Der ökologische Fußabdruck muss minimiert werden

DürreschädenDer Klimawandel und seine Folgen sind bereits heute deutlich zu spüren. Unerträgliche Hitzewellen mit riesigen Waldbränden sowie Stürme und Überflutungen halten die Menschen rund um den Globus in Atem. Das, so betonen die Wissenschaftler, wird noch schlimmer. Es gibt nur einen Weg, die Katastrophe aufzuhalten: Wir alle müssen jetzt damit beginnen, unseren sogenannten ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem wir unseren Lebensstil nachhaltig verändern. Denn noch zählt Deutschland zu den Ländern mit dem größten ökologischen Fußabdruck.

Umweltmanagement als Qualitätskriterium

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in der Wirtschaft inzwischen zum Qualitätskriterium geworden. Der deutsche Verbraucher schaut genau hin, ob eine Firma umweltfreundlich und ressourcenschonend produziert, wie sie mit Wasser und Energie umgeht und wie die Entsorgung geregelt ist. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Gesetzen, die Hersteller und Händler dazu verpflichten, Recycling und Entsorgung ihrer ausgedienten Produkte sicherzustellen. So müssen zum Beispiel Batterien aus Elektrofahrzeugen vom Hersteller kostenfrei zurückgenommen werden. Doch mit der Rücknahme ist es nicht getan. Schon heute müssen 50 Prozent des Materials aus Altbatterien recycelt werden. Rücknahme, Recycling, Entsorgung und Berichtspflicht erfordern eine ausgeklügelte Logistik und Verwaltung, die nur im Rahmen eines umfassenden Umweltmanagements gewährleistet werden können. Der Umweltmanager berät bei der Einführung und Umsetzung eines auf die individuellen Bedürfnisse des Betriebs zugeschnittenen Konzeptes.

Der Aufwand ist enorm

Beim Umweltmanagement spielt die Abfallentsorgung inzwischen eine wichtige Rolle. Fahrzeug-, Geräte- und Industriebatterien enthalten umweltschädliche Stoffe, die fachgerecht entsorgt werden müssen. Der Gesetzgeber hat das Verbrennen oder Deponieren von Fahrzeug- und Industrie-Altbatterien explizit untersagt. Das heißt, ein Hersteller von Fahrzeugbatterien muss eine Rücknahmestelle einrichten, die die bis zu 700 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien in Empfang nimmt. Im Anschluss müssen die Batterien demontiert, die wiederverwertbaren Bestandteile gesammelt und der Rest bei einem qualifizierten Unternehmen entsorgt werden. Der Aufwand ist enorm und ohne Umweltweltmanager nicht zu bewältigen.

Nur erneuerbare Energien sind umweltfreundlich

Schaut man sich die Entsorgungsproblematik nur der Batterien für Elektroautos an, sind Zweifel an der Umweltverträglichkeit der Stromer durchaus angebracht. Auf die gesamte Lebensdauer betrachtet sparen E-Autos zwar eine ganze Menge CO2 ein, ihre Produktion und Entsorgung aber verursachen neben CO2 eben auch andere umweltschädliche Einflüsse. Zur Herstellung der Batterien werden beispielsweise Lithium, Kobalt und Mangan benötigt, die nur unter einem hohen Einsatz von Energie gewonnen werden können. Auch der Strommix, mit dem E-Autos angetrieben werden, ist eine kritische Betrachtung wert. Denn nur erneuerbare Energien machen Elektrofahrzeuge klimafreundlich. Ohne den Einsatz von erneuerbaren Energien ist einer Studie aus dem Jahr 2019 zufolge das E-Auto sogar klimaschädlicher als ein Dieselfahrzeug. Bei dem derzeit zur Verfügung stehenden Strommix ist ein Elektrofahrzeug erst nach mehr als 120.000 Kilometern Laufleistung umweltfreundlicher als ein Verbrenner.

Jeder kann einen Beitrag leisten

Es ist aber nicht der Kohlendioxid-Ausstoß allein, der dem Klima so zusetzt. Die Abholzung und Brandrodung von Wäldern, Gülle und Stickstoff auf den Feldern, die Verschmutzung der Gewässer und eine Reihe anderer Umweltsünden tragen dazu bei, dass es immer häufiger zu extremen Wetterereignissen kommen wird. Es ist höchste Zeit, unser Verhalten anzupassen und mehr Rücksicht auf Umwelt und Natur zu nehmen. Dazu kann jeder in seinem persönlichen Umfeld einen Beitrag leisten. Man muss nur endlich damit anfangen!

 

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Plastiktaschen, Papiertüten oder Stoffbeutel?

Noch bis vor wenigen Jahren lagen an jeder Kasse im Supermarkt Plastiktüten zur kostenlosen Mitnahme. Diese waren mit dem jeweiligen Logo des Unternehmens bedruckt, sodass beim Transport der Einkäufe gleichzeitig Werbung verbreitet wurde. Da die Plastiktaschen kostenlos waren, wurden sie auch gar nicht zu Hause aufbewahrt, sondern einfach in den Restmüll gegeben. Es dauerte daher nicht lange, bis riesige Berge an Plastikmüll entstanden. Daher gerieten die Plastiktaschen schnell in Verruf. Aus diesem Grund werden mittlerweile auch Papiertüten und Stofftaschen zum Transport der Einkäufe angeboten. Inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit, Taschen nach den eigenen Vorstellungen erstellen zu lassen. Welche Art von Einkaufstasche die beste Umweltbilanz erzielt, sollte vielleicht etwas näher beleuchtet werden.

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Nachhaltige & umweltverträgliche Verpackungen liegen im Trend

Quelle: Unsplash https://unsplash.com/photos/WojhS405xUwIn den Medien häufen sich in jüngster Vergangenheit die Nachrichten von Verschmutzungen durch Kunststoffteile. Diese befinden sich in den Meeren, den Flüssen sowie auch auf Ackerflächen und Wiesen. Bei diesen Partikeln handelt es sich immer um Reste von Verpackungen. Die größeren Kunststoffteile sind dabei noch nicht einmal ein besonderes Problem, weil diese sich relativ einfach einsammeln lassen. Sehr viel schwieriger ist es bei kleinen Partikeln oder beim Mikroplastik.

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Das Eigenheim klimafreundlicher gestalten

Effizienz-Vergleich BHKW - StromheizungBereits seit einigen Jahrzehnten ist der Klimawandel ein wichtiges gesellschaftliches Thema. Aktuell ist die Diskussion vor allem durch den US-Präsidenten Donald Trump noch einmal ordentlich angeheizt worden, denn wie die FAZ berichtet, trat er kurz nach seinem Amtsantritt stellvertretend für die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Doch glücklicherweise wollen viele Menschen nicht hinnehmen, dass wichtige Errungenschaften bei der Klimarettung aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb hat sich der Klimaschutz auch im privaten Rahmen immer mehr als wichtiges Thema etabliert. Damit auch Sie in den eigenen vier Wänden etwas gegen den Klimawandel unternehmen können, haben wir in diesem Artikel ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen sich die Energiebilanz und der Schadstoffausstoß ihres Haushalts reduzieren lassen.

Mit einem Blockheizkraftwerk die Umwelt schonen

Bestimmt haben Sie schon oft darüber nachgedacht, dass der Strom aus der Steckdose nur selten aus umweltfreundlichen Energien kommt, denn auch nach dem Beginn der Energiewende kommt immer noch ein signifikanter Anteil unseres Stroms aus unsauberen Kohlekraftwerken. Sowohl beim Strom, als auch bei Fernwärme entstehen zwischen dem Kraftwerk und dem Endverbraucher erhebliche Transportverluste, deshalb ist es nicht möglich einen Wirkungsgrad von signifikant über 40% zu erreichen. Deshalb hat der Staat sich vor einigen Jahren dazu entschlossen die sogenannten Blockheizkraftwerke zu fördern. Denn diese generieren nicht nur die Wärme für das gesamte Haus, sondern produzieren als Abfallprodukt im Regelfall mehr als ausreichend Strom, um den zugehörigen Haushalt auch vom Stromanbieter unabhängig zu machen. Überschüssiger Strom kann ganz bequem ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden, selbstverständlich gegen eine angemessene Vergütung.

Beim Einkaufen wertvolle Ressourcen sparen

An dieser Stelle haben wir bereits darüber berichtet, wie der ökologische Fußabdruck insbesondere im eigenen Haushalt verbessert werden kann. Und gerade beim Einkaufen gibt es eine Menge Möglichkeiten, um nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch noch erheblich Geld zu sparen. Denn gerade bei fertig verpackten Lebensmitteln gibt es oft eine umweltschonendere Alternative, die nicht nur günstiger und gesünder ist, sondern auch meist noch besser schmeckt. Denn wer schon einmal den fertig geschnittenen Obstsalat aus dem Supermarkt mit einem selbstgemachten Obstsalat verglichen hat wird schnell merken, dass es hier erhebliche geschmackliche Unterschiede gibt. Außerdem hinterlässt der selbstgemachte Obstsalat deutlich weniger Restmüll, da das gekaufte Obst im Idealfall nicht weiter verpackt ist und nicht noch von mehreren Plastikschichten umhüllt ist.
Doch nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch beim Kauf von Drogerieprodukten lässt sich eine ganze Menge für die Umwelt tun. Insbesondere beim Kauf von Kosmetika sollte man sich vorab informieren, denn viele Pflegeprodukte basieren auf Palmöl. Dieses kann in großen Mengen nur durch die massive Rodung von Urwäldern gewonnen werden. Hersteller die Palmöl verwenden sollten deshalb explizit gemieden werden, wenn man Wert auf einen guten ökologischen Fußabdruck legt. Weitere Informationen zum Thema grüne Kosmetik haben wir bereits in unserem Blog zusammengestellt, damit auch Sie in Zukunft in der Lage sind zu entscheiden, welche Produkte Sie in der Drogerie noch kaufen möchten.

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