Hagebutten – Gesunde Früchte der Rose

Rosenfrüchte enthalten geballte Vitamine

Hagebutten am Strauch
Hagebutten am Strauch

Hagebutten, die Früchte der Rosen sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Schon der Name Hagebutte lässt eine lange Geschichte erahnen. Hag ist das alte Wort für Hecke oder Dornensträucher. Eine Butte ist ein Fässchen. Rosenhecken oder die Heckenrosen bilden einen schützenden Lebensraum für Vögel. Die offenen ungefüllten Blüten der Wildrosen bieten in Form von Pollen Nahrung für bestäubende Insekten. Die lange am Strauch hängenden reifen Hagebutten sind Nahrung für Vögel im Winter. Seit Alters her werden Hagebutten auch von Menschen im Herbst gesammelt und verarbeitet.

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Gartengestaltung und Finanzierung: Das müssen Sie wissen

Gartenplanung und GartenfinanzierungEin ansprechend gestalteter Garten wertet Ihre Immobilie auf und ist nicht zuletzt ein fester Bestandteil für das schöne Wohnen. Doch ein Garten will auch finanziert sein. Welche Möglichkeiten es für Rasen, Pflanzen und Co. gibt und wie eine Finanzierung funktionieren kann, erfahren Sie hier.

Grüne Welle: So gelingt eine harmonische Gartengestaltung

Ob Sie mehrere hundert Quadratmeter oder einen kleinen Reihenhausgarten Ihr Eigen nennen: Die Gestaltung nimmt Zeit und Geld in Anspruch. Beispiel Rasen: Ohne kommt kein Garten aus. Grundsätzlich gibt es die Wahl zwischen Saat und Rollrasen. Gesäter Rasen ist preisgünstiger, jedoch sollte der Pflegeaufwand nicht unterschätzt werden. Zudem dauert es einige Wochen, mitunter Monate, bis der Rasen betreten werden kann. Rollrasen ist dagegen “nutzerfertig” – dafür aber auch teurer. Auch bei Pflanzen ist die Preisspanne erheblich. Einheimische Gewächse sind vergleichsweise günstig zu haben. Exotische Pflanzen hingegen kosten mehr – sowohl mehr Geld als auch Zeit. Wenn Sie sich für Obstbäume und -sträucher entscheiden, können Sie sich auf eine eigene Ernte freuen, müssen diese allerdings auch vornehmen. Auch ein Teich kann ein Hort für Wasserpflanzen und Tiere sein. Er lässt sich mit viel Grün umgeben und wertet Ihren Garten immens auf. Mit vergleichsweise wenig Aufwand kann selbst ein kleinerer Garten mit einem Teich ausgestattet werden. Mit einer Portion handwerklichem Geschick lässt er sich sogar in Eigenarbeit bauen. Das spart wiederum eine Menge Geld.

Gartenzaun und Co.

Eine Begrenzung schützt den Garten vor neugierigen Blicken und ungebetenen Gästen. Zugleich ist sie auch ein optisches Element. Sie können einen Zaun aufstellen oder eine Hecke pflanzen. Eine Hecke benötigt jedoch Zeit zum Wachsen. Entscheiden Sie sich für einen Zaun, haben Sie zahlreiche Möglichkeiten. Ein klassischer Holzzaun wirkt rustikal und ist zum Beispiel für einen bunten Bauerngarten eine optimale Wahl. Zäune aus Metall lassen sich in beliebigen Farben streichen und sind sehr robust und langlebig. Eine interessante Alternative ist eine Steinmauer. Alle Varianten lassen sich sowohl hoch als auch niedrig aufstellen. So können sie beispielsweise Beete voneinander trennen oder den Garten komplett abgrenzen.

Sitzgelegenheiten im Garten

Eine Terrasse ist für viele Gärten obligatorisch. Dort kann eine Sitzgruppe sowie Pflanzen und Blumen aufgestellt werden. Auf die Rasenfläche lässt sich auch ein Pavillon aufstellen, der im Sommer willkommenen Schatten spendet und bei Regen Schutz bietet. Auch für Festlichkeiten wie Grillpartys ist ein Pavillon ein beliebter Aufenthaltsort.

Den Garten finanzieren

Ob Sie sich für eine reduzierte Gestaltung entscheiden oder eine opulente Bepflanzung bevorzugen: vielen ist es nicht möglich, die Ausstattung des Gartens mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Lohnen kann es sich trotzdem – schließlich steigert dies den Wert Ihres Hauses. Ein Kredit ist eine interessante Möglichkeit, schnell an das benötige Bargeld zu kommen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter zum Teil erheblich voneinander. Kredite online zu vergleichen ist daher der erste Schritt, auch bei vergleichsweise kleinen Summen. Ein Richtwert: Planung und Gestaltung des Gartens kosten zwischen zwölf und 18 Prozent der Bausumme. Wenn es um die Umgestaltung geht, sind die Summen niedriger, vor allem, wenn man auf Eigenleistung setzt.

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Mispeln

MispelfrüchteDie seit dem Mittelalter in Europa verbreitete und damals als Obst sehr geschätzte Mispel, Mespilus germanica hat heute kaum noch Bedeutung. Obwohl Mispeln einen guten Geschmack haben, sind sie völlig in Vergessenheit geraten. Die Mispel ist ein bis zu 5 Meter hoch werdendes, langsam wachsendes, winterhartes Gehölz mit sattgrünen, etwas ledrigen Blättern.

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Die Maibeere

Maibeeren – erste Früchte der Saison

MaibeerenDie Maibeere liefert das erste frische Obst der Saison aus dem eigenen Garten – noch vor den Erdbeeren. Maibeeren sind ab Anfang Mai erntereif. Die Maibeere trägt den botanischen Namen Lonicera caerulea. Der absolut winterharte Kleinstrauch stammt aus Ostsibirien.

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Pflanzzeit für Hecken und Wildfrüchte

Das Frühjahr ist neben dem Herbst die beste Pflanzzeit für Gehölze aller Art, auch für Heckenpflanzen, Beerensträucher und Wildobst wie beispielsweise die beliebten Aroniabeeren (Bild links). Von Aronia über Felsenbirne und Himbeere bis Zierquitte sind bei spezialisierten Versendern und Baumschulen auch unterschiedliche Sorten von Wildfrüchten erhältlich. Für den naturnahen Garten, in dem immer etwas blüht und reift, bieten sich Sträucher mit unterschiedlicher Blütenfarbe und Blütezeit, Beerenfarbe und Reifezeit sowie Wuchshöhe und sonstigen Standorteignungen an. Auch Bienen und andere bestäubende Insekten sowie Vögel und Kliensäuger profitieren davon. Das Angebot an Containerpflanzen ist im Frühjahr besonders groß.

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Schönes Wetter oder drohende Verwüstung?

Es sind stehende Begriffe mit denen Wetterfrösche unser Wetter kommentieren. “Schönes Wetter” heißt ungetrübter Sonnenschein, schlechtes Wetter heißt Regen. Daran ist nichts auszusetzten. Es sei denn die Schönwetterperiode hält über viele Wochen oder gar Monate an und findet ausgerechnet im Frühling statt. Begleitet wird das schöne Wetter von trockenem Wind aus Osten und hohen Temperaturen. Derzeit sollten wir eigentlich “Aprilwetter” haben – einen Mix aus Sonne, Regengüssen und Gewittern. Echtes Wachstumswetter für alle Pflanzen, insbesondere den Wald. Wachstumswetter auch für Weizen, Gerste, Kartoffeln und andere Feldfrüchte. Wachstum für das Gras auf der Wiese und das Heu als Wintervorrat für Pflanzenfresser. Was wäre wenn dieses schöne Wetter länger anhielte? Alle denken an Waldbrandgefahr, und nun auch an Feuer im trocken gefallenen Hochmoor. Die langfristigen Folgen können allerdings noch viel schlimmer sein.

In Dürregebieten wächst kein Wald

Aus den Trockengebieten der Erde sind die Effekte bekannt. Zunächst verdorrt das Gras auf dem Halm. Es gibt überall Missernten, keine Körner, nur Stroh.  Irgendwann aber verdorren auch Bäume und Sträucher, zumindest alle die ausserhalb von Flusstälern oder Grundwasserströmen wachsen. Es ist ein Kennzeichen von Wüsten, dass  – wenn überhaupt – dann einjährige Pflanzenarten überleben. Diese sogenannten Annuellen  haben sich darauf eingestellt, alle ihre Kraft innerhalb kurzer Zeit in die Bildung von Samen zu legen, den Rest der Pflanze absterben zu lassen. Die Samen können dann oft jahrelang im Boden schlummern bevor die Bedingungen für Keimung und Wachstum wieder günstig sind. Ähnlich gut an jährliche Dürre angepasst sind Zwiebelgewächse wie beispielsweise Tulpen. Es wachsen bei entsprechenden Klimabedingungen aber nur Gräser und Blumen, keine großen Pflanzen, keine Schattenbäume und kein Wald.

Erosion

Die Überlebensstrategie in Gebieten mit langen Dürreperioden hat weitere Nachteile für uns und für anderes Leben: Annuelle Pflanzen bieten keinen Schutz vor Erosion. Wenn der Regen sehr kräftig ausfällt, wie wir das aus den letzten Jahren kennen, spült er die oberen Bodenschichten mit dem sturtzbachartig ablaufenden Wasser gleich mit weg. Starker Regen mit dicken Tropfen nach langer Dürre dringt noch nicht einmal in den Boden ein. Vielfach benetzt er die ausgedörrte Bodenoberfläche kaum. Niederschlag und Boden gehen gleichermaßen verloren, werden ins Tal und mit den Strömen fortgespült.
Lesetipp: Der Klimawandel und der Zustand unserer Landschaften

Sandstürme

Ein anderes Phänomen in Wüsten sind Sandstürme. Sie entstehen aus dem einzigen Grund, dass Alles unbewachsen ist, dass riesige Flächen ohne Windschutz sind und keine Hindernisse oder Wurzeln sie festhalten können. Auch dabei wird der Erosion Vorschub geleistet, der Winderosion. Hier beginnt und endet ein Teufelskreis der Verwüstung. Ohne Windschutz bläst der Wind unablässig, ungebremst und dadurch besonders stark. Es gibt keinen Windschatten hinter Hecken oder an Waldrändern. Ohne Windschutz wird der feine Mutterboden vom Winde verweht, hoch aufgewirbelt und weit weg transportiert. Zurück bleiben Steine. Die betroffenen Flächen werden unfruchtbar. Auf Feldern ohne feinen Oberboden, ohne Nährstoffe oder Humus können praktisch keine Pflanzen mehr wachsen. Ohne Pflanzenwachstum gibt es  weiterhin nichts, das den Boden festhalten, Windschutz bieten und Humus bilden könnten.

Agrarwüsten

Kürzlich sahen wir dasselbe Phänomen, noch dazu aus demselben Grund, bei uns auf der Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern. Große brachliegende landwirtschaftlich genutzte Flächen ohne Hecken, ohne Bäume so weit das Auge reicht – Agrarwüsten.  Das darf in Deutschland, einem Land in dem Wälder wachsen, nicht passieren!

Demnächst mehr: Gärtnern bei Trockenheit


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