Individuelle Terrassen- und Balkongestaltung mit ausgesuchten Pflanzen

BalkonbepflanzungEine grüne Oase auf der eigenen Terrasse oder dem Balkon – das ist der Traum vieler Hobbygärtner. Die perfekte und individuelle Gestaltung und Bepflanzung der Außenbereiche ist allerdings gar nicht so einfach, einige Faktoren sollten dabei berücksichtigt werden: die Lage, das Platzangebot, die optische Wirkung, die Pflegebedürfnisse der Pflanzen und natürlich der eigene Geschmack.

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Hagebutten – Gesunde Früchte der Rose

Rosenfrüchte enthalten geballte Vitamine

Hagebutten am Strauch
Hagebutten am Strauch

Hagebutten, die Früchte der Rosen sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Schon der Name Hagebutte lässt eine lange Geschichte erahnen. Hag ist das alte Wort für Hecke oder Dornensträucher. Eine Butte ist ein Fässchen. Rosenhecken oder die Heckenrosen bilden einen schützenden Lebensraum für Vögel. Die offenen ungefüllten Blüten der Wildrosen bieten in Form von Pollen Nahrung für bestäubende Insekten. Die lange am Strauch hängenden reifen Hagebutten sind Nahrung für Vögel im Winter. Seit Alters her werden Hagebutten auch von Menschen im Herbst gesammelt und verarbeitet.

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Gemüseanbau: Hochbeet, Gewächshaus oder lieber Gemüsegarten?

kleines selbstgebautes GewächshausKnackfrisches Gemüse, das direkt nach der Ernte auf den Teller kommt, schmeckt wohl immer noch am besten. Noch dazu ist der Anbau eigener Gemüsepflanzen nachhaltig, gesund und ein absolutes Gärtnervergnügen. Ob im Hochbeet, Gewächshaus oder Gemüsegarten: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sich die Vitaminlieferanten züchten lassen. Doch welche Anbaumethode soll gewählt werden?

Bild: Gewächshaus (© ws-onlineshop.de)

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Pflanzendünger

Was sind eigentlich Düngemittel?

Üppiges PflanzenwachstumAlles was Pflanzenwachstum ermöglicht und fördert kann man als Pflanzendünger bezeichnen. Oft denken wir an chemisch- synthetische Düngemittel, die bei ihrer Herstellung sehr viel Energie verbrauchen. Wir denken an Gülleseen und an die Verseuchung von Gewässern. Tatsächlich zählt sogar CO2 dazu, zugeführtes Kohlendioxid, das bei Pflanzen im Gewächshaus das Wachstum beschleunigen kann. Und sogar Schwefedioxid –  Abgase aus der Kohleverbrennung  – düngen Kohl und andere schwefelbedürftige Pflanzen. Hier sieht man deutlich – erst die Dosis macht das Gift.
Saharastaub ist Dünger für ganze Ökosysteme rund um den Globus, zum Beispiel für den Amazonas Regenwald. Die mineralstoffreichen Partikel aus Trockengebieten enthalten die Nährstoffe, die in extrem regenreichen Gebieten längst aus dem Boden ausgewaschen sind. Und so fruchtbar gerade der Regenwald mit seinen Baumriesen auch aussehen mag, das Ökosystem lebt von der sprichwörtlichen Hand in den Mund, im Kreislauf mit sich selbst. Der Boden ist ausgelaugt. Es sind die verrottenden Baumriesen selbst, die die Nährstoffe für neues Wachstum liefern. Die Zufuhr von Nährsalzen wie Kalzium und Magnesium aus der Sahara verhindert langfristig die Verarmung und Degradierung.

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Die ökologische Lösung: Ein Gartenhaus aus Holz auf dem LogFoot Fundament

Hansagarten GartenahausDer eigene Garten ist der Bereich, in dem Sie direkten Einfluss auf die Biodiversität und die Schaffung neuer bzw. die Erhaltung vorhandener Lebensräume haben. Mit Wildblumen, Insektenhotels und restriktiven Heckenschnitten können Sie Ihren Beitrag für eine insekten- und kleintierfreundliche Umgebung leisten. Aber auch beim Bau eines Gartenhauses haben Sie die Möglichkeit, Tierleben zu retten und die Umwelt zu schonen. Wie das geht und wie Sie das sogar ohne professionelle Handwerker schaffen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Fundament – notwendig für das Gartenhaus, zerstörerisch für die Umwelt

Damit ein modernes Gartenhaus jahrzehntelang stabil und sicher steht, ist das Fundament die entscheidende Grundlage. Ein Gartenhaus ohne Fundament ist eine sehr schnelllebige und damit wenig nachhaltige Lösung. Das Fundament ist also unverzichtbar.
Bei vielen klassischen Fundamenten gibt es aber aus ökologischer Sicht ein großes Problem: Die Grundlage für die am weitest verbreiteten Fundamente ist eine Betonfläche. Das bedeutet für Ihren Garten konkret zwei Eingriffe: Zum einen versiegelt der Beton die Fläche wasser- und luftdicht. Damit fehlen zwei limitierende Faktoren und Leben auch in der kleinsten Form wird in den Erdschichten direkt unter dem Beton unmöglich. Zum anderen wird für ein Betonfundament in der Regel eine Grube ausgehoben, in die der Beton gefüllt wird. Bei diesen Aushubarbeiten werden die obersten Erdschichten unter der Grasnarbe entfernt und damit der vielfältige Lebensraum zerstört. Um diesen ökologischen Eingriff auszugleichen, müssten Sie die komplette Wand des Gartenhauses in ein Insektenhotel verwandeln. Einfacher ist es da, den vorhandenen Lebensraum zu erhalten.

Das LogFoot™ Gartenhaus Fundament – besser für die Umwelt, leichter im Aufbau

LogFoot™ Gartenhaus Fundament Auch wenn häufig noch das veraltete Betonfundament für das Gartenhaus genutzt wird, gibt es inzwischen innovative Lösungen. Das Logfoot™  schnelles Fundament für Gartenhäuser kommt ganz ohne Beton und Erdaushub aus. Statt versiegelndem Beton bildet bei diesem modernen Konzept ein luftiger Holzrahmen den Untergrund für das Gartenhaus. Statt unter die Grasnarbe wird dieses Gartenhaus Fundament einfach direkt auf der Wiese montiert. Stahlfüße verankern es im Boden und gewährleisten so den stabilen Stand. LogFoot™ zeigt: Ein Gartenhausfundament kann nachhaltig sein und vorhandenen Lebensraum schützen.

Die perfekte Optik im Öko-Garten: Ein Gartenhaus aus Holz

Modernes Gartenhaus von HansagartenPassend zum Holzfundament gibt es auch ganze Gartenhäuser aus Holz. Der natürliche Look passt perfekt in die Umgebung eines ökologischen Gartens. Gleichzeitig ist auch die Herstellung mit Holz aus Estland eine vertretbare Lösung – made in Europe. Die ganze Vielfalt und die unterschiedlichsten Grundrisse für ein Gartenhaus  finden Sie bei Hansagarten24. Vom Schuppen über das Gartenoffice bis zur Sauna im eigenen Garten werden Sie spannende Inspirationen für Ihren Garten entdecken.

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So kann man eine tierfreundliche Ecke im Garten gestalten

Blumenwiese ©pixabay Einen tierfreundlichen Garten zu gestalten ist ein großartiger Weg, Wildnis in den Garten einziehen zu lassen und natürliche Artenvielfalt wiederherzustellen. Solche Gärten erfordern jedoch eine große pflanzliche Vielfalt, um so viele Tiere wie möglich anzulocken. Um unsere Gärten tierfreundlich zu gestalten, müssen wir jedoch nicht unbedingt den Garten in einen wilden Dschungel verwandeln! Es gibt viele einfache Dinge, die wir tun können, um Tieren zu helfen, die einen Unterschlupf in unserem Garten suchen.

Vielfalt an Pflanzen ist wichtig

Man sollte verstehen, dass selbst der kleinste Garten eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume für wilde Tiere bieten kann. Es gibt auch viele Möglichkeiten, wie Sie in Ihren Außenbereichen vielfältige Behausungen für Tiere selber schaffen oder von der Natur schaffen lassen können. Andererseits ist nicht nur der Lebensraum wichtig, sondern auch die Nahrungsquellen. Die Pflanzen selbst  müssen nicht unbedingt direkt Nahrung liefern. Sie können Insekten anziehen, die wiederum Nahrung für einige Arten liefern.

Einer der besten Wege, mehr Insekten in Ihren Garten zu locken, ist, Ihren Mäher im Gartenhaus zu lassen. Langes Gras ist einer der am meisten bewohnten Lebensräume im Garten. Anstatt gepflasterte Terrassen, Kunstgras oder einen perfekten Rasen lassen Sie es wachsen, indem Sie einen Teil oder sogar Ihren ganzen Rasen ungemäht lassen. Ersetzen Sie diesen Rasen durch eine wilde und üppige Blumenwiese. So schaffen Sie einen Platz, wo sich viele Insekten und sogar kleine Säugetiere verstecken und brüten können. Wenn ein ordentliches Aussehen Ihres Rasens Ihnen zu wichtig ist und Sie überwachsene Flächen zurückschneiden möchten, verwenden Sie keine Mäher, sondern Gartenscheren. Außerdem versuchen Sie den Rasen nicht öfter als einmal alle vier Wochen mähen.

Weniger ist manchmal mehr

Darüber hinaus sind einige  Wildkräuter auch für die Tierwelt von Vorteil, insbesondere diejenigen, die wie Löwenzahn aktiv blühen, da sie eine perfekte Nahrungsquelle für viele Insekten sind. Deshalb ist – was das Rasenmähen und die Beseitigung von Unkraut betrifft – weniger oft mehr.

Die Regel “Weniger ist manchmal mehr” bezieht sich auch auf das Entfernen von Totholz und Pflanzenresten. Eine übermäßige Reinigung Ihres Gartens kann Wildnis erschweren. Wenn Sie jemals einen Stapel alten Holzes zerlegt haben, haben Sie möglicherweise bereits eine Vorstellung davon, wie viele Insekten dort leben können. Gleiches gilt für tote Pflanzenstängel. Viele Insekten verwenden Totholz als Versteck für den Winterschlaf in den kälteren Monaten.

pixabay.com/photos/squirrel-looking-for-funny-cute-2117826/Lassen Sie deswegen Zweige, Steinhaufen, Pflanzenreste und verrottendes Holz in Ihrem Garten. Diese schaffen Schutz für viele Insekten wie Käfer und Spinnen. Das Gleiche gilt auch für abgefallene Blätter. Sobald sie zu verfallen beginnen, liefern sie wichtige Nährstoffe für den Boden. Wenn Sie einen grünen Garten haben möchten, lassen Sie die Blätter am besten liegen.

Für den Fall, dass Sie Ihren Garten aufgeräumt und das Totholz ordentlich gesammelt haben möchten, gibt es auch einige Optionen für Sie:

  1. Sie können die Pflanzenreste und abgefallenen Blätter kompostieren. Wenn Sie hausgemachten Kompost in Ihrem Garten verteilen, werden damit Würmer gefördert, die sich überall ausbreiten werden. Diese sind eine ausgezeichnete Nahrungsquelle für andere Wildtiere. Darüber hinaus verbessern Würmer die Bodenentwässerung.
  2. Totholz kann für die Gestaltung von Benjeshecken (Totholzhecken) verwendet werden. Solche Hecken bieten Nistplätze für Vögel und Säugetiere sowie einen wertvollen Schutz vor Raubtieren.

Nistplätze schaffen und Tiere in den Garten locken

Zu den weiteren Möglichkeiten, für Vögel hervorragende Schutz- und Brutplätze zu schaffen, gehören wachsende Kletterer an Wänden. Büsche können auch große Zufluchtsorte für die Vogelwelt sein, ebenso für kleine Säugetiere wie Igel. Als Schutz vor Raubtieren und als sicherer Ort, um ein Nest zu bauen, können diese von unschätzbarem Wert sein. Darüber hinaus bieten Beerensträucher eine weitere Quelle für wertvolle und unwiderstehliche saisonale Lebensmittel: eine großartige Nektarquelle für Insekten und Beeren für Vögel. Ein Vogelhaus ist eine andere schnelle und einfache Möglichkeit, Ihren Garten für Vögel attraktiver zu machen. Wenn Sie Lust auf DIY haben, können Sie versuchen, es selber zu bauen.

pixabay.com/photos/hedgehog-spur-hannah-wild-animal-5385804Die Bereitstellung von Vogelhäusern, Fledermauskästen und Igelhäuschen kann eine großartige Möglichkeit sein, gute künstliche Schutzräume in die Natur einzuführen. Natürliche Nistplätze können für Tiere immer schwieriger zu finden sein, und unsere Gärten bieten uns die Möglichkeit, ihnen eine dauerhaft sichere Alternative zu bieten.

Erstellen Sie ein natürliches Gewässer

Anstatt einen blitzsauberen Pool zu haben, sollten Sie einen natürlichen Teich anlegen. Gewässer sind für die Insektenzucht von entscheidender Bedeutung, beispielsweise legen Libellen, Wasserkäfer und Mücken ihre Eier ins Wasser. Ihre Larven dienen als perfekte Nahrungsquelle für Ihre Gartenwelt. Ein Gartenteich kann auch an heißen Sommertagen einen guten Zweck erfüllen und den kühlenden Schluck Wasser für durstige Tiere bereitstellen.

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Um ein günstiges Umfeld für die zahlreichen Wasserbewohner wie Frösche, Fische, Molche und andere zu schaffen, sollten Sie den Boden und Pflanzen hinzufügen. Darüber hinaus sollte Ihr Teich während der Tageszeit, wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind, im Halbschatten liegen, damit Ihr Teich im Sommer nicht zu stark austrocknet und seine Bewohner nicht unter der Hitze leiden. Im Winter sollte es eine frostfreie Zone geben, da die meisten Wasserbewohner in Zeiten extremer Kälte darauf angewiesen sind. Hier vergraben sie sich im Spätherbst im Schlamm und überwintern in den Wintermonaten. Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Aufstellen Ihres Gartenteichs die örtlichen Wetterbedingungen berücksichtigen und den Standort und die Tiefe Ihres Teichs entsprechend planen.

Zum Auffüllen Ihres Teichs sammeln Sie Regenwasser in Wasserkolben und Fässern. Teichbewohner werden natürliches Regenwasser bevorzugen. Stellen Sie auch sicher, dass Steine ​​oder Äste vorhanden sind, damit Wildtiere in den Teich hinein- und hinauskommen können.

Wenn einen Teich in Ihrem Garten anzulegen keine Option für Sie ist, z. B. weil dazu der Platz fehlt oder aus irgendeinem anderen Grund, können Sie einen zu vergrabenden Eimer oder einen Trog verwenden, um ein kleines Gewässer zu schaffen. Überlegen Sie dies, da ein Teich ein echter Bonus für wild lebende Tiere ist.

Zum Schluss sollte erwähnt werden, dass es viele Möglichkeiten gibt, Ihren Garten tierfreundlich zu gestalten und den Tieren in Ihrer Region zu helfen. Um jedoch alle Vorteile in Ihrer Gegend auszuschöpfen, sollten Sie Ihre Nachbarn dazu motivieren, auch einen tierfreundlichen Bereich in ihren Gärten zu gestalten.

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Urlaubsfeeling im eigenen Garten – Tipps für die Gestaltung

GartengestaltungJahr für Jahr sind zahlreiche Urlaubsregionen Anziehungspunkt für viele Touristen. Überfüllte Strände, teure Hotels, ausgebuchte Restaurants – nicht jeder kehrt entspannt aus seinem Urlaub zurück. Mit einem eigenen Garten kann man auch zuhause Erholung tanken. Wir zeigen, wie das geht.

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Nachhaltigkeit: So gelingt der ökologische Gemüseanbau im eigenen Gewächshaus

kleines Gewächshaus, freistehendEin eigenes Gewächshaus ist eine hervorragende Möglichkeit, neben Zierpflanzen auch eigenes Gemüse zu züchten. Das funktioniert absolut ökologisch und ohne synthetisch gefertigte Dünger oder einen hohen Wasser- oder Stromverbrauch. So nutzen Sie Ihr Gewächshaus für den Anbau von Lebensmitteln.

Nachhaltige Ernährung liegt nicht nur im Trend, sondern trägt auch einen großen Teil zum ökologischen Umdenken bei. Neben dem Umweltschutz steht für Gärtner, die Lebensmittel lieber ökologisch anbauen auch die eigene Gesundheit im Mittelpunkt. Der Gemüseanbau im eigenen Gewächshaus bringt Bio-Gemüse völlig ohne den Einsatz von potentiell schädlichen Chemikalien hervor und reichert die Ernährung um Vitamine und Spurenstoffe an, die nur reife Früchte enthalten. Doch nachhaltiges Gärtnern beginnt auch da, wo wenig Strom aus der Steckdose und wenig Wasser verbraucht werden. Im eigenen Gewächshaus kann das gut gelingen.

Diese Gemüsesorten gedeihen im Gewächshaus hervorragend

In einem Gewächshaus lassen sich alle Pflanzen anbauen, die es gern warm mögen. Während Sie Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl oder Rhabarber lieber im Freiland aussäen und pflanzen sollten, ist das Gewächshaus ab Februar bereit für knackige Salate, wie Lollo Rosso oder grünen Salat, Rettich oder Spinat. Im Gewächshaus sollten dabei tagsüber stets über 15 Grad herrschen, nachts über 5 Grad. In den Sommermonaten gedeihen in der geschützten Umgebung Paprika, Tomaten, Salatgurken als Tunnel oder an Ranknetzen und mediterrane Pflanzen wie Auberginen. Auch Kürbisse und Melonen fühlen sich im Gewächshaus wohl, benötigen jedoch viel Raum. Busch- und Kletterbohnen und sogar die rankende Süßkartoffel nutzen das warme Klima gern, um schneller zu wachsen und bis in den Spätherbst hinein zu gedeihen.

Gewächshaus ökologisch ausstatten und energiearm betreiben

Gewächshäuser erhitzen sich durch die Sonneneinstrahlung, benötigen jedoch im Winter oft eine zusätzliche Heizung. Das Verlegen von Rohren, die durch einen Warmwasserbereiter mit Solarenergie beheizt werden, hält eine Grundwärme aufrecht. Für die Regulierung der Hitze im Sommer sollten Sie flexibel verschließbare Fenster einbauen, die Sie per Hand oder hydraulisch öffnen um die Temperatur zu senken. Auch Schattierungen sind sinnvoll. Regenwasser zum Bewässern kann über eine Gewächshaus-Regenrinne in einer Tonne aufgefangen werden. Von hier wird es über Dripping-Schläuche entlang der Pflanzreihen und Regale geleitet. Das Bohren eines eigenen Brunnens zum Gießen kann sich ebenfalls lohnen. Viele Gärtner nutzen im Gewächshaus ein Wasserleitsystem aus Kunststoffrohren, in die direkt eingepflanzt wird, statt Regalen. Pflanzen Sie zudem bodennah in Beete innerhalb des Gewächshauses, ist ein Gießen von Hand praktisch unabdingbar. Gießkannen mit breiter Tülle verteilen das Wasser dabei besser als beispielsweise ein Wasserschlauch.

Ökologische Alternativen zu industriell gefertigten Düngern

Neben dem energiearmen Betrieb und einem niedrigen Wasserverbrauch ist Dünger beim ökologischen Gemüseanbau im Gewächshaus ein wichtiges Thema. Nutzen Sie einen Plan zur Fruchtfolge um die Beete lebendig zu halten. Auf Radieschen können beispielsweise Erbsen und dann Salat folgen. Auf Spinat folgt Salat und dann erst Chinakohl. Tomaten sollten jedes Jahr den Standort wechseln. Organische Dünger wie Bodenaktivatoren mit Knochenmehl und Blutpulver geben Nährstoffe in den Boden ab. Pflanzenreste sollten Sie kompostieren. Der frische Kompost ist die wertvollsten Basis für den Gemüseanbau.

Die WAMA Walter Mauden GmbH & Co.KG ist auf den Bau von hochwertigen Gewächshäusern spezialisiert und hat sich in diesem Bereich in seiner mehr als 100-j“ährigen Unternehmensgeschichte ein umfangreiches Produktentwicklerwissen angeeignet. Das detailliert abgestimmte Produktportfolio umfasst ein breitgefächertes Sortiment an verschiedenen Gewächshaustypen und passendem Zubehör. Höchste Qualität und ausgezeichneter Service stehen dabei stets im Mittelpunkt.

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Home Growing in Corona-Zeiten – Kohlgemüse

Kohl ist mehr als ein Wintergemüse

Eine bunte Auswahl frischer Blattkohl-Arten
Eine bunte Auswahl frischer Blattkohl-Arten

Kohl steckt voller Vitamin C und anderer gesundmachender Substanzen. Nicht nur Sauerkraut und Kresse, auch viele weitere Kohl-Verwandte stärken unser Immunsystem. Kohl-Arten gedeihen weltweit von den Tropen bis ins raue Gebirgsklima. Ihre Vielfalt zeigt sich an Radieschen, Kohlrabi und Meerrettich, die ebenfalls zu den Kohl-Verwandten gehören, genauso wie Grünkohl oder Blumenkohl. Typische Kohlköpfe sind klassische Lager- und Wintergemüse. Von der Aussaat bis zur Ernte brauchen sie viele Monate und schmecken erst im darauffolgenden Winter gut. Exotische Blattkohle hingegen werden häufig bereits jung gegessen. Sie sind sehr zart und müssen noch nicht einmal gekocht werden.

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Home growing in der Corona-Krise – Gurke, Zucchini und Co

Pflanz- und Erntezeit und keiner geht hin?

Vorkultur von Gemüse-Setzlingen in Töpfen
Vorkultur von Gemüsesetzlingen

Gartenmärkte und Märkte für den landwirtschaftlichen Bedarf sind noch geöffnet und werden es hoffentlich auch bleiben. Die Zeit des Verkaufs von Saatgut und Setzlingen, von Steckzwiebeln und Saatkartoffeln läuft auf Hochtouren, denn die Pflanzzeit für viele Gemüsearten naht. Gärtnereien und landwirtschaftliche Betriebe arbeiten wie immer, sichern unsere Ernährung. Spargel -Erzeuger jedoch suchen jetzt Erntehelfer. Weitere Gemüsebau-Betriebe suchen sicherlich bald Helfer auch für das Anpflanzen von Gemüse-Setzlingen wie Gurken, Salat und Kohl. Die professionelle Pflanzung und Ernte von Gemüse sind zwar teil-mechanisiert, doch insgesamt bedarf es immer noch mehrer hunderttausend Helfer – auch zur nahenden Erdbeerernte.

Saatgut und Setzlinge selbst erzeugen

Kürbis-Samen
Butternut-Kürbis mit keimfähigen Samen

Wirkliche lohnende Gartenpflanzen sind die Vertreter der Gurken- und Kürbisgewächse. Zucchini bringen schon ab Juni, also früh in der Saison gute Erträge. Das gilt auch für Gurken. Von beiden Arten lohnt sich die eigene Anzucht aus Samen ungefähr ab April oder das Pflanzen von Setzlingen ab Mitte Mai ins Freie.
Auch Kürbis-Setzlinge können  auf diese Weise erzeugt werden. Hier bietet sich sogar an, aus Speisekürbissen selbst entnommene Samen zu verwenden. Wenn Sie also bei Ihrem nächsten Einkauf einen Hokkaido- oder Butternut-Kürbis kaufen, vergessen Sie nicht, einigen Samen in Töpfe zu legen, mit Erde zu bedecken und feucht sowie warm zu stellen. Schon nach wenigen Tagen bis einer Woche erfolgt die Keimung und Sie können den schnell wachsenden Jungpflanzen beim weiteren Wachstum zusehen.

Die Sortenwahl

Zucchini sind ein ergiebiges frühes Gemüse
Zucchini sind ein ergiebiges frühes Gemüse

Beim Einkauf von Saatgut und Setzlingen gilt es nicht nur auf die Gemüseart sondern auch  auf die unterschiedlichen Sorten zu achten, zum Beispiel bei Gurken. Für das Freiland geeignete Feldgurken zum Einmachen sind für den Rohgenuss und als Salat wenig schmackhaft, weit weniger delikat als Vesper- oder Minigurken. Vespergurken können in sonnigen Lagen im Freiland gedeihen. Die beliebten Schlangengurken wachsen nur in sehr wärmebegünstigten Lagen, zum Beispiel auf sonnigen Balkonen und hier in großen Blumenkübeln. Alle Gurken wachsen mit ihren Ranken auch gerne in die Höhe, wenn man ihnen entsprechende Kletterhilfen anbietet.
Auch bei Zucchini gibt es in Farbe und Form unterschiedliche Sorten, die aber in ähnlicher Weise wachsen und hohe frühe Erträge bringen. Es gibt hell- und dunkelgrüne sowie gelbe und jeweils auch runde Zucchini, sowie die kürbisförmigen Squash, die es auch in dekorativem Weiß gibt. Die Verwendung ist dennoch jeweils ähnlich. Junge Früchte sind bißfest und nussig, größere kann man besser zum Füllen verwenden.

Morgen mehr zu den unterschiedlichen Kohlarten und Kohlsorten.

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