Rohkost aus dem Mixer

Frisches Obst und vorallem Gemüse sind die Basis einer gesunden, vitalstoffreichen und kalorienarmen Ernährung. Zumindest ein Teil  unserer Nahrung sollte aus Rohkost bestehen.  Abwechslungsreiche bunte Smoothies aus frischem Obst, Gemüse und weiteren Zutaten sind Fitmacher und eignen sich als kleine Mahlzeiten für zwischendurch. Auch cremige Gemüsesuppen oder Kaltschalen sind seit jeher beliebt. All dies wird mit dem Mixer gemacht, doch herkömmliche Küchengeräte verarbeiten zwar gekochtes Gemüse und weiches Obst, nicht jedoch Rohkost.

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Trockenfrüchte statt Frischobst aus Übersee

Getrocknete Mangos

Wenn im Spätwinter und zeitigen Frühjahr die Äpfel geschmacklos und mehlig werden, die Orangen immer trockener und noch keine einheimischen Erdbeeren in Sicht sind, dann muss anderes Obst her. Zur Auswahl steht das eingemachte Obst: Kompott, Saft und Marmelade. Es kommt aber auch die Zeit von Ananas, Mangos und Co.

Tropenfrüchte
Diese Tropenfrüchte müssen allerdings zu uns eingeflogen werden, anders als etwa frische Bananen. Bananen können relativ ökologisch per Schiff reisen. Das ist möglich, weil sie grundsätzlich unreif geerntet und verschifft und dann bei uns nachgereift werden. So kommen Bananen (zumindest Biobananen) relativ ökologisch und geschmackvoll in die Geschäfte. Ananas und Mangos reifen nicht nach, auch nicht künstlich. Deswegen werden sie entweder unreif geerntet, was sie dann auch bleiben oder sie werden eingeflogen. Letzteres ist hinsichtlich der CO2-Bilanz sehr fragwürdig. Ökologischer Konsum heißt bei Obst außerhalb der Saison also: Alte Äpfel verbrauchen, frische Bananen kaufen oder Trockenfrüchte essen. 

Trockenfrüchte
Die Auswahl an Trockenfrüchten ist inzwischen sehr groß und geht weit über Apfelringe, Pflaumen, Datteln und Feigen hinaus. Gerade die Tropenfrüchte wie Ananas, Mango, Papaya oder Cherimoya eigenen sich ebenfalls zum Trocknen. Solche Trockenfrüchte werden vor Ort und in der besten Erntezeit, in der die Früchte richtig reif und geschmackvoll sind, hergestellt. Wenn sie aus biologischem Anbau und Fairem Handel stammen, sind sie darüber hinaus naturbelassen, also ungeschwefelt und ohne Zusatz von Zucker. Es gibt diese Trockenfrüchte in unterschiedlichen Packungsgrößen zum Naschen oder für Großverbraucher. Daneben werden Zubereitungen wie Fruchtschnitten, Säfte, Saucen oder Kompott angeboten. Diese Produkte unterstützen eine ökologische und nachhaltige Wirtschaftsweise in tropischen Ländern, sichern soziale Standards für Kleinbauern und sind allemal klimaschonender als frisches Obst aus Übersee. Auch wenn der Vitamingehalt bei Trockenfrüchten abnimmt, so sind doch viele andere gesunde Stoffe weiterhin in ihnen enthalten. Besonders praktisch sowie gute Energie- und Vitalstoffspender sind Trockenfrüchte auch für alle Ausdauersportler. Sie sind haltbar, nicht druckempfindlich, leicht und geeignet als Proviant für Wanderungen, Ski- und Fahrradtouren. 

Eine besondere Empfehlung sind getrocknete Cashewäpfel und Physalis

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Was Essen?

“Was sollen wir nach dem Dioxin-Skandal noch essen” fragen viele Leute. Ganz normal – aber von ausgewählten Quellen und mit Bedacht!

Regional kaufen
Brot vom Bäcker, Obst und Gemüse, Eier und Fleisch vom Bauernhof? Leider ist das vielerorts gar nicht möglich. Zu bevorzugen sind dennoch die regionalen Produkte. Bei Eiern und Fleisch sollte es allerdings Bio sein, denn hier bedeutet Bioqualität weit mehr als das Weglassen von unerwünschten Stoffen. Es handelt sich um andere Vorrausetzungen bei der Zusammenstellung des Tierfutters, um eine andere Form der Tierhaltung und vielmals um andere, gesündere Tierrassen.
Milchprodukte aus der Region zu finden ist angesichts der unglaublich niedrigen Milchpreise, die in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Milchbauern und kleine Milchwerke zum Aufgeben gezwungen haben, inzwischen schwierig geworden. Bio-Milch wird den Bauern um wenige Cent besser bezahlt, aber auch nur, wenn das Milchwerk eine regionale Marke herstellt, die Milch dafür nicht von zu weit her kommt. Discounter-Bio-Milch löst das Problem zu niedriger Erzeugerpreise nicht. Auch hier geraten Bauern unter Preisdruck und den ökonomischen Zwang zu immer größerer Produktivität, immer minderwertigeren Futtermitteln und immer rationellerer Tierhaltung.
Dazu auch: Absurde Nahrungsmittelproduktion

Fleisch fürs Aroma
Es muss nicht immer ein ganzes Schnitzel oder ein riesiges Steak sein. Kleine Mengen von gutem Fleisch, beim Metzger nebenan frisch gekauft, werten Schmor- und Pfannengerichte auf, bringen Geschmack in Eintöpfe und Suppen und sind vollkommen ausreichend für authentische internationale Spezialitäten. Übrigens schmecken viele Gerichte auch mit scharf angebratenem und gewürztem Tofu oder mit Pilzen aromatisch. Aus Soja gibt es außerdem sogenanntes Sojafleisch, das in Gemüsebrühe eingeweicht wie Hackfleisch verwendet werden kann, beispielsweise für Bolognese, Moussaka oder Chili. Sojafleisch sollte der eigenen Gesundheit und der Natur zuliebe aus biologischem Anbau stammen, damit die verwendeten Sojabohnen garantiert nicht transgen (genetisch verändert) sind.

Versteckt!
Wer selbst kocht und bewusst einkauft, der vermeidet weitgehend den ungewollten Konsum von Eipulver, Milchpulver oder Fetten unbekannter Herkunft und Qualität. Diese Billig-Zutaten stecken ansonsten in den meisten Backwaren und Fertiggerichten, in Müsli- und Energieriegeln, in Eiscremes und Saucen.

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