Weniger Konsum muss kein Verzicht sein

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Bild von mehrunissa auf PixabayAls Beitrag für ein klimagerechtes Verhalten wird gern ein Konsumverzicht ins Feld geführt. Es liegt auf der Hand, dass jedes von uns erworbene Produkt zusätzliche Ressourcen verbraucht. Selbst wenn ein Gegenstand zu 100 Prozent aus recycelten Rohstoffen erstanden ist, bleiben noch die Energie und der Transport. Eine klimaneutrale Produktion ist heute kaum möglich. Die beste Lösung für die Umwelt ist, etwas nicht zu kaufen.

Verzicht, ohne es zu vermissen – geht das?

Wie schwer uns Verzicht fällt, erleben wir, wenn es um die Umsetzung von Vorsätzen zum neuen Jahr geht. Viele schaffen es nicht einmal, sich den Verzicht auf eine Angewohnheit vorzunehmen. Ähnlich ist es, wenn wir auf die Anschaffung eines Gegenstands verzichten sollen. Dabei geht es häufig nicht darum, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Nicht selten sind es Dinge, die wir ersetzen wollen.

Obwohl die Funktion der Gegenstände noch nicht beeinträchtigt ist, kaufen wir etwas Neues. Der einzige Grund liegt darin, dass wir einen Artikel als nicht mehr ansehnlich empfinden. Dabei geht es nicht um eine Modeerscheinung, sondern um die Abnutzungsspuren. Hier lässt sich Abhilfe schaffen. Einfache Pflege hilft, die Einflüsse der Zeit zu minimieren. So kann die Beschaffung von Ersatz verschoben werden. Die längere Verwendung schon nicht nur das Portemonnaie, sondern verringert den produzierten Müll.

Altem zu neuen Glanz verhelfen

Metalle gelten als lange haltbare Materialien. Ohne Pflege werden sie jedoch schnell unansehnlich. Sie verlieren ihren Glanz und beginnen zu rosten. Trotzdem müssen diese Gegenstände nicht weggeworfen werden. Durch das Polieren lassen sich Kratzer entfernen und der Glanz der Oberfläche wieder herstellen. Polierwerkzeuge kommen in die kleinsten Rillen und sorgen dafür, dass ein Gegenstand wie neu aussieht.

Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, kommt Polierpaste zum Einsatz. Mit ihr lassen sich oxidierende Beläge ebenso entfernen wie kleine Kratzer oder Unebenheiten. Neben ihrer Reinigungswirkung polieren sie den Werkstoff. Dabei sind sie nicht nur auf Metallen anwendbar, sondern auch auf harten Kunststoffen. Die Paste lässt sich auf allen Polierwerkzeugen verwenden, etwa auf Gewebe, Filz oder Nylonbürsten.

Polierpasten bestehen aus Schleif- und Pflegemitteln. Zu letzteren gehören Öle und Wachse. Sie bestehen aus Polymeren und Silikonen, welche die Oberfläche perfekt vor schädlichen Witterungseinflüssen schützen. Wasserflecken, Rückstände von Reinigungsmitteln und andere die Optik einschränkende Mängel lassen sich zuverlässig entfernen.

Verkaufen oder Verschenken statt wegwerfen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem uns ein Gegenstand nicht mehr zeitgemäß erscheint. Er funktioniert vielleicht noch tadellos und sieht mit wenig Aufwand wieder wie neu aus. Ist der Kauf eines neuen, moderneren Produktes dann in jedem Fall eine Umweltsünde? Nicht unbedingt, denn mit dem Verkauf an andere Interessierte lässt sich einem Gegenstand oder Gerät ein zweites Leben geben.

Für das Klima hat dies einen günstigen Effekt. Die eingesetzten Ressourcen gehen nicht auf dem Müll verloren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Recycling viel Energie verbraucht. Am besten ist es, ein Produkt so lange wie möglich zu verwenden.

Win-Win-Win

Der Wiederverkaufswert steigt, wenn das Produkt sich in einem guten Zustand befindet. Hier hat die Verwendung von Polierpaste gleich zwei Vorteile. Tadelloses Aussehen der Ware sorgt für mehr Kaufinteressenten und es lässt sich nebenbei noch ein besserer Preis erzielen. Das dritte „Win“ geht dann an die Umwelt.

 

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