Nachhaltige Haarpflege – Für eine natürliche Schönheit

Pink Hair und Haarpflege
Pink Hair – Haarpflege ©katyandgeorge_pixabay.com

“Viel hilft viel” – die meisten glauben, dieser Leitspruch könne sich auch auf Schönheit und Kosmetik anwenden lassen. Tatsächlich jedoch braucht unser Haar weniger als wir glauben. Wer Geldbeutel, Haare und dazu noch die Umwelt schonen möchte, sollte auf nachhaltige Haarpflege setzen. Wir geben Tipps, wie man durch die richtige Produktauswahl und eine bewusste Pflegeroutine Haaren und Umwelt Gutes tun kann.

Wie kann man nachhaltige Haarpflege-Produkte erkennen?

Den Begriff der Nachhaltigkeit haben wir schon oft im Zusammenhang mit Lebensmitteln gehört. Plastiktüten und andere Verpackungen für Lebensmittel, Kleidung und Alltagsgegenstände verbrauchen Ressourcen und hinterlassen Müll. Damit die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht eingeschränkt werden, sollte auch beim Kauf von Haarpflege und -bürsten auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Das geht zum Beispiel, indem man sich für ein Unternehmen entscheidet, das sich selbst hohe Standards setzt. Nachhaltige Haarbürsten etwa werden aus FSC®-zertifizierten, biologisch abbaubaren Bio-Materialien bzw. recycelten Materialien hergestellt. Aber auch eine ethisch und sozial gerechte Produktions- und Lieferkette trägt zur Nachhaltigkeit bei.

Dass sich ein Hersteller für die Umwelt einsetzt, kann man an Nachhaltigkeits-, Qualitäts- und Sicherheitssiegeln sowie Zertifizierungen erkennen, wie etwa FSC®, amfori BSCI, IFS oder ISO 9001.

Was hat es mit festem Shampoo und Haarseife auf sich?

Seit einiger Zeit kann man in der Haarpflegeabteilung vieler Drogerien und Supermärkte festes Shampoo und Haarseife finden. Anstatt flüssiges Shampoo aus Plastikflaschen zu verwenden, kommt diese Haarpflege ohne umweltbelastende Plastikverpackung daher. Ein weiterer Pluspunkt: Entsprechende Shampoos enthalten keine synthetischen Tenside, Konservierungsstoffe und Silikone. Diese Inhaltsstoffe sind nicht nur ungesund sondern auch schlecht für die Kopfhaut. Stattdessen enthalten Haarseife und festes Shampoo natürliche Inhaltsstoffe. Als Basis dienen beim festen Shampoo Kokos oder Zucker, während Haarseife aus Kokosöl, Olivenöl oder Johanniskrautöl gewonnen wird.

Tipps für die umweltschonende Haarpflege

Nicht nur beim Einkauf kann man den Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Auch bei der Haarpflege selbst kann man einen wichtigen Beitrag für die Schonung der Umwelt leisten. Obendrein wird man dafür mit gesundem, glänzendem, kräftigem Haar belohnt. Mit den folgenden zwei Tipps zur nachhaltigen Haarpflege können Haare und Umwelt geschont werden:

  1. Die Haare nicht jeden Tag waschen: Wer seine Haare seltener wäscht, bewahrt sich den natürlichen Schutzmantel der Haare. Anfangs macht sich diese Umstellung zwar durch fettige Strähnen bemerkbar, doch schon nach wenigen Tagen passt sich die Kopfhaut an und die Talgdrüsen produzieren weniger Talg.
  2. Auf Produkte mit Silikonen verzichten: Seidig glänzendes Haar, das sich problemlos kämmen lässt – der Traum einer jeden Frau. Viele Shampoo-Hersteller verwenden hierfür Silikone. Wie eine Hülle umschließen diese das Haar, wodurch es weicher wirkt. Doch mit der Zeit wird dieser Mantel immer dicker, so dass wertvolle Stoffe aus Haarpflegeprodukten es schwer haben, zum Haar durchzudringen. Eine bessere Alternative ist Haarpflege mit natürlichen Energie- und Feuchtigkeitsboostern wie zum Beispiel Bio-Birkenblattextrakt. Die Umstellung auf andere Produkte macht sich auch umwelttechnisch bemerkbar. Schließlich gelangen so für die Umwelt schädliche Inhaltsstoffe nicht mehr ins Abwasser und von dort in unsere Gewässer. Erkennen kann man Shampoos ohne Silikone bei einem Blick auf die Inhaltsstoffe. Häufig verwendete Silikone sind Dimethicon, Amodimethicon und Dimethiconol. Auch die Endungen -cone, -conol, -oxane und -glycol deuten auf die Verwendung von Silikonen hin und sollten gemieden werden.

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Fertighäuser – wie ökologisch können sie sein?

FertighausImmer häufiger bekommen wir die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Für viele Menschen Grund genug, einzelne Bereiche ihres Lebens umweltbewusster zu gestalten. Eine Möglichkeit bieten Fertighäuser durch ihre ökologische Bauweise. Wir zeigen, in welchen Bereichen Fertighäuser dabei helfen können, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen.

Spätestens seit der Fridays-for-Future-Bewegung wächst in immer mehr Menschen das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil. Wer ökologisch leben möchte, handelt in vielen Bereichen bewusster und macht sich Gedanken darüber, wie sein Handeln die Umwelt beeinflussen kann. Doch nicht nur beim Verzicht auf Plastik oder beim Einkauf ausschließlich regionaler Produkte kann man seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern. Das geht auch mit Fertighäusern. Beim Fertighaus Bauen mit Holz profitiert die Umwelt in besonderem Maße.

Was ist typisch für ökologische Baustoffe?

Werden beim Hausbau ökologische Baustoffe, entscheidet man sich für eine besonders umweltschonende Bauweise. Damit sie als umweltschonend gelten, müssen die beim Hausbau verwendeten Baumaterialien folgende Merkmale aufweisen:

  • Nachwachsender Rohstoff aus der Natur: Holz zum Beispiel gilt als besonders schadstoffarm und belastet durch die geringere Verarbeitung die Umwelt weniger.
  • Geringerer Aufwand für Gewinnung und Verarbeitung: Baumaterialien mit einem hohen Verarbeitungsaufwand brauchen mehr Elektrizität und Wasser. Weitaus natürlicher sind daher Holz und Lehm, die nur wenig oder gar nicht verarbeitet bzw. industriell hergestellt werden müssen.
  • Kurze Transportwege: Werden für den Transport von Baumaterialien lange Überfahrten in Kauf genommen, wirkt sich dies belastend auf die Umwelt aus. Bauen mit einheimischem Holz ist deswegen die beste Wahl.
  • Umweltfreundliche Entsorgung: Baumaterialien, die ohne Kunststoffe auskommen, können umweltgerecht entsorgt und in vielen Fällen wiederverwertet werden.

Welche Fertighäuser sind besonders ökologisch?

Auch wenn die verwendeten Materialien in Sachen Ökobilanz beim Hausbau eine große Rolle spielen, entscheiden sie nicht alleine darüber, wann ein Fertighaus als nachhaltig gilt. Wichtig ist, sich vor Realisierung des Bauvorhabens ausführlich beraten zu lassen, um sich für einen passenden Haustyp entscheiden zu können. Als besonders ökologisch gelten Niedrigenergiehäuser, Nullenergiehäuser, Passivhäuser und Plusenergiehäuser.

Niedrigenergiehaus:

Bei Niedrigenergiehäusern kann man kräftig sparen, brauchen sie durch ihre moderne Bauweise sowie eine energiesparende Technik doch weniger Energie als andere Haustypen. Hausbesitzer freuen sich dank des geringeren Wärmeverlustes durch die spezielle Gebäudehülle über eine niedrigere Heizkostenrechnung.

Passivhaus:

Beim Passivhaus wird ein Großteil der Heizenergie durch Sonnenkraft oder Abwärme von Bewohnern sowie durch die technische Ausstattung gedeckt. Ebenso von Vorteil ist die hohe Effizienz der Wärmedämmung.

Nullenergiehaus:

Hierbei handelt es sich um eine technische Weiterführung des Passivhauses, so dass es Überschneidungen bei Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung gibt. Darüber hinaus deckt das Nullenergiehaus seinen Energiebedarf über das Jahr gerechnet selbst. Verantwortlich dafür ist der Einsatz von Solaranlagen oder Geothermalpumpen.

Plusenergiehaus:

Ebenso wie beim Nullenergiehaus wird über das Jahr gesehen mehr Energie produziert als man benötigt. Allerdings kann man je nach Jahreszeit auch Energie von außen beziehen. Im Winter etwa könnte die eigene Solaranlage zur Energiedeckung nicht ausreichen.

Übrigens sind viele Fertighäuser förderfähig. Wer bestimmte Standards einhält, kann sich

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