Verkehr und Mobilität Drei Punkt Null

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Wachsender CO2 Ausstoß durch Verkehr

Die Theorie von Peak Oil, also der maximalen Fördermenge von Erdöl bevor es dann unwiederbringlich knapp wird, ist inzwischen stark umstritten. Es scheint genügend Öl für mehr als nur eine Klimaerwärmung zu geben. Nicht umsonst fallen die Ölpreise. Alles andere als umstritten sondern Realität und drohende Zukunftsvision ist die Klimaerwärmung und die weitreichenden Folgen. Leider steigen wegen der niedrigen Preise für Treibstoffe die Verkaufszahlen spritfressender Kraftfahrzeuge stetig an. Mit ihnen steigt weiterhin jährlich der CO2 Ausstoß durch den Verkehr in Deutschland. Eine Tatsache, die angesichts längst gesteckter (und nie erreichter) Klimaziele und höchst ausgereifter Technologien grotesk erscheint. Es ist der Verkehr 2.0 – Jeder Mensch allein in einem immer stärkeren Auto, das immer häufiger im Stau steht. Umwelttechnologie und Energieausweise angeblich überall, doch der Verkehr beziehungsweise unsere Mobilität sind für 20 % des deutschen CO2 Ausstoßes verantwortlich, über 80 % davon stammen aus Auspuffen, die Tendenz ist weiter steigend. Es handelt sich beim Verkehr um einen CO2 Verursacher, den es in der gesamten Erdgeschichte bis vor wenigen Jahrzehnten schlicht nicht gab.

Mobilität CO2 neutral

Die C02 neutralen Fortbewegungsmethoden gehören der Vergangenheit an. Heute sind sie zu Sport und Fitness Aktivitäten geworden. Wandern, Bergsteigen, Joggen, Rudern und Segeln aber auch Reiten und Skifahren, Hunde-Schlitten fahren, Pferde-Kutschen fahren und sogar Fahrrad fahren dienten einst der Fortbewegung und dem privaten Warentransport. So wurden das tägliche Leben gemeistert. Zu diesen Formen der Fortbewegung hat heute kaum jemand Zeit und verschiebt sie somit auf die Freizeit oder in den Urlaub. Leider ist es in den meisten Unternehmen nicht erwünscht oder möglich, dass die Mitarbeiter im sportlichen Outfit oder gar verschwitz bei der Arbeit erscheinen. Umziehen oder gar Duschen ist noch immer kaum irgendwo möglich. Fahrradwege fehlen vielerorts ganz oder enden plötzlich an der Straßenböschung. Sie sind voller gefährlicher Schlaglöcher, sie sind zu schmal für Gegenverkehr, sie werden straffrei zum Parken missbraucht und sie genießen keine Vorfahrtsregelung wie der KFZ Verkehr. Vieles könnte hier verbessert werden.

Intelligente Mobilität

Viele Tatsachen des heutigen Berufslebens verhindern die Mobilität zu Fuß oder mit eigener Muskelkraft. Geschäftsreisen, weite Arbeitswege, das wöchentliche Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort und Wohnorte außerhalb der Ballungszentren erfordern effektive Verkehrsmittel. Das Zauberwort heißt vernetzte Mobilität. Carsharing, Mitfahrzentralen, Fahrgemeinschaften und ein zuverlässiger und regelmäßiger öffentlicher Nahverkehr mitsamt Park und Ride Angeboten aber auch Fahrradverleih an Bahnhöfen gehören dazu. Selbst wenn Möglichkeiten und Angebote vorhanden wären oder sind, kann es an der Planbarkeit und Koordinierung scheitern. Das sollte im Zeitalter ständiger Erreichbarkeit und flächendeckender Vernetzung über Smartphones und Tabletts allerdings der Vergangenheit angehören. Im Sektor der neuen Mobilität entstehen und bieten sich Beste Anwendungen für Apps und Programme aller Art. Probieren sie es aus!
Mehr Informationen gibt es hier: Neue Mobilität Eine Initiative des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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Über Stefanie Goldscheider

Stefanie Goldscheider ist Agraringenieurin und Herausgeberin von www.biothemen.de, eines Online-Magazins, das sich mit Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt.

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