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Mit Gebrauchtmaschinen die Umwelt schonen

Mähdrescher Gebrauchtmaschine

Unserer Welt gehen die Rohstoffe aus. Die wachsende Weltbevölkerung und anhaltender Wohlstand verbraucht –teils verschwenderisch – immer mehr natürliche Ressourcen. Staaten müssen sparen, allen voran die Industrieländer. Dabei ist es sinnvoll, die Lebensdauer von Produkten voll auszunutzen und beim Kauf auf gebrauchte Waren zu setzten. Das gilt für den Endverbraucher, sowie für die Industrie.

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Grüngut im Garten kompostieren

Grüngut ist ein Rohstoff
Äste und Grüngut aller Art, das beim Schnitt von Hecken, Zier-und Nutzsträuchern oder Bäumen anfällt, sollten Gartenbesitzer nicht entsorgen. Die Biomasse ist wertvolles Kompostmaterial und viel zu schade für den Abtransport zum Grüngutplatz. In jedem Fall lassen sich so die Arbeit des Aufladens, Wegfahrens und Abladens sparen.
Äste lassen sich allerdings nur dann rasch und vor allem platzsparend kompostieren, wenn sie zerkleinert werden. Unzerkleinert dauert die Verrottung viel länger, je nach Kleinklima, Feuchtigkeit und Untergrund auf dem sie liegen zwei Jahre bis drei Jahre. Ein Beil mit Hackklotz oder eine scharfe Gartenscheere zum Kürzen langer Äste reichen oft schon aus. Zum maschinellen Zerkleinern von holzigem Gartenabfall gibt es mobile Häcksler mit Benzin- oder Elektromotor. Wer nicht nur einige wenige Äste sondern viel sperriges oder hartes Grüngut von Sträuchern und Bäumen, dornige Abschnitte von Brombeeren, Himbeeren und Rosen zerkleinern will, der sollte sich einen speziellen Gartenhäcksler anschaffen. Diese Geräte werden auch mit abgeblühten Sonnenblumen, mit im Gemüsegarten saisonal anfallenden Tomatenpflanzen oder Kohlstrünken fertig. Die Häcksler laufen leise und schlucken alles was ganz oder teilweise verholzt ist, je nach Fabrikat bis zu einem Durchmesser von etwa 45 Millimetern.

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Futtermittel-Positivliste

Der richtige Ansatz im Futtermittel- beziehungsweise Dioxin-Skandal kommt nun von der Bundesverbraucherschutz Ministerin a.D. Renate Künast. Sie kritisiert dabei das praktizierte System, die Futtermittelkontrollen und Futtermittel-Mixturen den Futtermittelherstellern allein zu überlassen. Ohnehin hört sich dies wie ein schlechter Witz an. Künast fordert zu Recht: “Wir brauchen eine Positivliste der als Tierfutter geeigneten Rohstoffe”.  Altöl wie in vergangenen Dioxin-Skandalen, Tiermehl für Wiederkäuer wie in der BSE-Krise aber auch Futterfette für technische Zwecke gehören völlig unzweifelhaft nicht dazu. Die Liste der vollkommen ungeeigneten Rohstoffe ließe sich beliebig verlängern. Darin liegt das Problem. Aus industriellen Prozessen in vielen Bereichen entstehen Abfallprodukte, die weiterverwertet werden, um Kosten zu senken. Kosten senken, um belastete Rohstoffe billig zu entsorgen und auch um Geld für Futtermittel zu sparen, ist gängige Praxis.

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