Anhaltende Dürre im deutschen Wald

Regenwald und Wald der gemäßigten Breiten

immerfeuchter Wald Wald in unserer Vorstellung, das sind hohe Bäume mit langen und dicken Stämmen. Ihre Kronen bilden einen geschlossenen Bestand, der im Sommer viel Schatten und Kühle spendet. Solche Wälder sind grüne Lungen, sie filtern das Grundwasser und die Luft. Wald dieser Art gibt es in zwei unterschiedlichen Klimazonen auf der Erde, die aber eines gemeinsam haben – sind sind im Prinzip immerfeucht. Die feuchten Tropen beherbergen die größten Bäume (Bild links) mit bis zu 100 Meter hohen Baumriesen. Doch auch unsere Mitteleuropäischen Wälder beherbergen hohe, dicke und dabei sehr alte Bäume: Fichten, Tannen, Lärchen, Eichen und Buchen.

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Verdichtung und Steingärten oder wie wir uns selbst die Luft nehmen

Grün weicht Beton – überall

Wohnraumknappheit in Städten und Vororten. Aber auch 6-Zimmer Wohnungen und 250 qm Häuser für Alleinstehende sind keine Seltenheit und dabei oft schwer zu vermieten oder zu verkaufen. Warum eigentlich fördert man nicht den Umbau solch großer Wohneinheiten zu kleineren, zeitgemäßen für die Single-Gesellschaft? Auch das wäre dann bezahlbarer Wohnraum. Aber nein, viel lieber baut man neu, in jede noch so kleine Lücke in Stadt und Land. Verdichtung nennt sich das und die Volksmeinung lautet: Verdichtung ist gut, Baulücken sind schlecht. Warum eigentlich? Wenn das Zubauen der Baulücken uns davor bewahren könnte, dass immer mehr Natur neuen Siedlungen weichen muss, dann würde ich das auch so sehen. Aber es passiert beides. Neubaugebiete und Verdichtung. Neue Straßen zur Erschließung, neue Betonwände und Asphaltdecken und dann Kiesgärten mit Gabionenzaun rund ums neue Eigenheim. Vorher war es hier grün, allerlei Vogelarten und Kleinsäuger fingen hier Insekten, die wiederum auf Blütenpflanzen ihre Nahrung fanden… Das ist dann alles vorbei. Vorbei mit Blütenpflanzen und Früchten und vorbei mit Tieren, die davon leben. Vorbei zu sein scheint aber auch die Idee der Bauerngärten, der Blütenparadiese, der Obst- und Rosengärten von Hausbesitzern…

Gepflasterte Vorgärten und Hitze

Gabbionen sind große Bruchsteine, die in Drahtgittern zusammengehalten werde. Sie sind an stark befahrenen Straßen willkommener Lärmschutz. Sie dienen als Stützwände und Uferbefestigung. Doch inzwischen werden sie allerorts in Vororten und Dörfern als Gartenzaun verwendet. Damit alles schön ordentlich aussieht und vor allem pflegeleicht ist – ja keine Arbeit mit Unkraut jäten und Hecken schneiden entsteht. Warum bitte braucht man dann einen Garten? Und warum darf man das? In vielen Städten darf man schon lange keine Grundstück mehr bebauen ohne für die vollständige Versickerung des Regenwassers auf dem eigenen Grundstück zu sorgen. Weil die Flächenversiegelung überhand nimmt und keine Kanalisation bei Starkregen soviel Abflusswasser verkraften kann. Offen gelassene Flächen zur Versickerung sind bitter nötig. Doch was ist mit Hitzeperioden und Dürre? Warum darf noch immer jeder seinen Garten leblos gestalten? Flächendeckend Steine und Beton sind in jeder Form und Ausdehnung erlaubt, solange sie Fugen oder Löcher für die Versickerung haben. Doch wenn nichts versickert, weil es nicht regnet, dann heizt sich das auf und schneidet zusätzlich die Luftzufuhr ab. Längst ist das aus allen großen Städten der Welt bekannt. Die Temperaturen liegen hier oft 10 ° über denen des Umlandes!

Warum sind leblose Gärten erlaubt?

Man könnte sagen, die Leute sind selber schuld, wenn sie rund um ihr Eigenheim Steine und Beton statt Pflanzen beherbergen. Doch sie machen das Kleinklima auch für ihre Umgebung unangenehm. Die Versiegelung und Verdichtung, der Naturverbrauch und die Vernichtung von Pflanzen inklusive blühendem Unkraut schadet allen. Der Steingartenbesitzer mit leblosem, undurchdringlichem Zaun hat wahrscheinlich sogar eine Klimaanlage. Der Nachbar mit Grünfläche, Hecke und Bäumen im Garten aber nicht. Auch der Erbauer eines begrünten Daches und einer grünen Fassade in der Stadt hat keine stromfressende Klimaanlage. Doch die Pflanzen seiner ökologischen Isolierung leiden mit unter den Hitze abstrahlenden Betonfassaden der Nachbarschaft. Gießen und neu pflanzen muss nur derjenige, der Leben fördert. Es ist wie immer –  die einen verbrauchen rücksichtslos, die anderen bezahlen dafür mit.

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Totholz – Lebensraum für Heil- und Speisepilze

Einheimische Pilze sind internationale Stars

Judasohren Auricularia auricula-judae
Judasohr oder Holunderschwamm – ein einheimischer Baumpilz

Die Chinesische Morchel Auricularia auricula-judae, beziehungsweise den Mu Err Pilz kennt jeder, der schon einmal chinesisch gegessen hat. Extrem beliebt in der ostasiatischen Küche verwundert es doch, wenn man erfährt, dass dieser Pilz in Deutschland und Mitteleuropa einheimisch ist. In unserem Kulturraum kennt man ihn als Judasohr oder Holunderschwamm. Wie die vielsagenden Namen verraten, wächst dieser Pilz ohrenförmig aus seinem Substrat, bevorzugt aus abgestorbenen Holundersträuchern. Das Judasohr hat in Deutschland sogar eine Heiltradition, die beispielsweise Hildegard von Bingen bekannt war.  Deutsche Forschungen führten zum Nachweis einer Blutgerinnungshemmung und damit dem potentiellen Einsatz bei Durchblutungsstörungen, gegen Arteriosklerose und vorbeugend gegen Thrombosen. Internationale Untersuchungen bestätigen eine Senkung des Cholesterinspiegels, leberschützende und krebshemmende Eigenschaften. Das Judasohr ist einer der potentesten und ältesten Vitalpilze überhaupt! Doch anders als in der Traditionellen Chinesischen Medizin in der dieser Pilz seit 2000 Jahren genutzt wird, geriet die Pilzheilkunde bei uns nahezu in Vergessenheit.

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Klimawandel und Feinstaub – und was tun wir?

Der CO2 Gehalt der Athmosphäre steigt mehr als errechnet

Es ist erschreckend und es war vorhersehbar –  Nun sind wir bei einen CO2 Gehalt in der Atmosphäre von über 400 ppm angelangt (Quelle: Umweltbundesamt). Das ist höher als jemals in den letzten 10 Millionen Jahren und es ist ein Drittel höher als vor nur 60 Jahren! Erschrickt eigentlich niemand mehr darüber? Noch immer gibt es Kreise, die den Klimawandel leugnen und Dinge sagen wie: “die Chancen des Klimawandels sehen” und “die Pflanzen wachsen besser mit mehr CO2 in der Luft”. Wirklich?

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Kundenbindung mit Mehrweg-Bechern und Brotdosen

Plastikmüll in der Wegwerfgesellschaft

Am Anfang war weggeworfener Plastikmüll nur ärgerlich, weil er das Landschaftsbild verschandelte, durch die Gegend flog und sich in Hecken, Vorgärten, Meeresbuchten und an Badeseen ansammelte. Später sorgten wir uns über die Weichmacher mit hormonartiger Wirkung, die aus billig produzierten Wegwerf-Plastikflaschen und Verpackungen in Lebensmittel, Getränke, uns selbst und die Umwelt übergehen. Inzwischen bedroht Mikroplastik überall im Wasser, in Fischen und in der ganzen Nahrungskette die Gesundheit Aller und das Leben von Fischen, Vögeln und Meeressäugern. Und trotzdem essen wir  immer mehr Fast Food aus Einwegverpackungen und trinken nahezu alles aus Einwegflaschen. Inzwischen sind Smoothies-To-Go genauso Standard wie es Müsli-To-Go werden könnte. Plastikbecher für gesundheitsbewusstes Essen? Bedrohliche Ausmaße nehmen die Müllberge vom Coffee-To-Go an: Jeder Kaffee belastet Klimabilanz, Mülldeponie und Umwelt mit Plastikdeckel, Plastiklöffel, Plastikgefäß. Mehrweg-Becher sind ein absolutes Muss, das bei gutem Aufdruck umso mehr zur Kundenbindung beiträgt.

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Das Eigenheim klimafreundlicher gestalten

Effizienz-Vergleich BHKW - StromheizungBereits seit einigen Jahrzehnten ist der Klimawandel ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Aktuell ist die Diskussion vor allem durch den US-Präsidenten Donald Trump noch einmal ordentlich angeheizt worden, denn wie die FAZ berichtet, trat er kurz nach seinem Amtsantritt stellvertretend für die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Doch glücklicherweise wollen viele Menschen nicht hinnehmen, dass wichtige Errungenschaften bei der Klimarettung aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb hat sich der Klimaschutz auch im privaten Rahmen immer mehr als wichtiges Thema etabliert. Damit auch Sie in den eigenen vier Wänden etwas gegen den Klimawandel unternehmen können, haben wir in diesem Artikel ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen sich die Energiebilanz und der Schadstoffausstoß ihres Haushalts reduzieren lassen.

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Gesund oder ungesund, Dickmacher oder Diätprodukt – mediale Darstellung und Fakten

Seit Jahrzehnten zu allgegenwärtigen medialen Themen geworden sind Diäten und angeblich gesunde oder ungesunde Lebensmittel. Genauso lang kämpfen wir nahezu alle gegen Bluthochdruck, einen zu hohen Cholesterinspiegel, Übergewicht und Diabetes, die zunehmend auch bei sehr jungen Patienten auftreten. Was wir tun und nicht tun sollen, um vermeintlich gesund zu bleiben oder zu werden, wird überall kommuniziert, leider nicht unbedingt von Experten.

Diäten und Gesundheit – viel Zeitgeist, wenig Fakten

Besonders beliebt war lange Zeit “low fat” und “zuckerfrei”. Heute wird geschworen auf “low carb” und Protein-Diäten. Essen dürfen wir also Eiweiß, aber bitte ohne Cholesterin, dafür mit Omega-3-Fettsäuren. Eigentlich wäre das kein Problem, wenn man pflanzliche Nahrung wie Salate, Kohlgemüse, Keimlinge, Saaten und Hülsenfrüchte zu sich nähme und diese mit Meeresalgen aufpeppte. Empfohlen wird aber Fisch – je mehr desto besser – als Ernährungstrend. Das ist ökologisch katastrophal und ernährungsphysiologisch eine Irreführung. Doch leider wird Natur und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit allzu selten in Zusammenhang mit der Ernährung gestellt, obwohl die Nahrungsmittelproduktion weltweit ein Mitverursacher von Umweltproblemen ist: auch von Antibiotika, Schwermetallen und Mikroplastik in Fisch.

Omega-3-Fettsäuren und die Milchmädchenrechnung

Die gesunden Omega-3-Fettsäuren stammen nämlich aus Mikroorganismen und Pflanzen, entweder von der Wiese und kommen via Eier (böses Cholesterin), Milch (böse Lactose) und Fleisch (böse, wenn rot) zu uns oder sie stammen aus Algen und erreichen uns dann im Fischöl. Längst führt die rücksichtslose Ausbeutung der Fischbestände zu massiven Umweltproblemen. Jeder Mensch braucht pro Tag 0,5 Gramm der in Fischöl enthaltenen langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Weiß man, daß Fisch nur durchschnittlich 2 % Fett enthält, von dem nur ein Drittel aus langkettigen Omega-3-Fettsäuren besteht, dann existiert bereits heute ein Bedarf von über 150 Millionen Tonnen Fisch. 2015 wurden ungefähr 85 Millionen Tonnen Fisch aus Meeren gefangen. Die Menge stagniert seit den 1990 er Jahren oder geht in Pazifik und Atlantik sogar zurück. In gewissem Maß können Aquakulturen daran etwas ändern, doch bereits jetzt verschwinden 90 % des Fischöls in den Mäulern von Zuchtfischen. Fischfilets als globales Zukunftsmodell für die Grundversorgung mit Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren sind also eine Milchmädchenrechnung.

Die Bösen waren schnell ausgemacht – Milch und Weizen

Apropos Milchmädchenrechnung. Medial gibt es massive Behauptungen, Milch mache uns alle krank oder erzeuge sogar Krebs. Nebenbei bemerkt und lustiger Weise ist in Milch von der Weide und Käse fast genauso viel an wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthalten wie in Fischfilet! Dennoch kommen mehr und mehr Menschen nach solchen weit verbreiteten Fehlinformationen sofort neue Krankheitsbilder, Allergien und Unverträglichkeiten in die Quere. Die Lactoseintoleranz. Sie ist zwar meist unproblematisch, wenn fermentierte Milch und Sauermilchprodukte verzehrt werden aber medial wird die Volksmeinung dagegen hochgeputscht. Ganz ähnlich ergeht es dem Weizen, einem mit Protein und reichlich Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ausgestatteten Getreide. Wegen der Allgegenwart in allen Fertigprodukten an Gluten werden unsinniger Weise auch Vollkornprodukte gleich mit verteufelt. Inklusive Hafer und Gerste sowie zahlreiche Pseudozerealien. Hier können viele Blogger offensichtlich überhaupt nicht sachlich unterscheiden.

Für den einen Allergen, für den anderen Krebsvorsorge

Sowieso ist es falsch, Allergien als Grund hinzustellen, ein Lebensmittel als ungesund bis tödlich für Alle zu bezeichnen. Allergien und Unverträglichkeiten gibt es davon abgesehen ohnehin gegen alles was gesund ist, gegen Nüsse, Soja, Tomaten, Erdbeeren und Knoblauch.
Erkenntnisse und Gesundheitsprodukte entwickeln sich rasant und sind ein sehr großer Markt. Zivilisationskrankheiten, oft durch Überfluss, bedeuten nicht, dass es keiner Zusatzpräparate bedarf. Trotz übermäßiger Kalorien-Aufnahme fehlen in der persönlichen Ernährung oft Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe sowie Antioxidantien und eben die richtigen Fettsäuren. Neue Ernährungs-Empfehlungen aber auch die Behandlung von Krankheiten und Symptomen mit Naturheilverfahren werden Jahr für Jahr publik.
Den Überblick zu behalten und echte Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zu erklären, sind Aufgaben ausgebildeter Experten und Journalisten.

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Mutterboden: Grundlage für das Leben auf der Erde

mutterbodenMutterboden ist der Oberboden und wird auch als Muttererde und Ackerkrume bezeichnet. Er ist der oberste Bodenbereich und aufgrund der Fruchtbarkeit besonders wertvoll. In ihm enthalten sind zahlreiche Mineralien wie Lehm, Ton, Feinsand und Schluff sowie ein hoher Nährstoffanteil. Muttererde ist besonders reich an Stickstoff und Humus. Auch viele Mikroorganismen und andere nützliche Bodenlebewesen befinden sich dort. Wegen des hohen Humus-Gehalts, wird Muttererde in Süddeutschland auch als Humus bezeichnet.

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Das große Einmaleins der Heizsysteme

Heizungen – Feuerstelle oder Fußbodenheizung?

Kamin und Kachelofen waren gestern, heute ist die Wand- oder Fußbodenheizung. Stimmt natürlich nicht, denn noch immer oder heute wieder haben holzbefeuerte Heizungen Hochkonjunktur. Neben Schwedenöfen als die preiswertere Alternative zum altbewährten Kachelofen und die wärmende Alternative zum offenen Kamin gibt es auch moderne Holzheizungen mit denen sich ganze Häuser und Gebäude energiesparend und bequem beheizen lassen. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede aller Heizungen hinsichtlich Energiequelle, Energieeffizienz, Raumklima, Platzbedarf sowie dem Einbau beziehungsweise der Eignung zur Altbausanierung?

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Biologische Polstermöbel

Biologische Polstermöbel – Was muss ich als Verbraucher beachten?

Naturfaser-Füllung
Naturfaser-Füllung und Naturfaser-Bezug

Der Trend zu Bio-Nahrungsmitteln hält unvermindert an, immer mehr Menschen wollen sich gesund ernähren. In letzter Zeit ist das auch beim Wohnen zu beobachten, Verbraucher entscheiden sich auch hier immer öfter für Naturmöbel, der Trend geht auch hier zum ökologischem Wohnen.
Das ist natürlich nicht verwunderlich, wenn man immer öfter Berichte über Schadstoff belastete Materialien im Wohnbereich hört. Solche Belastungen führen nicht selten zu Krankheiten und vermindern zudem das Wohlbefinden der Bewohner.
Eines ist ganz klar, nur natürliche Materialien, die schadstoffarm hergestellt werden, leisten einen positiven Beitrag zum Wohlbefinden.
Wer sich über dieses Thema ausführlicher informieren möchte, der ist auf der Webseite “allnatura.de” an der richtigen Adresse Hier finden Interessierte Rat und Hilfe zu allen Themen rund um das Thema biologische Möbel und ökologisches Wohnen.
Hier wird außerdem erklärt, welche Materialien für Allergiker geeignet sind oder welchen Vorteil Matratzen aus Naturlatex bieten.

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