Gartengestaltung und Finanzierung: Das müssen Sie wissen

Gartenplanung und GartenfinanzierungEin ansprechend gestalteter Garten wertet Ihre Immobilie auf und ist nicht zuletzt ein fester Bestandteil für das schöne Wohnen. Doch ein Garten will auch finanziert sein. Welche Möglichkeiten es für Rasen, Pflanzen und Co. gibt und wie eine Finanzierung funktionieren kann, erfahren Sie hier.

Grüne Welle: So gelingt eine harmonische Gartengestaltung

Ob Sie mehrere hundert Quadratmeter oder einen kleinen Reihenhausgarten Ihr Eigen nennen: Die Gestaltung nimmt Zeit und Geld in Anspruch. Beispiel Rasen: Ohne kommt kein Garten aus. Grundsätzlich gibt es die Wahl zwischen Saat und Rollrasen. Gesäter Rasen ist preisgünstiger, jedoch sollte der Pflegeaufwand nicht unterschätzt werden. Zudem dauert es einige Wochen, mitunter Monate, bis der Rasen betreten werden kann. Rollrasen ist dagegen “nutzerfertig” – dafür aber auch teurer. Auch bei Pflanzen ist die Preisspanne erheblich. Einheimische Gewächse sind vergleichsweise günstig zu haben. Exotische Pflanzen hingegen kosten mehr – sowohl mehr Geld als auch Zeit. Wenn Sie sich für Obstbäume und -sträucher entscheiden, können Sie sich auf eine eigene Ernte freuen, müssen diese allerdings auch vornehmen. Auch ein Teich kann ein Hort für Wasserpflanzen und Tiere sein. Er lässt sich mit viel Grün umgeben und wertet Ihren Garten immens auf. Mit vergleichsweise wenig Aufwand kann selbst ein kleinerer Garten mit einem Teich ausgestattet werden. Mit einer Portion handwerklichem Geschick lässt er sich sogar in Eigenarbeit bauen. Das spart wiederum eine Menge Geld.

Gartenzaun und Co.

Eine Begrenzung schützt den Garten vor neugierigen Blicken und ungebetenen Gästen. Zugleich ist sie auch ein optisches Element. Sie können einen Zaun aufstellen oder eine Hecke pflanzen. Eine Hecke benötigt jedoch Zeit zum Wachsen. Entscheiden Sie sich für einen Zaun, haben Sie zahlreiche Möglichkeiten. Ein klassischer Holzzaun wirkt rustikal und ist zum Beispiel für einen bunten Bauerngarten eine optimale Wahl. Zäune aus Metall lassen sich in beliebigen Farben streichen und sind sehr robust und langlebig. Eine interessante Alternative ist eine Steinmauer. Alle Varianten lassen sich sowohl hoch als auch niedrig aufstellen. So können sie beispielsweise Beete voneinander trennen oder den Garten komplett abgrenzen.

Sitzgelegenheiten im Garten

Eine Terrasse ist für viele Gärten obligatorisch. Dort kann eine Sitzgruppe sowie Pflanzen und Blumen aufgestellt werden. Auf die Rasenfläche lässt sich auch ein Pavillon aufstellen, der im Sommer willkommenen Schatten spendet und bei Regen Schutz bietet. Auch für Festlichkeiten wie Grillpartys ist ein Pavillon ein beliebter Aufenthaltsort.

Den Garten finanzieren

Ob Sie sich für eine reduzierte Gestaltung entscheiden oder eine opulente Bepflanzung bevorzugen: vielen ist es nicht möglich, die Ausstattung des Gartens mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Lohnen kann es sich trotzdem – schließlich steigert dies den Wert Ihres Hauses. Ein Kredit ist eine interessante Möglichkeit, schnell an das benötige Bargeld zu kommen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter zum Teil erheblich voneinander. Kredite online zu vergleichen ist daher der erste Schritt, auch bei vergleichsweise kleinen Summen. Ein Richtwert: Planung und Gestaltung des Gartens kosten zwischen zwölf und 18 Prozent der Bausumme. Wenn es um die Umgestaltung geht, sind die Summen niedriger, vor allem, wenn man auf Eigenleistung setzt.

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Pflanzzeit für Hecken und Wildfrüchte

Das Frühjahr ist neben dem Herbst die beste Pflanzzeit für Gehölze aller Art, auch für Heckenpflanzen, Beerensträucher und Wildobst wie beispielsweise die beliebten Aroniabeeren (Bild links). Von Aronia über Felsenbirne und Himbeere bis Zierquitte sind bei spezialisierten Versendern und Baumschulen auch unterschiedliche Sorten von Wildfrüchten erhältlich. Für den naturnahen Garten, in dem immer etwas blüht und reift, bieten sich Sträucher mit unterschiedlicher Blütenfarbe und Blütezeit, Beerenfarbe und Reifezeit sowie Wuchshöhe und sonstigen Standorteignungen an. Auch Bienen und andere bestäubende Insekten sowie Vögel und Kliensäuger profitieren davon. Das Angebot an Containerpflanzen ist im Frühjahr besonders groß.

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Buntes für die Gesundheit

Farbstoffe in Lebensmitteln verunsichern Verbraucher. Tatsächlich enthält die Liste der zugelassenen Lebensmittelfarbstoffe mit den berühmt-berüchtigten E-Nummern Bedenkliches und Unbedenkliches bunt gemischt. Gefährlich sind die sogenanten Azofarbstoffe für Knallbuntes von hellgelb bis dunkelrot. Sie sind  vollkommen verzichtbar.

Farbstoff ist nicht gleich Farbstoff, soviel ist den meisten Menschen klar. Das Gelb einer Zitrone kann wohl kaum das selbe sein wie das eines Pfifferlings oder eines Maiskorns, obwohl es am Farbton allein nur schlecht zu unterscheiden ist. Tiere, Pflanzen und Pilze haben intensive Farben hervorgebracht. Die rosa bis orange Färbung von Lachsen, Flamingos, Krebsen und Feuerkorallen stammt übrigens doch ursprünglich aus einer gemeinsamen Quelle. sie alle verzehren Algen, direkt oder indirekt in ihrer Nahrungskette. Algen haben eine sehr hohe Konzentration an Karotinen, viel höher als Karotten. Wozu braucht man da noch künstliche Farbstoffe?

Pflanzliche Farbstoffe kommen aus unterschiedlichen Stoffklassen und besitzen unterschiedliche Funktionen für die Pflanze und für die Umwelt. Erstaunlich ist, dass Farbe, Geruch und Geschmack häufig zusammen hängen. Das ist nicht nur subjektiv beim Essen so, weil das Auge bekanntlich mit isst. Ganz objektiv, also auf biochemischer Ebene, sind viele pflanzliche Farbstoffe gleichzeitig aromatisch. Sie dienen nicht nur der Farbgebung an sich. Zwar ist eine Blüte vor allem deswegen farbig, damit sie von Bestäubern wie Bienen und Hummeln gesehen wird, der Duft ist aber ebenso wirkungsvoll und für feine Nasen aus größerer Entfernung und bei Dunkelheit viel besser auszumachen als die Farbe. Betrachtet man Obst und Beeren, so ist sofort einleuchtend, dass sie bunt, duftend und aromatisch sind, damit sie von Tieren gefunden, gefressen und auf diese Weise verbreitet werden.

Pflanzliche Farben sind multifunktional. Manche dienen in der Pflanze dem Sonnenschutz, insbesondere in den häufig rot gefärbten Blattknospen und Fruchtschalen. Die bedeutendsten pflanzliche Farbstoffe haben ohnehin ganz direkt mit dem Sonnenlicht zu tun. In der Pflanze sorgen sie für die Photosynthese wie das grüne Chlorophyll. In unterschiedlichen Arten gibt es neben dem grünen Chlorophyll aber auch gelbe, orange, rote und blaue mit dem Chlorophyll verwandte Stoffe. Mit grünem Chlorophyll beispielsweise aus Spinat, Basilikum oder Algen können auf natürliche Weise entsprechende Lebensmittel und Gerichte intensiv grün gefärbt werden. Übrigens auch mit Grüntee. Und wen stört schon Spinat in Maultaschen, Algen in Asiasnacks, Basilikum in Pasta oder Grüntee in ausgefallenen Desserts? Im Gegenteil werden die Lebensmittel dadurch nicht nur ansprechender im Aussehen, sondern auch schmackhafter und gesünder. Richtig erstaunlich ist nämlich, dass pflanzliche Farbstoffe meist extrem gesund sind. Sie haben pharmazeutische Wirkungen und das bereits in geringer Dosierung. Pflanzliche Nahrung ist vor allem wegen der Farbstoffe so wichtig und unersetzlich für die Gesundheit, egal ob Orangen, Rotwein, Brokkoli oder Schwarze Johannisbeeren.

Doch fängt man in der Lebensmittelindustrie einmal an mit der Panscherei und ersetzt natürliche Produkte durch Aromen, dann geht die Sache weiter mit dem Duft und der Farbe, denn die fehlen dann ebenfalls. Allerdings sind manche Lebensmittel-Farbstoffe, auch solche mit E-Nummern, ganz harmlos. Chlorophyll hat die Nummer E 140. Einer der gesündesten und wirkungsvollsten Naturstoffe ist das prächtig gelb färbende Curcumin. Curcumin ist der intensive Farb- und Wirkstoff aus Kurkuma, dem wichtigsten Gewürz des Currypulvers. So kann es ein Mehrwert für die Gesundheit sein, wenn man Kurkuma nicht nur für Currys, sondern auch sonst zum Gelbfärben von Gerichten verwendet. Es hat die Nummer E 100. Tomaten enthalten den krebshemmenden Farbstoff Lycopin – E 160d. Es gibt in jederzeit aus der Tomatenmark-Tube. Auch Rote Bete färbt wunderbar rot und heißt E162.  Das Wurzelgemüse macht den Heringssalat bunt. Auch die Farbe der Roten Bete ist  gesund und vorbeugend wirksam gegen viele Zivilisationskrankheiten. Klar ist dennoch, dass niemand Rote Bete oder Tomaten in den selbstgemachten Erdbeerjoghurt mischen würde, um diesen zu verschönern.

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