-Fettsäuren stammen nämlich aus Mikroorganismen und Pflanzen, entweder von der Wiese und kommen via Eier (böses Cholesterin), Milch (böse Lactose) und Fleisch (böse, wenn rot) zu uns oder sie stammen aus Algen und erreichen uns dann im Fischöl. Längst führt die rücksichtslose Ausbeutung der Fischbestände zu massiven Umweltproblemen. Jeder Mensch braucht pro Tag 0,5 Gramm der in Fischöl enthaltenen langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Weiß man, daß Fisch nur durchschnittlich 2 % Fett enthält, von dem nur ein Drittel aus langkettigen Omega-3-Fettsäuren besteht, dann existiert bereits heute ein Bedarf von über 150 Millionen Tonnen Fisch. 2015 wurden ungefähr 85 Millionen Tonnen Fisch aus Meeren gefangen. Die Menge stagniert seit den 1990 er Jahren oder geht in Pazifik und Atlantik sogar zurück. In gewissem Maß können Aquakulturen daran etwas ändern, doch bereits jetzt verschwinden 90 % des Fischöls in den Mäulern von Zuchtfischen. Fischfilets als globales Zukunftsmodell für die Grundversorgung mit Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren sind also eine Milchmädchenrechnung.

Die Bösen waren schnell ausgemacht – Milch und Weizen

Apropos Milchmädchenrechnung. Medial gibt es massive Behauptungen, Milch mache uns alle krank oder erzeuge sogar Krebs. Nebenbei bemerkt und lustiger Weise ist in Milch von der Weide und Käse fast genauso viel an wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthalten wie in Fischfilet! Dennoch kommen mehr und mehr Menschen nach solchen weit verbreiteten Fehlinformationen sofort neue Krankheitsbilder, Allergien und Unverträglichkeiten in die Quere. Die Lactoseintoleranz. Sie ist zwar meist unproblematisch, wenn fermentierte Milch und Sauermilchprodukte verzehrt werden aber medial wird die Volksmeinung dagegen hochgeputscht. Ganz ähnlich ergeht es dem Weizen, einem mit Protein und reichlich Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ausgestatteten Getreide. Wegen der Allgegenwart in allen Fertigprodukten an Gluten werden unsinniger Weise auch Vollkornprodukte gleich mit verteufelt. Inklusive Hafer und Gerste sowie zahlreiche Pseudozerealien. Hier können viele Blogger offensichtlich überhaupt nicht sachlich unterscheiden.

Für den einen Allergen, für den anderen Krebsvorsorge

Sowieso ist es falsch, Allergien als Grund hinzustellen, ein Lebensmittel als ungesund bis tödlich für Alle zu bezeichnen. Allergien und Unverträglichkeiten gibt es davon abgesehen ohnehin gegen alles was gesund ist, gegen Nüsse, Soja, Tomaten, Erdbeeren und Knoblauch.
Erkenntnisse und Gesundheitsprodukte entwickeln sich rasant und sind ein sehr großer Markt. Zivilisationskrankheiten, oft durch Überfluss, bedeuten nicht, dass es keiner Zusatzpräparate bedarf. Trotz übermäßiger Kalorien-Aufnahme fehlen in der persönlichen Ernährung oft Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe sowie Antioxidantien und eben die richtigen Fettsäuren. Neue Ernährungs-Empfehlungen aber auch die Behandlung von Krankheiten und Symptomen mit Naturheilverfahren werden Jahr für Jahr publik.
Den Überblick zu behalten und echte Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zu erklären, sind Aufgaben ausgebildeter Experten und Journalisten.

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Schwarzkümmel und Schwarzkümmelöl – Gewürz und Öl für Gesundheit und Wohlbefinden

Nigella – eine dekorative Blütenpflanze

Nigella Pflanze mit Kapseln und BlüteDer Schwarzkümmel ist eine zierliche Pflanze mit hübschen Blüten und dekorativen Samenkapseln. Er gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Schwarzkümmel ist mit Christrosen, Akelei und Rittersporn verwandt, genauso mit Anemone, Waldrebe oder Trollblume. Seine Verwandtschaft besteht aus wunderschönen Wild- und Zierpflanzen, von denen viele in unseren Gärten gepflegt werden. Und so kann auch Schwarzkümmel mit dem botanischen Namen Nigella sativa im eigenen Garten angebaut werden. Und das nicht nur zur Zierde. Die meist blaublütige und gefüllte Gartensorte (Bild links) heißt übrigens Nigella damascena, auch bekannt als “Jungfer im Grünen”. Schwarzkümmel kann ausgesät werden und wächst auch auf armen, trockenen und heißen Standorten gut.

Schwarzkümmel-Samen verfeinern internationale Spezialitäten

SchwarzkümmelDer Schwarzkümmel beziehungsweise seine kohlschwarzen, leicht kantigen und sehr kleinen Samen (Bild links), ist in seinen Heimatländern ein beliebtes Gewürz und eine viel beachtete Heilpflanze.
In türkischen, arabischen und iranischen Spezialitäten sind Schwarzkümmel-Samen allgegenwärtig. Sie verfeinern süße und pikante Speisen. Besonders auffällig sind sie auf Broten und Gebäcken. Sie werden als Verzierung auf den typischen Blätterteigtaschen mit Schafskäse sowie auf oder in Käse, Frischkäse und Dips verwendet. Manchmal werden sie als “black onion seed” bezeichnet, als schwarze Zwiebelsamen. Schwarzkümmel-Samen schmecken  – wie Zwiebeln – ziemlich scharf, daneben aber auch sehr ätherisch. Ihr aparter Geschmack kommt von den ätherischen Ölen und den spezifischen Inhaltsstoffen. Diese Inhaltsstoffe finden sich auch im Samenöl, dem Schwarzkümmelöl wieder.

Schwarzkümmelöl – gegen alles außer den Tod

In seinen Herkunftsländern von Indien über Iran und die arabische Welt gilt Schwarzkümmel als Heilmittel gegen allerlei Leiden oder wie man hier sagt: “gegen Alles ausser den Tod”.  Schwarzkümmel oder Schwarkümmelöl wird also traditionell für medizinische Anwendungen genutzt. Belegt ist die Anwendung bei Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Entzündungen, Husten, Bronchitis, Kopfschmerzen, und Ekzemen. Schwarzkümmelöl wirkt antimikrobiell und stärkt die Abwehrkräfte. Es wird zur Stärkung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt. Wichtig ist Schwarzkümmelöl in der Frauenheilkunde. Es wird verabreicht zur Förderung der Milchbildung. Man behandelt Regelschmerzen und andere gynäkologische Beschwerden wie Brustspannen und Brustschmerzen. Als wirksames Prinzip im Schwarzkümmelöl bei all diesen Symptomen und Effekten gilt das Thymochinon. Das natürliche Thymochinon besitzt schmerzlindernde und entzündungshemmende sowie krampflösende Eigenschaften. Schwarzkümmelöl ist für die innerliche Verabreichung und die äußerliche Anwendung auf der Haut gleichermaßen gut geeignet und sicher.
Neuerding ist die Behandlung mit Schwarzkümmelöl bei Fettstoffwechselstörungen sowie bei Diabetes vielversprechend. Seit längerer Zeit gilt Schwarzkümmelöl als wirksam gegen Allergien und Heuschnupfen, was aber nie wissenschaftlich bestätigt werden konnte.

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Vegane Eiweißlieferanten – hochwertige Proteinqualität ganz ohne Tier

Große Auswahl an veganen ProteinquellenProteine sind wortwörtlich grundlegend für unseren Körper. Das Wort Protein leitet sich vom griechischen πρωτεῖος ab und bedeutet vorrangig. Proteine sind zum Beispiel unabdingbar für den Muskelaufbau. Doch sie können weit mehr.

Warum braucht der Körper Proteine?

Wichtige Organe wie das Herz, das Gehirn, die Haare, die Haut, selbst die Nägel werden aus Aminosäuren – den Bausteinen der Proteine – zusammengesetzt und benötigen daher Eiweiß, um richtig zu funktionieren. Aminosäuren sind für den Transport von Nährstoffen zuständig und bilden unter anderem Hormone und Enzyme, letztere sind unter anderem für den Fettstoffwechsel zuständig. Dementsprechend können Proteine ganz unterschiedliche Funktionen im Körper erfüllen. Sie stärken das Immunsystem, beschleunigen den Stoffwechsel, sie festigen Knochen und Bindegewebe, unterstützen den Zellschutz, regulieren den Blutdruck und sorgen für die nötige Energiegewinnung beim Sport. Proteine ermöglichen auch die Kommunikation der Neuronen und können so unsere Stimmung beeinflussen.

Unter den über 400 verschiedenen Aminosäuren sind 20-21 proteinogene Aminosäuren, acht bis neun davon sind essentiell. Zwar können Pflanzen essentielle Aminosäuren selbst bilden, wir Menschen jedoch nicht. So müssen wir alle essentiellen Aminosäuren über die Nahrung aufnehmen. Die gängigsten essentiellen Aminosäuren sind Leucin, Lysin, Tryptophan und Methionin. Leucin ist ein wichtiger Energieträger beim Krafttraining und beim Ausdauersport. Serotonin, welches von Tryptophan gebildet wird, wirkt beruhigend und sorgt für innere Ausgeglichenheit. Methionin bildet L-Carnitin, welches die Fettverbrennung aktiviert.

Letztendlich sind Aminosäuren sehr wichtig für so gut wie alles, was man tut, denkt und fühlt. Aus diesem Grund ist es notwendig, auf eine ausreichende Menge an Protein zu achten. Um eine Grundversorgung sicherzustellen, liegt die empfohlene Menge bei durchschnittlichem Aktivitätslevel (2- bis 3-Mal Sport pro Woche) bei 0.8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Dabei spielen Qualität und biologische Wertigkeit eine wichtige Rolle. Letztere entscheidet darüber, inwiefern die eingenommenen Proteine vom Körper verwertbar sind, beziehungsweise wie sehr das Aminosäuren-Muster des Nahrungsmittels dem Bedarf des Körpers entspricht. Dies ist von Eiweißquelle zu Eiweißquelle ganz unterschiedlich. Zum Beispiel hängt die Qualität damit zusammen, ob es sich um Bio-Produkte handelt oder nicht, die Verwertbarkeit wird unter anderem davon beeinflusst, ob die Ware frisch oder trocken aufgenommen wird und ob es tierisches oder pflanzliches Protein ist.

Wie unterscheidet sich tierisches von veganem Eiweiß?

Auf den ersten Blick gleicht tierisches Protein sehr dem Aminosäuren-Muster des Menschen, was es biologisch verwertbarer macht. Jedoch enthält tierisches Protein zugleich viel Fett und Cholesterin. Pflanzliche Eiweißquellen wiederum bieten neben hochwertigem Protein auch verschiedene Vitamine (B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E), Mineralstoffe (Magnesium, Eisen und Zink) und sättigende Ballaststoffe.

Nüsse und Kerne, Sojaproduke und andere HülsenfrüchteDie Auswahl bei pflanzlichen Proteinen ist sehr groß. Pflanzliches Eiweiß findet man zum Beispiel in verschiedenen Getreidesorten (Reis, Hafer, Hirse), in Pseudo-Getreide (Amaranth, Quinoa), bei Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Lupinen, Sojabohnen), Gemüsesorten (Spinat, Brokkoli, Kohlsorten) sowie Nüssen und Kernen (Erdnüsse, Kürbiskerne, Mandeln). Der Mythos, dass Veganer oft an Proteinmangel leiden, stimmt keineswegs. Ganz im Gegenteil. Veganer respektieren am ehesten die empfohlene Menge und ernähren sich oft vitaminreicher und fettarm. Da jedoch die wenigsten pflanzlichen Eiweißquellen vollständig sind, das heißt, nicht alle essentielle Aminosäuren in ausreichender Menge liefern, haben Veganer einen etwas größeren Aufwand als Vegetarier oder Fleischesser. Damit die biologische Wertigkeit des verzehrten pflanzlichen Eiweißes stimmt, müssen sie nämlich verschiedene Lebensmittel miteinander kombinieren. Auf dem Markt für Nahrungsergänzungsmittel werden verschiedene Produkte angeboten, die einem das Kombinieren abnehmen und die Versorgung mit den essentiellen Aminosäuren sehr bequem machen. So gibt es zum Beispiel vegane Proteinpulver aus rein pflanzlichem Eiweiß mit Erbsen-, Hanf-, Quinoa- und Lupinenprotein.

Die 7 besten pflanzlichen Eiweißlieferanten

Besonders Veganer sollten die besten Eiweißquellen kennen. Hier sind sieben hochwertige vegane Proteinlieferanten mit hoher biologischen Wertigkeit:

  • Hanf stammt aus Zentralasien. Speisehanf (nicht zu verwechseln mit Rauschhanf) verfügt über ein gutes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Zudem enthält Hanf verschiedene B-Vitamine und Vitamin E, einem wichtigen Antioxidans.
  • Lupinen gehören zur Familie der Hülsenfrüchte und wurden bereits 2000 v. Chr. in Ägypten verzehrt. Auch bekannt unter dem Namen Feigbohne enthält die Lupine unlösliche Ballaststoffe, Fettsäuren und Mineralien. Sie besteht aus bis zu 40 Prozent Eiweiß und enthält viele essentielle Aminosäuren.
  • In den Anden ist Quinoa bereits seit 5000 Jahren bekannt. Quinoa liefert essentielle Aminosäuren und steckt voller Ballaststoffe. Dazu enthält das Pseudo-Getreide wichtige Mineralien, wie Magnesium und Kalium und B-Vitamine.
  • Reis liefert alle essentiellen Aminosäuren, enthält viele Kohlenhydrate und in ungeschälter Form auch Ballaststoffe, dabei ist er fettarm. Auch Mineralstoffe wie Zink, Kalium und Eisen findet man im Reis.
  • Sonnenblumenkerne sind der ideale Protein-Snack für zwischendurch. Sie enthalten Folsäure, Phosphor und Magnesium, dazu ungesättigte Fettsäuren, viele essentielle Aminosäuren und Ballaststoffe.
  • Rote Linsen gehören zu den Hülsenfrüchten. Sie enthalten B-Vitamine und Mineralstoffe, darunter Kalium, Phosphor und Magnesium. Zudem sind sie ballaststoffreich. Durch ihr Quellvermögen sättigen sie langanhaltend.
  • Soja ist eine sehr gute Alternative zu Fleisch. Die Hülsenfrucht ist reich an Vitamin E und B. Magnesium, Calcium und Kalium sind ebenfalls in Sojabohnen enthalten. Es gibt zahlreiche Sojaprodukte, wie etwa Tofu, Tempeh, Sojamilch und Sojajoghurt.

Erstaunliche Fakten über Protein

Veganer leben gesünder. Zu viel tierisches Protein macht krank. Das Ei hat die höchste biologische Wertigkeit… was stimmt, was nicht? Hier kommen einige interessante Fakten rund um das Thema vegane Eiweißlieferanten.

  • Vollständige Eiweißquellen enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren. Quinoa, Hanf, Spirulina, Soja, Buchweizen und Chia-Samen zählen dazu.
  • Um den Körper mit den vollständigen pflanzlichen Proteinen versorgen zu können, ist es wichtig, verschiedene eiweißhaltige Lebensmittel richtig miteinander zu kombinieren. Gute Kombinationen sind Spinat mit Mandeln oder Reis mit Bohnen.
  • Quinoa, Vollkornhaferflocken und Amaranth liefern doppelt so viel Eiweiß wie Reis – rund 14 %.
  • Mit 24 % Eiweißgehalt, haben Kürbiskerne doppelt so viel Protein wie Haselnüsse.
  • 100 g der Superalge Spirulina enthalten sagenhafte 60 g Eiweiß. Man erhält Spirulina in Form von Pulver oder Tabletten.

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Kräuter und Heilpflanzen aus dem Garten

Für Küche und Hausapotheke

Salvia officinalis

SalbeiStarker Duft und Geschmack ist für Salbei typisch. Ätherische Öle machen die weltweit ungefähr 900 Salbeiarten zu beliebten Tee- und Würzkräutern mit sehr unterschiedlichem Aroma. Die wichtigste europäische Art Salvia officinalis ist eine altbewährte Arzneipflanze und unverzichtbar für die Hausapotheke. Vor allem in Italien  kocht man viele Spezialitäten mit Salbei.

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Süßigkeiten ohne tierische Gelatine

Gelatine, das Geliermittel

Tierische Zutaten ausgerechnet in Gummibärchen und Fruchtjoghurts? Diese Nachricht hat schon viele Vegetarier und Veganer erschreckt. Gelatine wird aus Knochen und Häuten von Rindern und Schweinen gewonnen. Gelatine ist im Prinzip das Kollagen aus dem Bindegewebe von Tieren. Mit Gelatine macht man allerlei – Fruchtgelees und Marmelade, Götterspeise, Speiseeis, Biskuitrollen, Törtchen und Tortenguss. Alles flüssige was formstabil werden und dabei dennoch weich bleiben soll, kann mit Gelatine zubereitet werden. Das Gelieren verwandelt Flüssigkeiten in halbfeste, gummiartige bis schnittfeste Produkte, indem die Gelatine quillt und dabei das gesamte Wasser gleichmäßig bindet. Für die geschmacksneutrale, klare und farblose Dickung beziehungsweise Gelbildung ist dabei nur wenig Geliermittel notwendig. Obwohl Gelatine ein natürliches Eiweiß ist, gab es den Wunsch sie zu ersetzten schon seit 1985 aufgrund der BSE-Krise und dem damit verbunden Misstrauen gegen alle Produkte vom Rind. Erfunden oder verstärkt haben den Trend ohne Gelatine auszukommen aber auch unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund. Schon seit geraumer Zeit kauft man in türkischen Geschäften Joghurt gelatinefrei – “gelatinsiz”. Hier geht es allerdings nicht um vegan sondern um “helal” – erlaubt nach islamischem Gebot. Moslems wie Juden wollen keine Zutaten vom Schwein essen. Vegetarier wollen keine Produkte vom toten Tier und Veganer überhaupt keine tierischen Produkte essen…

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Pyrrolizidin-Alkaloide in Beuteltees

Pyrrolizidin-Alkaloide – die Giftigkeit ist altbekannt

Krebsauslösende, leberschädigende, zu Fehlbildungen führende und das Erbgut schädigende Substanzen in Babytee? Die Rede ist von Pyrrolizidin-Alkaloiden. Pyrrolizidin-Alkaloide  oder PAs sind immer wieder die Ursache von Todesfällen bei Menschen in armen Ländern. Unsichtbar im Brot beziehungsweise Mehl können Unkrautsamen PA-haltiger Pflanzen mit vermahlen sein. Und wie bei Mehl, kann man auch in Beuteltees die einzelnen Bestandteile nicht sehen. Im Getreide aus südlichen Ländern ist Crotalaria – eine Hülsenfrucht, die Wicken ähnelt, der Hauptverursacher der Vergiftungen mit Pyrrolikzidin-Alkaloiden. Bei uns gewährleisten Mühlen und Müller mit hoher Verantwortung und Sachkenntnis die Lebensmittelsicherheit und putzen zuverlässig alle Unkrautsamen aus dem Getreide, bevor dieses vermahlen wird.

Jacobs-Kreuzkraut
Jacobs-Kreuzkraut

In Deutschland bekannt geworden sind Vergiftungen mit Pyrrolizidin-Alkaloiden durch grüne Blattsalate.  Diese Salate enthielten statt Rucola, wie deklariert, fälschlich Blätter des Jakobs-Kreuzkrautes, die Rucola-Blättern auf den ersten Blick ähnlich sehen. Erfahrene Erntehelfer, Bauern und Gärtner machen solche Fehler sicherlich nicht!
Das Jakobs-Kreuzkraut und die in der gesamten Pflanze enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide sind auch verantwortlich für akute Vergiftungen und Todesfälle bei Weidetieren und Pferden. Früher machte man sich in den Grünlandgebieten die Mühe alle Kreuz- beziehungsweise Greiskraut-Arten zu bekämpfen, notfalls von Hand. Die PA’s schädigen nicht nur die Tiere, sie gehen auch in Milch, Käse, Fleisch und Eier über. Und – PA’s gelangen über den Blütenpollen sogar in den Honig.
Für die meisten Vergiftungen sind diese Greiskraut-Arten (Gattung Senecio) verantwortlich, von denen es in Europa  ca. 60 Arten, weltweit an die 1000 Arten gibt. Ein besonderes Problemunkraut ist das Jakobs-Kreuzkraut. Und nun also Pyrrolizidin-Alkaloide in Baby-Tees.

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Edle Schokolade

Ansprechend Buntes gibt es auch in Bio!

r_05_RiceChoc_im-Korb_01_14Wenn Weihnachten naht, dann treten Qualitätsaspekte von Schokolade leider häufig in den Hintergrund. Nikolaus und Co. müssen nun einmal bunt sein. Isst man sonst immer gute Bioschokolade, wundert man sich spätestens bei der Schokolade aus dem Adventskalender, wie unangenehm “normale” Schokolade schmecken kann. Die Nikoläuse werden also verschont oder bleiben gleich im Regal.  Glücklicherweise gibt es Abhilfe. Das Angebot an hervorragenden, außergewöhnlichen und zudem edel oder bunt verpackten Bio-Schokoladen ist inzwischen sehr groß geworden. Solche Schokolade enthält weder künstliches Vanillin noch Emulgatoren und auch kein ungesundes Buttereinfett sondern Kakaobohnen erster Güte. Und  – es gibt alle Sorten von Weißer bis Dunkler Schokolade inzwischen auch vegan und lactosefrei – ohne Kuhmilch.

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Was bedeutet Rohkost?

Am Anfang war nur Rohkost

Bis zur Beherrschung des Feuers durch den Steinzeitmenschen Homo erectus vor 1,8 Millionen Jahren aßen Tiere und Menschen das selbe: Rohkost. Rohkost bedeutete damals das Sammeln von Beeren, Früchten, Nüssen und Samen, das Ausschlürfen von Vogeleiern oder Bienenwaben samt Brut, das Essen von fetten und proteinreichen Würmern und Insekten oder ihren Larven aber auch von fetten Kleinsäugern und fetten Fischen sowie von Schnecken, Fröschen, Reptilien, Vögeln und allem was man fangen und roh schlucken konnte. Ohne Zweifel war die steinzeitliche Rohkost reich an Vitalstoffen und arm an Kohlenhydraten und Transfetten, die uns heute in Form von Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten zu schaffen machen. Zuckrig süße Früchte wie Feigen und Datteln, stärkehaltige Kastanien und fette Samen, beispielsweise von Hanf, gehörten sicherlich aber dennoch zur Urkost, die auch Paleo-  (von Paläolithikum) oder Steinzeitdiät genannt wird..

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