Wie die Frage nach Nachhaltigkeit die Logistikbranche verändert

ContainerschiffEs ist ein trauriger Rekord: Der CO2-Gehalt ist so hoch wie nie! Um einen weiteren Anstieg des CO2-Gehaltes zu vermeiden und damit die drohende Klimakatastrophe weitestgehend zu verhindern, müssen nunmehr alle einen Beitrag leisten. Die aktuellen Entwicklungen setzen auch die Logistikbranche unter Druck. Ein Umdenken und die Einführung neuer Lösungen sind unumgänglich.

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Der Werkstoff der Zukunft: Holz hat sich bewährt

HolzbrückeZugegeben: Die Überschrift wirkt wenig überraschend. Denn, dass Holz ein Werkstoff der Zukunft sei, ist nur die halbe Geschichte. Holz ist einer der ältesten natürlichen Werkstoffe der Welt, aber noch lange nicht außer Mode. Ganz im Gegenteil! Holz wird als nachhaltiger Rohstoff immer beliebter und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden.

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Food-Upcycling: Wie aus Lebensmittelresten tolle Naturkosmetik wird

Ob Kaffeesatz, Fruchtkerne oder Obstschalen: Beim Kochen fällt jede Menge Abfall an, der oftmals geradewegs im Mülleimer landet. Was viele dabei nicht wissen: Die Lebensmittelreste können zu wertvoller Naturkosmetik verarbeitet werden. Food-Upcycling, die Wiederverwertung von Essensresten, ist nicht nur ein reiner Trend, sondern ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Doch welche upgecycelten Produkte für Haut und Haare sind besonders lohnenswert?

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Besonderheiten von Biomöbeln

Bei Ernährung und Kleidung achten bereits zahlreiche Menschen auf Umweltverträglichkeit. Das ist schon bei der Herstellung über den Transport bis hin zum Recycling für den Umweltschutz von großer Bedeutung. Aber auch für die Menschen selbst ist es vorteilhaft, wenn weder von der Nahrung noch von der Bekleidung gesundheitliche Schäden auftreten können. Doch wie sieht es bei den Möbeln aus? Gibt es Biomöbel aus einem nachhaltigen Anbau? Diese gibt es. Allerdings gibt es in diesem Bereich keine genormten Richtlinien. Deshalb muss jeder Interessent selbst ein wenig darauf achten, welche Möbelstücke er sich in die Wohnung stellen möchte.

Biomöbel aus Massivholz

Derzeit werden die meisten Möbelstücke aus Spanplatten hergestellt, die hinterher foliert oder furniert werden. Zur Herstellung von Spanplatten werden Abschnitte aus der Holzproduktion verwendet. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Das Problem sind jedoch die eingesetzten Bindemittel. Damit die gepressten Späne dauerhaft zusammenhalten, werden Leime verwendet, die Formaldehyd enthalten. Diese Substanz bildet Gase, die zu gesundheitlichen Schäden führen können. Zudem lässt sich das Mittel nicht wieder so ohne Weiteres recyceln. Deshalb eignen sich Massivholzmöbel besser.

Welche Holzarten kommen zum Einsatz?

Es gibt diverse heimische Holzarten, aus denen hochwertige Möbel hergestellt werden können. Zu den wichtigsten Hölzern gehören:

Da die Bäume recht langsam wachsen, erzielt das Holz eine hohe Dichte. Die zur Möbelproduktion verwendeten Bäume stammen zumeist aus der Gegend. Daher fallen keine langen Transporte an. Zudem unterliegt die Waldwirtschaft strengen Auflagen. Es dürfen nur dann Bäume gefällt werden, wenn der Waldbesitzer gleichzeitig wieder Neuanpflanzungen durchführt. Damit wird verhindert, dass sich die Waldfläche noch weiter verkleinert.

Tropische Hölzer aus nachhaltigem Anbau

Es gibt auch weitere Holzarten, die aus fernen Ländern kommen. Am bekanntesten ist Teak. Aus diesem hochwertigen Holz werden sowohl Möbelstücke für die Wohnung als auch Gartenmöbel hergestellt. Eine solche Holzart wird zumeist mit Raubbau assoziiert. Beim Teakholz ist es jedoch anders. Die Bäume werden extra für die Möbelindustrie angepflanzt. In einigen Regionen der Erde ist das die einzige Einnahmemöglichkeit.

Eine andere Form ist recyceltes Teakholz. Das bedeutet, aus dem Holz wurden bereits Hütten oder Möbel hergestellt, die nicht mehr gebraucht werden. Das wertvolle Holz wird jedoch nicht, wie es bei anderen Hölzern üblich ist, verbrannt. Die einzelnen Teile werden gehobelt und geschliffen. Daher lassen sich daraus wieder neue Massivholzmöbel herstellen.

Hochwertige Massivholzmöbel bieten viele Vorteile

Derartige Biomöbel weisen nicht nur den Vorteil auf, dass darin keine gefährlichen Substanzen verarbeitet werden. Sie verbreiten einen dezenten angenehmen Duft. Holz hat immer einen angenehmen Geruch, der sich in der Wohnung ausbreitet. Der Duft ist in etwa vergleichbar, wie bei einem Spaziergang im Wald. Eine wohltuende Frische zieht durch das Gebäude. Ein weiterer Vorteil ist die Regulation der Luftfeuchtigkeit. Holz ist ein sehr guter Feuchtigkeitsspeicher. Herrscht im Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit, so nimmt das Massivholz etwas davon auf. Trocknet der Raum stark aus, kann die gespeicherte Feuchtigkeit wieder abgegeben werden. Davon profitieren dann auch alle Menschen, die unter Problemen im Bereich der Atemwege leiden.

Biomöbel müssen nicht teuer sein

Die Bezeichnung Bio wird meistens gleich in einem Zusammenhang mit kostspielig gebracht. Das ist jedoch nicht der Fall. Wer sich das Angebot an Massivholzmöbeln bei Restyle24 ansieht, wird feststellen, dass hochwertige Möbel zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind. Natürlich sind Möbel aus massivem Holz ein wenig teurer als Möbel, deren Korpus aus Spanplatten besteht. Allerdings halten Massivholzmöbel sehr viel länger als konventionelle Möbelstücke. Sie können mehrere Generationen überdauern.

Fazit

Biomöbel erfreuen sich ständig steigender Beliebtheit. Sie halten viele Jahrzehnte und beinhalten keine gesundheitsschädlichen Substanzen. Zudem sorgen sie für ein angenehmes Raumklima und verbreiten einen frischen Waldduft in der Wohnung. Sollten die Möbelstücke ausgedient haben, stellen sie keine Gefahr für die Umwelt dar.

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Durch weniger Müll zu mehr Nachhaltigkeit

Mülltrennung Foto von Pawel Czerwinski, unsplashMehr Nachhaltigkeit in Leben, Wirtschaften, Verkehr und einigen anderen Bereichen ist der Schlüssel zum Schutz von Klima und Umwelt in der Zukunft. Diese einfache Formel bedeutet im Detail eine Vielzahl großer Herausforderungen und steckt genauso voller Probleme, die alle so gut wie möglich gelöst werden müssen, um langfristig erfolgreich Nachhaltigkeit zu erreichen. Alle müssen dazu ihr Denken und Handeln prüfen und vielfach ändern, um dabei mitzuhelfen.

Nur ein Aspekt: unsere Müllberge

Über 417 Millionen Tonnen Müll wurden in Deutschland im Jahr 2018 produziert. Dieser riesige Müllberg wuchs mit etwas mehr als einem Prozent gegenüber dem Vorjahr zwar nur langsam, aber er wächst Jahr für Jahr kontinuierlich. Rund ein Zehntel dieses Mülls entstand in privaten Haushalten. Pro Kopf kamen so mehr als 500 Kilo Müll zusammen. Zwar wird viel davon bereits erfolgreich recycelt, aber jeder Recyclingprozess verbraucht auch zusätzliche Ressourcen. Recycling ist umweltfreundlicher und nachhaltiger als eine komplette Neuproduktion, sollte aber immer nur eine Notlösung sein. Der ideale Beitrag für mehr Nachhaltigkeit ist die komplette Vermeidung von Müll.

Mehr zum Recycling

Am Ende sind es alle Bürgerinnen und Bürger, die den Recyclingprozess am Laufen halten. Nur wenn sie Abfälle in die entsprechenden Tonnen oder Säcke werfen beziehungsweise zu den Wertstoffhöfen im ganzen Land bringen, kann der Prozess funktionieren. Der Prozess erfordert aber ebenso eine solide Finanzierung, die ihn kontinuierlich unterstützt. Bis recycelter Müll wieder verkauft werden kann, sind viele Schritte und Investitionen notwendig. Zu deren Finanzierung hat der Gesetzgeber Hersteller und Händler mitverpflichtet – zum Beispiel durch den obligatorischen Kauf von Verpackungslizenzen. Diese gibt es online bei den Spezialisten von www.zmart.de einfach, schnell und rechtssicher. Die Vergabe von diesen Lizenzen ist ein wichtiger Teil des Recyclingprozesses, aber hier wird noch mehr für Nachhaltigkeit und Klimaschutz getan. So werden aus den Lizenzeinnahmen regelmäßig neue Bäume gepflanzt, die langfristig für eine bessere CO2-Bilanz sorgen – ein umso wertvollerer Beitrag, wenn wir an den Zustand der deutschen Wälder denken.

Schritte zur Müllvermeidung

Das Verpackungsgesetz, kurz VerpackG, schreibt nicht nur Maßnahmen wie die Verpackungslizenzierung vor. Es will auch Stück für Stück die Müllvermeidung steuern. Ein größerer Schritt erfolgt dabei mit Beginn des Jahres 2022. Dann sind die meisten Plastikeinkaufstüten endlich verboten. Einzig die sogenannten „Hemdchentüten“, die superdünnen, durchsichtigen Tüten beispielsweise für Obst und Gemüse, bleiben danach noch erlaubt. Auch sie tragen zur Müllproblematik bei, allerdings sieht der Gesetzgeber hier noch keine nachhaltigen Alternativen. Für gewöhnliche Einkaufstüten gibt es die seit Jahren oder Jahrzehnten: robuste Stoffbeutel oder langlebige Polyestertaschen, die beide eine viel bessere Umweltbilanz vorweisen können als die Plastiktüte, wenn sie regelmäßig über längere Zeit genutzt werden. Wer hier bisher noch nicht umgestiegen ist, kann jetzt noch freiwillig unterstützen. Zum nächsten Jahresbeginn ist das Mitmachen Pflicht.

Schluss mit Mülltourismus

Müllvermeidung ist außerdem dringend notwendig, weil Recyclinganlagen oder Müllhalden hierzulande längst von den Müllfluten überschwemmt wurden. Seit Jahren schon werden deswegen kontinuierlich Müllladungen exportiert, obwohl solcher Mülltourismus dem europäischen Grundsatz der regionalen Müllentsorgung beziehungsweise -verarbeitung komplett zuwiderläuft. Ein Greenpeace-Report enthüllte jüngst, wie sogar Gewinne erzielt werden können, wenn zum Beispiel eine Tonne Plastikmüll um die halbe Welt bis nach Asien gebracht wird. Rund 400 Dollar gab es dafür. Einst war China ein großer Abnehmer, doch das Reich der Mitte lässt heute keine Müllimporte mehr zu. Nun sind es Länder wie Indien oder Malaysia, die Müllexporte abnehmen.

Plastikmüll als Hauptproblem der Meeresverschmutzung

Allein der Transport des Mülls verursacht einen weiteren negativen ökologischen Fußabdruck. Viel Müll bleibt dabei ebenso auf der Strecke oder landet am Ende der Reise in Asien im Meer. Verlorene Schiffscontainer sind in der weltweiten Frachtschifffahrt an der Tagesordnung und nur fünf Länder in Asien verursachen nachweislich über 80 Prozent des Plastikmülls in den Ozeanen – teilweise mit Plastik aus dem deutschen Mülltourismus. Die Folgen sind gravierend. Immer wieder werden Meerestiere mit einem Bauch voller Plastik gefunden und Mikroplastik lässt sich längst in Tausenden Metern Tiefe auf dem Meeresboden nachweisen. Für eine nachhaltige Zukunft mit einer intakten Umwelt oder intaktem Klima sind gesunde Ozeane unverzichtbar und deswegen muss der Mülltourismus schnellstmöglich aufhören.

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Wärmepumpe: Umweltschonend und kostensparend

Wärmepumpen sind umweltfreundlicher und kosteneffektiver als konventionelle Heizungssysteme – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wer plant, eine Wärmepumpe anzuschaffen, benötigt etwas Vorlauf. Schließlich geht es nicht nur darum, das passende System zu wählen, sondern auch die wichtigsten Punkte zu beachten.

Wärmepumpe: Diese drei Arten gibt es

Welche Art von Wärmepumpe das passende Modell ist, hängt von der Wärmequelle ab. Drei verschiedene Arten bieten sich dabei an:

1. Luft-Wasser-Wärmepumpen: Diese Modelle gewinnen Wärme aus der Außenluft und arbeiten selbst bei Temperaturen unter null noch zuverlässig. Sie ist klein und leise, weshalb sie sich problemlos im Keller oder im Erdgeschoss platzieren lässt.

2. Sole-Wasser-Wärmepumpen: In diesem Fall nutzt die Pumpe die Energie aus dem Erdreich, dessen Temperaturen das gesamte Jahr über relativ konstant bleiben. Gewonnen wird die Wärme über Erdkollektoren oder Erdsonden, wobei Erdsonden in Deutschland am häufigsten Einsatz finden.

3. Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Sie gewinnen Energie aus dem Grundwasser, welches die Sonnenwärme hervorragend speichert. Ist das Wasser tief genug und von geeigneter Qualität, bietet dieses Modell die besten Leistungszahlen. Damit die Pumpe ideal funktioniert, sind zwei Brunnen notwendig, was die Installation wiederum teurer macht.

Lohnt sich die Wärmepumpe finanziell betrachtet?

Obwohl Wärmepumpen teurer sind als herkömmliche Heizgeräte, rentieren sie sich auf lange Sicht. Das liegt an ihrer jährlichen Energiebilanz, die deutlich besser ausfällt, als es bei klassischen Heizsystemen der Fall ist. Wie schnell sich eine Wärmepumpe rentiert und wie hoch die Einsparung ist, hängt von der Nutzung ab. Maßgebend ist dabei die Jahresarbeitszahl.

Wie viel sich letztlich wirklich sparen lässt, hängt von den Energiepreisen ab. Viele Energieversorger bieten aber mittlerweile Sondertarife für Wärmepumpen, damit sich die Kosten für die Investition schneller rentieren.

Eine umweltfreundliche Heizalternative

Wärmepumpen gewinnen Ihre Energie aus der Luft, der Erde und dem Wasser. Das macht sie ökologisch wertvoll. Gleichzeitig erfüllen sie die gesetzlichen Normen für erneuerbare Energien. Es entstehen weder Rückstände aus der Verbrennung noch eine CO2-Emission. Wer auf eine Wärmepumpe setzt, heizt seine Wohnung deshalb nachhaltig und umweltbewusst.

Verglichen mit Erdgas und Heizöl sind sie eine umweltfreundliche Alternative. Dadurch, dass sie erneuerbare Wärmequellen verwenden, rentieren sie sich sowohl für die Umwelt als auch für das eigene Haushaltsbudget. Schließlich sind ihre Besitzer nicht länger auf die schwankenden Öl- und Gastarife angewiesen.

Wärmepumpe: Das sind die Vor- und Nachteile

Die Alternative zu klassischen Heizsystemen bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Vorteile:

  • Rund 75 Prozent der Energiekosten lassen sich einsparen.
  • Es entstehen weder Verbrennungsrückstände noch CO2-Emissionen.
  • Die Methode ist umweltfreundlich und nachhaltig.
  • Schwankende Heizölpreise beeinflussen das eigene Budget nicht länger.

Nachteile

  • Die Kosten für die Anschaffung und Installation sind teurer.
  • Die Abhängigkeit vom Strompreis bleibt erhalten.
  • Es dauert eine Weile, bis sich die Investition finanziell rentiert.

So funktioniert die Wärmepumpe

Die Pumpe gewinnt ihre Wärme, abhängig vom Modell, aus der Luft, der Erde oder dem Wasser. Anschließend leitet sie die Energie in einen geschlossenen Kreislauf. Hier befindet sich ein Kältemittel, welches die Wärme überträgt und zum Verdampfer transportiert. Dieses Kältemittel, das bereits bei niedrigen Temperaturen gasförmig wird, erhöht den Druck im Verdichter und erhitzt sich. Anschließend überträgt der Kondensator die gewonnene Umweltwärme an das Heizsystem. Das Kältemittel kühlt ab und verflüssigt sich, woraufhin es erneut Wärme aus der Umwelt aufnimmt und den Kreislauf fortsetzt.

Eignen sich Wärmepumpen für jeden?

Wer ein Haus baut oder einen Altbau saniert, profitiert am meisten von der Installation, da sie sich staatlich fördern lässt.

Welche Pumpe sich am besten eignet, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Natürlich ist auch das vorhandene Budget ausschlaggebend. Erdkollektoren benötigen beispielsweise eine große Grundstücksfläche. Grundsätzlich gilt: Erdkollektoren benötigen die doppelte Fläche der zu beheizenden Wohnfläche. Das macht sie vor allem für Einfamilienhäuser mit niedrigem Energiebedarf interessant.

Gut gedämmte Räume sind eine Voraussetzung dafür, dass die Pumpe ihr volles Potenzial entfaltet. Andernfalls geht Wärme über die Wände verloren, was wiederum die Stromkosten erhöht.

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Festivals – neue Ansätze für mehr Nachhaltigkeit in der Zwangspause

MiniSunBox Solarstrom AggregatNun ist es offiziell – auch im Jahr 2021 werden die beliebten Musikfestivals Rock am Ring und Rock im Park nicht stattfinden. Die durch die Coronapandemie verursachte Zwangspause stellt für überzeugte Festivalgänger natürlich einen herben Schlag dar. Doch vielleicht kann ein weiteres Jahr ohne Festivals auch eine Chance darstellen – eine Chance, um Festivals in Zukunft nachhaltiger zu gestalten.

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Nachhaltige Haarpflege – Für eine natürliche Schönheit

Pink Hair und Haarpflege
Pink Hair – Haarpflege ©katyandgeorge_pixabay.com

“Viel hilft viel” – die meisten glauben, dieser Leitspruch könne sich auch auf Schönheit und Kosmetik anwenden lassen. Tatsächlich jedoch braucht unser Haar weniger als wir glauben. Wer Geldbeutel, Haare und dazu noch die Umwelt schonen möchte, sollte auf nachhaltige Haarpflege setzen. Wir geben Tipps, wie man durch die richtige Produktauswahl und eine bewusste Pflegeroutine Haaren und Umwelt Gutes tun kann.

Wie kann man nachhaltige Haarpflege-Produkte erkennen?

Den Begriff der Nachhaltigkeit haben wir schon oft im Zusammenhang mit Lebensmitteln gehört. Plastiktüten und andere Verpackungen für Lebensmittel, Kleidung und Alltagsgegenstände verbrauchen Ressourcen und hinterlassen Müll. Damit die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht eingeschränkt werden, sollte auch beim Kauf von Haarpflege und -bürsten auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Das geht zum Beispiel, indem man sich für ein Unternehmen entscheidet, das sich selbst hohe Standards setzt. Nachhaltige Haarbürsten etwa werden aus FSC®-zertifizierten, biologisch abbaubaren Bio-Materialien bzw. recycelten Materialien hergestellt. Aber auch eine ethisch und sozial gerechte Produktions- und Lieferkette trägt zur Nachhaltigkeit bei.

Dass sich ein Hersteller für die Umwelt einsetzt, kann man an Nachhaltigkeits-, Qualitäts- und Sicherheitssiegeln sowie Zertifizierungen erkennen, wie etwa FSC®, amfori BSCI, IFS oder ISO 9001.

Was hat es mit festem Shampoo und Haarseife auf sich?

Seit einiger Zeit kann man in der Haarpflegeabteilung vieler Drogerien und Supermärkte festes Shampoo und Haarseife finden. Anstatt flüssiges Shampoo aus Plastikflaschen zu verwenden, kommt diese Haarpflege ohne umweltbelastende Plastikverpackung daher. Ein weiterer Pluspunkt: Entsprechende Shampoos enthalten keine synthetischen Tenside, Konservierungsstoffe und Silikone. Diese Inhaltsstoffe sind nicht nur ungesund sondern auch schlecht für die Kopfhaut. Stattdessen enthalten Haarseife und festes Shampoo natürliche Inhaltsstoffe. Als Basis dienen beim festen Shampoo Kokos oder Zucker, während Haarseife aus Kokosöl, Olivenöl oder Johanniskrautöl gewonnen wird.

Tipps für die umweltschonende Haarpflege

Nicht nur beim Einkauf kann man den Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Auch bei der Haarpflege selbst kann man einen wichtigen Beitrag für die Schonung der Umwelt leisten. Obendrein wird man dafür mit gesundem, glänzendem, kräftigem Haar belohnt. Mit den folgenden zwei Tipps zur nachhaltigen Haarpflege können Haare und Umwelt geschont werden:

  1. Die Haare nicht jeden Tag waschen: Wer seine Haare seltener wäscht, bewahrt sich den natürlichen Schutzmantel der Haare. Anfangs macht sich diese Umstellung zwar durch fettige Strähnen bemerkbar, doch schon nach wenigen Tagen passt sich die Kopfhaut an und die Talgdrüsen produzieren weniger Talg.
  2. Auf Produkte mit Silikonen verzichten: Seidig glänzendes Haar, das sich problemlos kämmen lässt – der Traum einer jeden Frau. Viele Shampoo-Hersteller verwenden hierfür Silikone. Wie eine Hülle umschließen diese das Haar, wodurch es weicher wirkt. Doch mit der Zeit wird dieser Mantel immer dicker, so dass wertvolle Stoffe aus Haarpflegeprodukten es schwer haben, zum Haar durchzudringen. Eine bessere Alternative ist Haarpflege mit natürlichen Energie- und Feuchtigkeitsboostern wie zum Beispiel Bio-Birkenblattextrakt. Die Umstellung auf andere Produkte macht sich auch umwelttechnisch bemerkbar. Schließlich gelangen so für die Umwelt schädliche Inhaltsstoffe nicht mehr ins Abwasser und von dort in unsere Gewässer. Erkennen kann man Shampoos ohne Silikone bei einem Blick auf die Inhaltsstoffe. Häufig verwendete Silikone sind Dimethicon, Amodimethicon und Dimethiconol. Auch die Endungen -cone, -conol, -oxane und -glycol deuten auf die Verwendung von Silikonen hin und sollten gemieden werden.

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Ökologische Biomöbel: Einfach bewusster konsumieren

BiomöbelFlugreisen vermeiden, Zero Waste leben und auf verantwortungsvoll produzierte Produkte achten – es gibt viele Wege, einen nachhaltigeren Lebensstil zu pflegen. Auch in Wohn- und Einrichtungsfragen ist es möglich, bewusster zu konsumieren und so den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Biomöbel setzen an verschiedenen Stellen an.

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Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Flugreisen, Plastiktüten und manche Modetrends haben etwas gemeinsam: Sie verbrauchen Ressourcen und hinterlassen Müll, viel Müll. Ob Nachhaltigkeit und nachhaltig zu leben darin besteht nur im Inland zu reisen, Stofftaschen zu benutzen und Öko-Mode zu tragen hängt von einigen Faktoren ab. Letztendlich zählt die Quantität unseres Verbrauchs aber auch die Ökobilanz und der ökologische Fußabdruck, egal ob von Verkehrsmitteln, Essen oder T-Shirts.

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