Das Eigenheim klimafreundlicher gestalten

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Effizienz-Vergleich BHKW - StromheizungBereits seit einigen Jahrzehnten ist der Klimawandel ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Aktuell ist die Diskussion vor allem durch den US-Präsidenten Donald Trump noch einmal ordentlich angeheizt worden, denn wie die FAZ berichtet, trat er kurz nach seinem Amtsantritt stellvertretend für die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Doch glücklicherweise wollen viele Menschen nicht hinnehmen, dass wichtige Errungenschaften bei der Klimarettung aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb hat sich der Klimaschutz auch im privaten Rahmen immer mehr als wichtiges Thema etabliert. Damit auch Sie in den eigenen vier Wänden etwas gegen den Klimawandel unternehmen können, haben wir in diesem Artikel ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen sich die Energiebilanz und der Schadstoffausstoß ihres Haushalts reduzieren lassen.

Mit einem Blockheizkraftwerk die Umwelt schonen

Bestimmt haben Sie schon oft darüber nachgedacht, dass der Strom aus der Steckdose nur selten aus umweltfreundlichen Energien kommt, denn auch nach dem Beginn der Energiewende kommt immer noch ein signifikanter Anteil unseres Stroms aus unsauberen Kohlekraftwerken. Sowohl beim Strom, als auch bei Fernwärme entstehen zwischen dem Kraftwerk und dem Endverbraucher erhebliche Transportverluste, deshalb ist es nicht möglich einen Wirkungsgrad von signifikant über 40% zu erreichen. Deshalb hat der Staat sich vor einigen Jahren dazu entschlossen die sogenannten Blockheizkraftwerke zu fördern. Denn diese generieren nicht nur die Wärme für das gesamte Haus, sondern produzieren als Abfallprodukt im Regelfall mehr als ausreichend Strom, um den zugehörigen Haushalt auch vom Stromanbieter unabhängig zu machen. Überschüssiger Strom kann ganz bequem ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden, selbstverständlich gegen eine angemessene Vergütung.

Beim Einkaufen wertvolle Ressourcen sparen

An dieser Stelle haben wir bereits darüber berichtet, wie der ökologische Fußabdruck insbesondere im eigenen Haushalt verbessert werden kann. Und gerade beim Einkaufen gibt es eine Menge Möglichkeiten, um nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch noch erheblich Geld zu sparen. Denn gerade bei fertig verpackten Lebensmitteln gibt es oft eine umweltschonendere Alternative, die nicht nur günstiger und gesünder ist, sondern auch meist noch besser schmeckt. Denn wer schon einmal den fertig geschnittenen Obstsalat aus dem Supermarkt mit einem selbstgemachten Obstsalat verglichen hat wird schnell merken, dass es hier erhebliche geschmackliche Unterschiede gibt. Außerdem hinterlässt der selbstgemachte Obstsalat deutlich weniger Restmüll, da das gekaufte Obst im Idealfall nicht weiter verpackt ist und nicht noch von mehreren Plastikschichten umhüllt ist.
Doch nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch beim Kauf von Drogerieprodukten lässt sich eine ganze Menge für die Umwelt tun. Insbesondere beim Kauf von Kosmetika sollte man sich vorab informieren, denn viele Pflegeprodukte basieren auf Palmöl. Dieses kann in großen Mengen nur durch die massive Rodung von Urwäldern gewonnen werden. Hersteller die Palmöl verwenden sollten deshalb explizit gemieden werden, wenn man Wert auf einen guten ökologischen Fußabdruck legt. Weitere Informationen zum Thema grüne Kosmetik haben wir bereits in unserem Blog zusammengestellt, damit auch Sie in Zukunft in der Lage sind zu entscheiden, welche Produkte Sie in der Drogerie noch kaufen möchten.

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