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Gesunde Ernährung – Theorie und Praxis

Pioniere der gesunden Ernährung

Die Erfinder gesunder Ernährung beziehungsweise der Lehre davon sind die Müslimacher vergangener Jahrhunderte gewesen. Das Bircher-Müsli aus Äpfeln, Nüssen, Getreide und Zitronensaft wurde in einer Zeit, in der Fleisch noch als gesündestes aller Nahrungsmittel galt, als Sonnenlichtnahrung empfohlen.  Kollath formulierte den Grundsatz der Vollwerternährung.  Er forderte, die Nahrung so natürlich wie möglich zu belassen, was unter anderem zum Verdammen erhitzter Speisen, darunter auch Brot führte. Der Zahnarzt Dr. Schnitzer konnte in seinen Studien in den 1960er Jahren beweisen, dass frisch gemahlenes, ganzes Getreide Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Karies wirksam verhindern konnte. Er erfand die Haushaltsgetreidemühle und propagierte die “zivilisierte Urnahrung”. Der zeitgenössische Ernährungswissenschaftler Prof. Claus Leitzmann milderte die starren Theorien seiner Vorgänger ab und gestaltete sie praxisnah. Er propagiert die vielfältige Ernährung auf der Basis frischer, schmackhaft zubereiteter, pflanzlicher und naturbelassener Produkte. Längst ist dazu die Forderung nach regionalen und saisonalen, möglichst biologisch erzeugten Lebensmitteln hinzugekommen.

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Gesund oder ungesund, Dickmacher oder Diätprodukt – mediale Darstellung und Fakten

Seit Jahrzehnten zu allgegenwärtigen medialen Themen geworden sind Diäten und angeblich gesunde oder ungesunde Lebensmittel. Genauso lang kämpfen wir nahezu alle gegen Bluthochdruck, einen zu hohen Cholesterinspiegel, Übergewicht und Diabetes, die zunehmend auch bei sehr jungen Patienten auftreten. Was wir tun und nicht tun sollen, um vermeintlich gesund zu bleiben oder zu werden, wird überall kommuniziert, leider nicht unbedingt von Experten.

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Bioethanol, E10 und Energiepflanzen

Bioethanol und der neue Kraftstoff E 10 werfen viele Fragen auf. Auf der einen Seite steht die Leistung und die Motorentauglichkeit für verschiedene Fahrzeugmodelle auf dem Prüfstand. Mindestens genauso interessant sind aber die Klimabilanz und die Nachhaltigkeit von Bioethanol. Es bleibt weitgehend unklar woher das Ethanol eigentlich stammt? Aus Importen, aus landwirtschaftlicher Erzeugung in Deutschland oder der EU? Aus welchen Pflanzen wird es gewonnen? Möglich ist die Herstellung von Ethanol aus Mais, Weizen, Zuckerrüben und Kartoffeln aber auch aus Zuckerrohr. Diese Fragen sind alles andere als nebensächlich, denn sie entscheiden über Sinn oder Unsinn der Beimischung. Selbst der beabsichtigte Sinn der Ethanol-Anreicherung bleibt verborgen – geht es um den Klimaschutz, um die Förderung der heimischen Landwirtschaft oder um eine Reduzierung der Erdöl-Importe? Die letzten beiden Gründe sprechen für Bioethanol als Treibstoff – doch zu welchen Kosten? Die CO2-Bilanz von Bioethanol im Benzin ist aller Wahrscheinlichkeit nach negativ, zu aufwändig ist die Herstellung und zu gering sind die Erträge. Um Energiepflanzen ökologisch sinnvoll und nachhaltig einzusetzen und anzubauen bedarf es vieler Überlegungen. Dazu mehr in diesem Artikel: Energie aus Biomasse

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