Ungenutzte Dachflächen vermieten und dadurch dem Klimawandel entgegenwirken

Hausdächer mit Süd-ExpositionWeltweit müssen wir immer häufiger feststellen, dass der Klimawandel ein ernstes Problem darstellt. Wetterextreme kommen öfter vor und manchmal sind sie sogar existenzbedrohend. Infolgedessen dürfte inzwischen jedem klar geworden sein, dass wir dem Klimawandel entgegenwirken müssen und dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Während einige Optionen mit Verzicht einhergehen, können wir von anderen sogar unabhängig vom geleisteten Umweltschutz profitieren. Ein gutes Beispiel dafür wäre das Vermieten von ungenutzten Dachflächen.

Das Vermieten von Dachflächen geht mit einigen Vorteilen einher und ist eine Maßnahme, die jeder von uns durchführen kann, sofern er über ungenutzte Dächer verfügt beziehungsweise diese die richtige Ausrichtung aufweisen sowie eine möglichst große Fläche haben. Fakt ist, dass jede Person in Deutschland ihren Beitrag leisten sollte, damit Probleme wie die derzeitigen Unwetter in Deutschland nicht eines Tages an der Tagesordnung sind. Werfen wir also einen Blick darauf, wie das Vermieten von ungenutzten Dachflächen eigentlich abläuft.

Vermieten von Dachflächen erfordert keinen hohen Aufwand

Im Gegensatz zu einigen anderen Maßnahmen wie einer Umstellung des Lebensstils ist das Vermieten von Dachflächen eine Herausforderung, die sich verhältnismäßig einfach bewältigen lässt. Im Grunde ist dafür nur erforderlich, einen Anbieter wie Solar Direktinvest zu nutzen. Besagter Anbieter zahlt, um Dachflächen für einen begrenzten Zeitraum – bis zu 40 Jahre – zu nutzen. Die Dachflächen werden in Photovoltaikanlagen umgebaut und zum Generieren von Energie verwendet. Vermieter profitieren dabei von einer Reihe an Vorteilen und können zudem ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Doch schauen wir uns am besten direkt an, was die Maßnahme – neben dem Umwelt- beziehungsweise Klimaschutz – an Vorzügen mit sich bringt.

Welche Vorteile bringt das Vermieten von Dachflächen?

Mit Sicherheit fragen Sie sich, was das Vermieten von Dachflächen für Vorteile hat und warum nicht nur die Umwelt davon profitiert. Der entscheidende Punkt hierbei ist ohne Frage der potenzielle Gewinn. Ungenutzte Dachflächen weiterzuvermieten, kann die passiven Einnahmen erhöhen, da regelmäßig Mietkosten bezahlt werden. Man wird schließlich am Umsatz des generierten Stroms beteiligt. Bei dem von uns genannten Anbieter ist es zudem alternativ möglich, eine Einmalzahlung für bis zu 20 Jahre entgegenzunehmen. Beim Vermieten von Dachflächen erwarten Sie also regelmäßige Mieteinnahmen oder ein einmaliger hoher Betrag. Sie können selbst entscheiden, was in Ihrem persönlichen Fall am ehesten Sinn macht. Zudem entstehen Ihnen keinerlei Kosten für die Sanierung des Dachs, denn eine solche wird auch bei asbesthaltigen Dächern kostenfrei durchgeführt. Sie erhalten also gleichzeitig ein „kostenloses Upgrade“.

Sollte die Sanierung erfolgreich sein, können Sie von einer Wertsteigerung Ihrer Immobilie ausgehen. Sie schlagen also mehrere Fliegen mit einer Klappe. Allerdings muss Ihnen bewusst sein, dass sich nicht alle Dächer zum Vermieten eignen. Manche können nicht zu Photovoltaikanlagen umgebaut werden oder es ist schlichtweg nicht rentabel. Wichtige Faktoren hierbei sind beispielsweise die Ausrichtung und die zur Verfügung stehende Fläche. In jedem Fall ist es ratsam, sich ausreichend über das Thema zu informieren um das Maximum an Energie rauszuholen. Die Maßnahme ist schließlich zweifelsohne entscheidend für den Klimaschutz und früher oder später werden wir ohnehin komplett auf regenerative Energiekonzepte umsteigen müssen.

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Der ökologische Fußabdruck muss minimiert werden

DürreschädenDer Klimawandel und seine Folgen sind bereits heute deutlich zu spüren. Unerträgliche Hitzewellen mit riesigen Waldbränden sowie Stürme und Überflutungen halten die Menschen rund um den Globus in Atem. Das, so betonen die Wissenschaftler, wird noch schlimmer. Es gibt nur einen Weg, die Katastrophe aufzuhalten: Wir alle müssen jetzt damit beginnen, unseren sogenannten ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem wir unseren Lebensstil nachhaltig verändern. Denn noch zählt Deutschland zu den Ländern mit dem größten ökologischen Fußabdruck.

Umweltmanagement als Qualitätskriterium

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in der Wirtschaft inzwischen zum Qualitätskriterium geworden. Der deutsche Verbraucher schaut genau hin, ob eine Firma umweltfreundlich und ressourcenschonend produziert, wie sie mit Wasser und Energie umgeht und wie die Entsorgung geregelt ist. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Gesetzen, die Hersteller und Händler dazu verpflichten, Recycling und Entsorgung ihrer ausgedienten Produkte sicherzustellen. So müssen zum Beispiel Batterien aus Elektrofahrzeugen vom Hersteller kostenfrei zurückgenommen werden. Doch mit der Rücknahme ist es nicht getan. Schon heute müssen 50 Prozent des Materials aus Altbatterien recycelt werden. Rücknahme, Recycling, Entsorgung und Berichtspflicht erfordern eine ausgeklügelte Logistik und Verwaltung, die nur im Rahmen eines umfassenden Umweltmanagements gewährleistet werden können. Der Umweltmanager berät bei der Einführung und Umsetzung eines auf die individuellen Bedürfnisse des Betriebs zugeschnittenen Konzeptes.

Der Aufwand ist enorm

Beim Umweltmanagement spielt die Abfallentsorgung inzwischen eine wichtige Rolle. Fahrzeug-, Geräte- und Industriebatterien enthalten umweltschädliche Stoffe, die fachgerecht entsorgt werden müssen. Der Gesetzgeber hat das Verbrennen oder Deponieren von Fahrzeug- und Industrie-Altbatterien explizit untersagt. Das heißt, ein Hersteller von Fahrzeugbatterien muss eine Rücknahmestelle einrichten, die die bis zu 700 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien in Empfang nimmt. Im Anschluss müssen die Batterien demontiert, die wiederverwertbaren Bestandteile gesammelt und der Rest bei einem qualifizierten Unternehmen entsorgt werden. Der Aufwand ist enorm und ohne Umweltweltmanager nicht zu bewältigen.

Nur erneuerbare Energien sind umweltfreundlich

Schaut man sich die Entsorgungsproblematik nur der Batterien für Elektroautos an, sind Zweifel an der Umweltverträglichkeit der Stromer durchaus angebracht. Auf die gesamte Lebensdauer betrachtet sparen E-Autos zwar eine ganze Menge CO2 ein, ihre Produktion und Entsorgung aber verursachen neben CO2 eben auch andere umweltschädliche Einflüsse. Zur Herstellung der Batterien werden beispielsweise Lithium, Kobalt und Mangan benötigt, die nur unter einem hohen Einsatz von Energie gewonnen werden können. Auch der Strommix, mit dem E-Autos angetrieben werden, ist eine kritische Betrachtung wert. Denn nur erneuerbare Energien machen Elektrofahrzeuge klimafreundlich. Ohne den Einsatz von erneuerbaren Energien ist einer Studie aus dem Jahr 2019 zufolge das E-Auto sogar klimaschädlicher als ein Dieselfahrzeug. Bei dem derzeit zur Verfügung stehenden Strommix ist ein Elektrofahrzeug erst nach mehr als 120.000 Kilometern Laufleistung umweltfreundlicher als ein Verbrenner.

Jeder kann einen Beitrag leisten

Es ist aber nicht der Kohlendioxid-Ausstoß allein, der dem Klima so zusetzt. Die Abholzung und Brandrodung von Wäldern, Gülle und Stickstoff auf den Feldern, die Verschmutzung der Gewässer und eine Reihe anderer Umweltsünden tragen dazu bei, dass es immer häufiger zu extremen Wetterereignissen kommen wird. Es ist höchste Zeit, unser Verhalten anzupassen und mehr Rücksicht auf Umwelt und Natur zu nehmen. Dazu kann jeder in seinem persönlichen Umfeld einen Beitrag leisten. Man muss nur endlich damit anfangen!

 

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Festivals – neue Ansätze für mehr Nachhaltigkeit in der Zwangspause

MiniSunBox Solarstrom AggregatNun ist es offiziell – auch im Jahr 2021 werden die beliebten Musikfestivals Rock am Ring und Rock im Park nicht stattfinden. Die durch die Coronapandemie verursachte Zwangspause stellt für überzeugte Festivalgänger natürlich einen herben Schlag dar. Doch vielleicht kann ein weiteres Jahr ohne Festivals auch eine Chance darstellen – eine Chance, um Festivals in Zukunft nachhaltiger zu gestalten.

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Atomkraftwerke abschalten!

Die Sicherheit hat Vorrang?

Es ist wahrlich kein Thema für Biothemen. Kernspaltung, radioaktive Strahlung, Atomkraft und Nuklearkatastrophe haben nichts mit Biologie zu tun. Vielleicht sind mir AKWs und Atomenergie auch deswegen schon immer so suspekt. Suspekt ist eigentlich gar kein Ausdruck für die tief verinnerlichte Ablehnung einer Technologie, deren Risiken spätestens seit Tschernobyl jedem Deutschen und vielen anderen damals betroffenen Europäern bewusst sein mussten. Mein vollkommenes Unverständnis galt und gilt Politikern und sogenannte Experten, wenn diese vom “beherrschbaren Restrisiko” sprachen. Lässt man sich mit Kernkraft ein, dann geht es nicht um Unfälle und Sachschäden durch versagende Bremsen oder einstürzende Gebäude. Es geht noch nicht einmal „nur“ um Tote und Verletzte. Es geht um fatale Krebserkrankungen und Erbschäden und um unendliches Leid über ungezählte Jahre und Jahrzehnte. Es geht um für immer verstrahlte Regionen, die nie mehr bewohnt werden können.
Wie können Entscheidungsträger es eigentlich wagen und verantworten ein derartiges Restrisiko der ganzen Menschheit zuzumuten, Müttern und Kindern, Bauern und Fischern und sowieso der Natur?

Der Strombedarf

Warum hatten wir angeblich keine Wahl dieses Restrisiko tragen zu müssen? Wegen des hohen Strombedarfs, der unseren Wohlstand sichert? Würde sich wirklich irgendjemand für die Elektroheizung, die Klimaanlage und den Wäschetrockner entscheiden, wenn er eine echte Wahl hätte zwischen dem möglichen Supergau und dem persönlichen Strom sparen? Man hat uns immer eingeredet ohne Atomstrom ginge es nicht. Regenerative Technologien wie Photovoltaik und Windkraftanlagen wurden von Atomlobbyisten schlecht geredet. Wer noch vor Jahren einen Kachelofen oder eine Holzpelletheizung baute wurde als Luftverschmutzer und Killer des deutschen Waldes hingestellt. Windkraftanlagen im Süden Deutschlands gelten in Kreisen, die für Motive des Naturschutzes ansonsten nicht eben bekannt sind  als angeblich inakzeptabel für die Umwelt und das Landschaftsbild. Über das Panorama von Kühltürmen an deutschen Flüssen, das aufgewärmte Fließgewässer und den großen Dauerschatten durch die Dampfwolke hat man nie einen Atomlobbyisten reden hören. Der Photovoltaik wurde ihr hoher Energieverbrauch bei der Herstellung der Solarzellen zur Last gelegt, obwohl Hersteller energieautark mit eigenem Solarstrom produzieren. Man sprach – vollkommen die Realität verzerrend – von anderen Risiken. Welche anderen Risiken? Alle denkbaren und undenkbaren Unfälle und Komplikationen durch eine andere Stromerzeugung als mit Atomkraftwerken sind vergleichsweise harmlos! Sie erzeugen nicht annähernd solche Schäden und Langzeitfolgen, erfassen solch große Gebiete wie die Verstrahlung und der radioaktive Fallout bei einer Reaktorkatastrophe.

Der Strompreis

Und dann ist da noch das liebe Geld, die angeblich günstigeren Strompreise durch Atomstrom. Ohne das Zahlenspiel zu beherrschen wundert man sich bei genauerem Nachdenken auch darüber: sind da nicht die ungelösten Probleme der Endlagerung von Atommüll und die explodierenden, vollkommen unabsehbaren Kosten der Sanierung eines angeblich sicheren Endlagers für Jahrtausende, das nun schon nach wenigen Jahrzehnten versagt? Kosten für Castor-Transporte und Rückbau der Atomanlagen, Zwischen- und Endlagerung und im Fall eines Unfalls einfach unvorstellbare Kosten – natürlich für die Allgemeinheit. Seit Jahrzehnten ist bekannt welch unvergleichlich große Investition ein modernes und damit relativ sicheres Atomkraftwerk darstellt. Deswegen wollten die deutschen Energieversorger auch kein Neues mehr bauen! Und – die Nachrüstung veralteter Anlagen wird als zu teuer und unrentabel  bezeichnet. Auch der angeblich so günstige Strompreis ist nichts als ein Politikum, eine Lüge und ein Druckmittel gegen die Vernunft.

Stromanbieter wechseln und auf echten Ökostrom achten! z.B. EWS Schönau http://www.ews-schoenau.de/ sowie LichtBlick, Greenpeace Energy und die Naturstrom AG.

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