Leuchtmittel der Zukunft: ökologisch mit LED beleuchten

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Die richtige Beleuchtung ist für den Arbeits- und Wohnbereich von essenzieller Bedeutung, denn sie trägt maßgeblich zur Entstehen einer angenehmen Atmosphäre im Wohn- und Schlafzimmer sowie am Arbeitsplatz bei. Studien haben bewiesen, dass an die Räumlichkeiten und den Verwendungszweck angepasste Leuchten einen hohen Wohlfühlfaktor erzeugen und auch die Produktivität erhöhen können. Heutzutage werden in vielen Lebensbereichen LED Leuchten verwendet: Diese präsentieren sich im Vergleich mit anderen Leuchtmitteln umweltfreundlich und energieeffizient.

Wie umweltfreundlich sind LED Leuchten wirklich?

Um zu ermitteln, wie umweltfreundlich und nachhaltig ein Leuchtmittel wie die LED Leuchte wirklich ausfällt, muss der gesamte Lebenszyklus desselben in Betracht gezogen werden. Dieser beginnt mit der Materialbeschaffung. Bei LED Leuchtmitteln handelt es sich um elektronische Bauteile, die kleinste Chips aus Halbleiterkristallen enthalten. Im Grunde genommen basieren sie auf dem Prinzip von pn-Halbleiterdioden. Um LED herzustellen, werden unterschiedliche Metalle wie Aluminium, aber auch sogenannte Seltene Erden wie Yttrium oder Europium benötigt. Die Gewinnung dieser ist umstritten, denn sie kommen nur selten in der Natur vor. Darüber hinaus entstehen beim Abbau giftige Schlammüberreste. Allerdings werden Seltene Erden nicht nur für LED Elemente, sondern auch für Plasmabildschirme und Energiesparlampen verwendet. Der Prozentsatz des Abbaus, der auf die Produktion von LED entfällt, beträgt nur etwa sieben Prozent.

Produktion und Gebrauch von LED benötigen nur wenig Energie

Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen wird für die Produktion sowie während des Gebrauchs von LED Beleuchtung nur etwa ein Viertel der Energie verbraucht. Statistiken zeigen, dass der gesamte Energieaufwand innerhalb eines Lebenszyklus der Leuchtmittel zu etwa 90 Prozent durch die Verwendung der LED aufgebraucht wird. Das bedeutet, dass nur sehr wenig Energie für Produktion, Verpackung, Transport und Entsorgung aufgewendet werden muss. Der Hersteller OSRAM hat in diesem Zusammenhang eine Studie erstellen lassen, die gezeigt hat, dass durchschnittlich bis zu 98 Prozent auf die tatsächliche Erzeugung von Licht entfallen. Für Produktion, Verpackung und Transport werden demnach nur 2 Prozent des Gesamtenergiebedarfs verbraucht. Aufgrund dessen werden LED Leuchtmittel zurecht als effizienteste Leuchtmittel bezeichnet, wenn es um das Verhältnis Energieaufwand, Lebensdauer und Lumen pro Watt geht.

Fachgerechte Entsorgung ist essenziell für eine gute Umweltbilanz

Eine gute Ökobilanz kann bei einem Produkt nur dann zustande kommen, wenn sich auch die Entsorgung entsprechend gestaltet. Hierbei ist besonders ein fachgerechtes Recycling von Bedeutung. Das ist auch bei LED Leuchtmitteln nicht anders. Geben Verbraucher ihre ausgedienten LEDs an dafür vorgesehene Sammelstellen zurück, können die darin enthaltenen Metalle wieder vorsichtig herausgelöst und im Anschluss erneut verwendet werden. Eine Entsorgung im Hausmüll sollte unbedingt vermieden werden: Hier gehen die vielseitig verwertbaren Stoffe entweder unwiderruflich verloren oder gelangen schlimmstenfalls sogar in den Wasserkreislauf.

LEDs der Zukunft werden noch umweltfreundlicher

Ein Nachteil von LED Leuchtelementen war bislang immer der vergleichsweise große Aluminiumkörper, der zur Kühlung benötigt wird. Neuartige LEDs kommen aber bereits ohne aus: Stattdessen wird zur Kühlung ein Aluminiumblech verwendet, das sich deutlich platzsparender präsentiert und zudem aus Recyclingmaterial besteht. So können jedes Jahr bei der LED Produktion bis zu 250 Tonnen Aluminium sowie 10 Tonnen Kunststoffe und Kleber eingespart werden, was die Ökobilanz der Leuchten entscheidend erhöhen kann.

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