Vorbeugung vor grippalen Infekten

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Grippale Infekte mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit erwischen viele von uns in der kalten Jahreszeit. Jetzt halten wir uns im ständigen Wechsel in überheizten Räumen mit trockener Luft auf und frieren im nasskalten Wetter auf der Straße, wir leiden an Müdigkeit und an Bewegungsmangel und stressen uns im Gedrängel beim Shoppen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn es rings um uns niest und hustet und wir dennoch Hände schütteln, dann ist Alarm geboten. Triefende oder komplett verstopfte Nase und Nasennebenhöhlen, entzündeter Hals und Rachen, Bronchitis mit Schmerzen beim Atmen, Hustenkrämpfe und Atemnot sowie Kopfschmerzen und tränende Augen sind Symptome, mit denen wir schlecht aussehen und uns richtig krank fühlen. Selbst ohne Fieber, vielmals sogar ohne erhöhte Temperatur, geht es einem bei Erkältungskrankheiten typischer Weise von Tag zu Tag schlechter, bis es einem nach einer Woche von alleine wieder gut geht. Wenn wir erst einmal richtig krank sind, gibt keine wirklich wirksame Medizin gegen grippale Infektionskrankheiten, Kopfgrippe und Co., weil uns Viren plagen, gegen die Antibiotika nicht helfen.

Vorbeugend die Abwehr stärken

Das eigene Immunsystem ist die einzig scharfe Waffe gegen Erkältungskrankheiten. Die körpereigene Immunabwehr muss die durch Tröpfcheninfektion in den Körper eindringenden Erkältungsviren selbst bekämpfen. Das kostet Kraft. Sport und Anstrengung ist zu diesem Zeitpunkt nicht hilfreich, wogegen gesundes Essen die Energie für die Immunantwort liefern kann und Entspannung dem Körper die nötige Zeit verschafft. Schlaf und frische Luft ist genauso wichtig wie ausreichendes Trinken. Wichtig ist auch die tägliche Versorgung mit frischem Obst und Gemüse um den Vitamin C Bedarf zu decken. Einen Vitamin-C- Schub kann man sich mit Sanddorn-Saft gönnen. Ganz am Anfang, wenn sich die ersten Symptome wie Niesen, Mattigkeit oder Halsweh zeigen, sind immunstimulierende Mittel sinnvoll. Das sind in erster Linie pflanzliche und homöopathische Rezepturen. Homöopathische Arzneimittel können die verschiedenen Abwehrzellen des Körpers anregen und fördern um so den Ausbruch einer Erkältungskrankheit doch noch zu verhindern. Präparate, die zur Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten und zur Steigerung der Immunabwehr empfohlen werden, enthalten häufig Echinacea oder homöopathische Formulierungen. Viele schwören auf Ingwer-Tee, der warm macht und Entzündungen hemmt.
Schleimhäute in Nase und Mund können vorbeugend und zur Behandlung mit Kochsalz durchspült werden. Husten und Heiserkeit lindern Halsbonbons und gesüßte Tees beispielsweise mit Isländisch Moos oder Huflattich. Die Erfahrungsmedizin zeigt, dass Thymian, Salbei und Kamille hilfreiche Kräuter bei Erkältungskrankheiten sind. Bronchien und Nasennebenhöhlen bekommt man mit ätherischen Ölen in Form von Salben, Kapseln, Tropfen oder zur Inhalation frei.

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Über Stefanie Goldscheider

Stefanie Goldscheider ist Agraringenieurin und Herausgeberin von www.biothemen.de, eines Online-Magazins, das sich mit Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt.
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