Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

Mutterboden: Grundlage für das Leben auf der Erde

mutterbodenMutterboden ist der Oberboden und wird auch als Muttererde und Ackerkrume bezeichnet. Er ist der oberste Bodenbereich und aufgrund der Fruchtbarkeit besonders wertvoll. In ihm enthalten sind zahlreiche Mineralien wie Lehm, Ton, Feinsand und Schluff sowie ein hoher Nährstoffanteil. Muttererde ist besonders reich an Stickstoff und Humus. Auch viele Mikroorganismen und andere nützliche Bodenlebewesen befinden sich dort. Wegen des hohen Humus-Gehalts, wird Muttererde in Süddeutschland auch als Humus bezeichnet.

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Mikroorganismen – effektiv und vielfältig

Mikroorganismen im Dienst des Menschen

Brot, Bier, Wein und Käse gibt es nur dank nützlicher Mikroorganismen. Sie machen aus Mehl Sauerteig, aus Zucker Alkohol und aus Eiweiß aromatische Verbindungen – zum Beispiel. Ohne Mikroben gäbe es auch keine Schokolade, keinen Kaffee oder Schwarztee und keine Sojasoße. Die Leistung der Mikroorganismen nennt man bei diesen Umwandlungsprozessen Fermentation. Essig und Sauerkraut sowie alle milchsauer vergorenen Produkte inklusive Sauermilch, Quark und Joghurt entstehen mit speziellen Stämmen von Mikroorganismen. Den Nutzen der Mikroorganismen, die sich an ihr jeweiliges Substrat, also den Rohstoff, den sie besiedeln und dabei verwandeln, angepasst haben, konnte man also schon früh in der Menschheitsgeschichte nutzen. Allerdings wusste man nicht was eigentlich geschieht. Bis heute kommen Wein und Käse zu ihrem regionaltypischen oder sogar kellertypischen Geschmack durch die unglaubliche Vielfalt in der Zusammensetzung der Mikroben-Lebensgemeinschaften. Dabei lassen sich die einzelnen daran beteiligten Mikrobenarten kaum beschreiben. Sie sind eine große Lebensgemeinschaft. Insgesamt verändert ihr Einfluss die Inhaltstoffe, den Geruch und den Geschmack, die Konsistenz, den pH-Werte und die Haltbarkeit.

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Pyrrolizidin-Alkaloide in Beuteltees

Pyrrolizidin-Alkaloide – die Giftigkeit ist altbekannt

Krebsauslösende, leberschädigende, zu Fehlbildungen führende und das Erbgut schädigende Substanzen in Babytee? Die Rede ist von Pyrrolizidin-Alkaloiden. Pyrrolizidin-Alkaloide  oder PAs sind immer wieder die Ursache von Todesfällen bei Menschen in armen Ländern. Unsichtbar im Brot beziehungsweise Mehl können Unkrautsamen PA-haltiger Pflanzen mit vermahlen sein. Und wie bei Mehl, kann man auch in Beuteltees die einzelnen Bestandteile nicht sehen. Im Getreide aus südlichen Ländern ist Crotalaria – eine Hülsenfrucht, die Wicken ähnelt, der Hauptverursacher der Vergiftungen mit Pyrrolikzidin-Alkaloiden. Bei uns gewährleisten Mühlen und Müller mit hoher Verantwortung und Sachkenntnis die Lebensmittelsicherheit und putzen zuverlässig alle Unkrautsamen aus dem Getreide, bevor dieses vermahlen wird.

Jacobs-Kreuzkraut

Jacobs-Kreuzkraut

In Deutschland bekannt geworden sind Vergiftungen mit Pyrrolizidin-Alkaloiden durch grüne Blattsalate.  Diese Salate enthielten statt Rucola, wie deklariert, fälschlich Blätter des Jakobs-Kreuzkrautes, die Rucola-Blättern auf den ersten Blick ähnlich sehen. Erfahrene Erntehelfer, Bauern und Gärtner machen solche Fehler sicherlich nicht!
Das Jakobs-Kreuzkraut und die in der gesamten Pflanze enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide sind auch verantwortlich für akute Vergiftungen und Todesfälle bei Weidetieren und Pferden. Früher machte man sich in den Grünlandgebieten die Mühe alle Kreuz- beziehungsweise Greiskraut-Arten zu bekämpfen, notfalls von Hand. Die PA’s schädigen nicht nur die Tiere, sie gehen auch in Milch, Käse, Fleisch und Eier über. Und – PA’s gelangen über den Blütenpollen sogar in den Honig.
Für die meisten Vergiftungen sind diese Greiskraut-Arten (Gattung Senecio) verantwortlich, von denen es in Europa  ca. 60 Arten, weltweit an die 1000 Arten gibt. Ein besonderes Problemunkraut ist das Jakobs-Kreuzkraut. Und nun also Pyrrolizidin-Alkaloide in Baby-Tees.

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Sojamilch selbst gemacht

sojabohnenSoja ist in aller Munde: in den Mägen von Mensch und Tier und im Gespräch: Zu Soja-Produkten und dem Soja-Anbau gibt es viel zu sagen und die Meinungen zu Geschmack, Gesundheitswert und Ökologie klaffen weit auseinander. Als veganes Produkt ersetzt Sojamilch die Kuhmilch zum Trinken, für Milchmixgetränke, Smoothies, den Kaffee oder Latte und vieles mehr. Sojamilch ist genauso eiweißreich wie Kuhmilch und doppelt so reich an Magnesium. Sojamilch enthält allerdings weniger Kalzium. Sie ist nicht süß sondern zuckerfrei – anders als Kuhmilch, die sehr viel Laktose enthält.

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Eier – Qualität und Erzeugung

Hühner im FreilaufEier gehören zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt. In der Menschheitsgeschichte haben Eier ihren Beitrag zu unserer Entwicklung geleistet. Ihr wertvolles Protein war ohne ausgeklügelte Jagdmethoden verfügbar. Auch Mineralstoffe, wertvolle Fette und Vitamine sind in Eiern reichlich enthalten.

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