Archiv der Kategorie: Gesundheit

Schwarzkümmel und Schwarzkümmelöl – Gewürz und Öl für Gesundheit und Wohlbefinden

Nigella – eine dekorative Blütenpflanze

Nigella Pflanze mit Kapseln und BlüteDer Schwarzkümmel ist eine zierliche Pflanze mit hübschen Blüten und dekorativen Samenkapseln. Er gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Schwarzkümmel ist mit Christrosen, Akelei und Rittersporn verwandt, genauso mit Anemone, Waldrebe oder Trollblume. Seine Verwandtschaft besteht aus wunderschönen Wild- und Zierpflanzen, von denen viele in unseren Gärten gepflegt werden. Und so kann auch Schwarzkümmel mit dem botanischen Namen Nigella sativa im eigenen Garten angebaut werden. Und das nicht nur zur Zierde. Die meist blaublütige und gefüllte Gartensorte (Bild links) heißt übrigens Nigella damascena, auch bekannt als “Jungfer im Grünen”. Schwarzkümmel kann ausgesät werden und wächst auch auf armen, trockenen und heißen Standorten gut.

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Goji – getrocknete Beeren des Bocksdorn

Woher stammt Goji?

Gojibeeren

Gojibeeren

Gojibeeren und insbesondere der Name Goji stammen aus China. Die Verwendung der kleinen roten Beeren ist seit ungefähr 4000 Jahren bekannt. In der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin, wird “Gou Qi Zi” also Goji zum Befeuchten und tonisieren von Lunge, Leber und Nieren verwendet. Goji soll das Blut und die Esenz stärken sowie den Augen helfen. Die Wirkung auf die Augen ist leicht mit dem unvergleichlich hohen Gehalt an Antioxidanzien in Gojibeeren zu erklären.

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Gesunde Smoothies und mehr dank hochwertiger Mixer

Beeren-Smoothie, Copyright PixelioSich bewusst und richtig zu ernähren ist heutzutage wichtiger denn je. Der menschliche Körper muss sich täglich mit unzähligen Schadstoffen auseinandersetzen und im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal verdauen können. Dazu zählen Faktoren, die wir nur schwer beeinflussen können, wie beispielsweise kleinste Partikel, die in der Luft umherschwirren und die wir allein durch das einatmen über die Atemwege in uns aufnehmen

Ähnlich sieht es bei unserer Ernährung aus. Lebensmittel werden mit Zusatzstoffen versehen, um sie länger haltbar zu machen oder uns einen Geschmack vorzugaukeln, der durch Aromen und Geschmacksstoffe angereichert, alles andere als natürlich ist. Im Zeitalter der Technik ist es aber möglich, sich trotzdem bewusst, gesund und vitaminreich zu ernähren. Dazu dienen uns im Alltag kleine Küchenhelfer, die zum Beispiel die Verarbeitung von Früchten und Gemüse übernehmen und uns das Leben rund um eine gesunde und schmackhafte Ernährung um eine Vielfaches erleichtern können. Als ein Must-have in der Küche zählt allen voran der Mixer. Ohne Ihn geht nichts!

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Mikroorganismen – effektiv und vielfältig

Mikroorganismen im Dienst des Menschen

Brot, Bier, Wein und Käse gibt es nur dank nützlicher Mikroorganismen. Sie machen aus Mehl Sauerteig, aus Zucker Alkohol und aus Eiweiß aromatische Verbindungen – zum Beispiel. Ohne Mikroben gäbe es auch keine Schokolade, keinen Kaffee oder Schwarztee und keine Sojasoße. Die Leistung der Mikroorganismen nennt man bei diesen Umwandlungsprozessen Fermentation. Essig und Sauerkraut sowie alle milchsauer vergorenen Produkte inklusive Sauermilch, Quark und Joghurt entstehen mit speziellen Stämmen von Mikroorganismen. Den Nutzen der Mikroorganismen, die sich an ihr jeweiliges Substrat, also den Rohstoff, den sie besiedeln und dabei verwandeln, angepasst haben, konnte man also schon früh in der Menschheitsgeschichte nutzen. Allerdings wusste man nicht was eigentlich geschieht. Bis heute kommen Wein und Käse zu ihrem regionaltypischen oder sogar kellertypischen Geschmack durch die unglaubliche Vielfalt in der Zusammensetzung der Mikroben-Lebensgemeinschaften. Dabei lassen sich die einzelnen daran beteiligten Mikrobenarten kaum beschreiben. Sie sind eine große Lebensgemeinschaft. Insgesamt verändert ihr Einfluss die Inhaltstoffe, den Geruch und den Geschmack, die Konsistenz, den pH-Werte und die Haltbarkeit.

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Rauchen besser Bio!

Indianische Schamanenpflanze und Rauchkultur der Menschheit

Nordamerikanische Indiander mit Friedenspfeife

Nordamerikanische Indiander mit Friedenspfeife

Zigaretten sind nicht gesund, sondern gesundheitsschädlich. Das ist hinreichend bekannt und glücklicher Weise gewöhnen sich immer mehr Kettenraucher die früher unvermeidbaren Glimmstängel ab. Der blaue Dunst des Tabaks voller Nicotin und Blausäure quälte Generationen von Mitmenschen. Und doch – Rauchen ist auch ältestes Brauchtum der Menschheit. Unsere Ahnen aus der Alten Welt rauchten allerdings vornehmlich ein anderes Kraut, das schwarze Bilsenkraut. Es ist stark giftig, gefährlich und halluzinogen. Der Tabak trat nach seinem Bekanntwerden einen unaufhaltsamen Siegeszug an.

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Homöopathie – die Selbstheilungskräfte anregen

Homöopathie – Die Sichtweise

Pulsatilla die Küchenschelle mit Biene
Ähnliches mit Ähnlichem heilen – “similia similibus curentur”, das ist die Herangehensweise der Homöopathie, die damit im krassen Gegensatz zur Schulmedizin steht, die gegen Fieber fiebersenkende Mittel verordnet, gegen Müdigkeit aufputschende Substanzen, genauso wie gegen Schlaflosigkeit dämpfende. Die Homöopathie hingegen will die Selbstheilungskräfte anregen und stärken und dabei ganzheitlich an die Ursachen von Krankheiten herangehen. Die Konstitution, die grundsätzliche körperliche und seelische Verfassung sowie das aktuelle Umfeld des Menschen werden hier bei der Verordnung der Arzneimittel mit in Betracht gezogen. Doch die homöopathische Arzneimittellehre ist das eigentlich bemerkenswerte: Kaffee gegen Schlaflosigkeit, Bienengift gegen brennende, Schmerzen mit Schwellungen und Rötungen sowie Giftpflanzen, die starke Symptome auslösen, gegen Krankheiten mit ähnlichen Symptomen – allerdings in kleinster Dosierung.

Bild rechts: Pulsatilla, die Küchenschelle ist giftig und eine beliebte Arzneipflanze der Homöopathie, insbesondere in der Frauenheilkunde. Apis, die Honigbiene (Bild rechts) liefert ebenfalls ein homöopathisch genutztes Gift.

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Kräuter und Heilpflanzen aus dem Garten

Für Küche und Hausapotheke

Salvia officinalis

SalbeiStarker Duft und Geschmack ist für Salbei typisch. Ätherische Öle machen die weltweit ungefähr 900 Salbeiarten zu beliebten Tee- und Würzkräutern mit sehr unterschiedlichem Aroma. Die wichtigste europäische Art Salvia officinalis ist eine altbewährte Arzneipflanze und unverzichtbar für die Hausapotheke. Vor allem in Italien  kocht man viele Spezialitäten mit Salbei.

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Süßigkeiten ohne tierische Gelatine

Gelatine, das Geliermittel

Tierische Zutaten ausgerechnet in Gummibärchen und Fruchtjoghurts? Diese Nachricht hat schon viele Vegetarier und Veganer erschreckt. Gelatine wird aus Knochen und Häuten von Rindern und Schweinen gewonnen. Gelatine ist im Prinzip das Kollagen aus dem Bindegewebe von Tieren. Mit Gelatine macht man allerlei – Fruchtgelees und Marmelade, Götterspeise, Speiseeis, Biskuitrollen, Törtchen und Tortenguss. Alles flüssige was formstabil werden und dabei dennoch weich bleiben soll, kann mit Gelatine zubereitet werden. Das Gelieren verwandelt Flüssigkeiten in halbfeste, gummiartige bis schnittfeste Produkte, indem die Gelatine quillt und dabei das gesamte Wasser gleichmäßig bindet. Für die geschmacksneutrale, klare und farblose Dickung beziehungsweise Gelbildung ist dabei nur wenig Geliermittel notwendig. Obwohl Gelatine ein natürliches Eiweiß ist, gab es den Wunsch sie zu ersetzten schon seit 1985 aufgrund der BSE-Krise und dem damit verbunden Misstrauen gegen alle Produkte vom Rind. Erfunden oder verstärkt haben den Trend ohne Gelatine auszukommen aber auch unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund. Schon seit geraumer Zeit kauft man in türkischen Geschäften Joghurt gelatinefrei – “gelatinsiz”. Hier geht es allerdings nicht um vegan sondern um “helal” – erlaubt nach islamischem Gebot. Moslems wie Juden wollen keine Zutaten vom Schwein essen. Vegetarier wollen keine Produkte vom toten Tier und Veganer überhaupt keine tierischen Produkte essen…

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Pyrrolizidin-Alkaloide in Beuteltees

Pyrrolizidin-Alkaloide – die Giftigkeit ist altbekannt

Krebsauslösende, leberschädigende, zu Fehlbildungen führende und das Erbgut schädigende Substanzen in Babytee? Die Rede ist von Pyrrolizidin-Alkaloiden. Pyrrolizidin-Alkaloide  oder PAs sind immer wieder die Ursache von Todesfällen bei Menschen in armen Ländern. Unsichtbar im Brot beziehungsweise Mehl können Unkrautsamen PA-haltiger Pflanzen mit vermahlen sein. Und wie bei Mehl, kann man auch in Beuteltees die einzelnen Bestandteile nicht sehen. Im Getreide aus südlichen Ländern ist Crotalaria – eine Hülsenfrucht, die Wicken ähnelt, der Hauptverursacher der Vergiftungen mit Pyrrolikzidin-Alkaloiden. Bei uns gewährleisten Mühlen und Müller mit hoher Verantwortung und Sachkenntnis die Lebensmittelsicherheit und putzen zuverlässig alle Unkrautsamen aus dem Getreide, bevor dieses vermahlen wird.

Jacobs-Kreuzkraut

Jacobs-Kreuzkraut

In Deutschland bekannt geworden sind Vergiftungen mit Pyrrolizidin-Alkaloiden durch grüne Blattsalate.  Diese Salate enthielten statt Rucola, wie deklariert, fälschlich Blätter des Jakobs-Kreuzkrautes, die Rucola-Blättern auf den ersten Blick ähnlich sehen. Erfahrene Erntehelfer, Bauern und Gärtner machen solche Fehler sicherlich nicht!
Das Jakobs-Kreuzkraut und die in der gesamten Pflanze enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide sind auch verantwortlich für akute Vergiftungen und Todesfälle bei Weidetieren und Pferden. Früher machte man sich in den Grünlandgebieten die Mühe alle Kreuz- beziehungsweise Greiskraut-Arten zu bekämpfen, notfalls von Hand. Die PA’s schädigen nicht nur die Tiere, sie gehen auch in Milch, Käse, Fleisch und Eier über. Und – PA’s gelangen über den Blütenpollen sogar in den Honig.
Für die meisten Vergiftungen sind diese Greiskraut-Arten (Gattung Senecio) verantwortlich, von denen es in Europa  ca. 60 Arten, weltweit an die 1000 Arten gibt. Ein besonderes Problemunkraut ist das Jakobs-Kreuzkraut. Und nun also Pyrrolizidin-Alkaloide in Baby-Tees.

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Edle Schokolade

Ansprechend Buntes gibt es auch in Bio!

r_05_RiceChoc_im-Korb_01_14Wenn Weihnachten naht, dann treten Qualitätsaspekte von Schokolade leider häufig in den Hintergrund. Nikolaus und Co. müssen nun einmal bunt sein. Isst man sonst immer gute Bioschokolade, wundert man sich spätestens bei der Schokolade aus dem Adventskalender, wie unangenehm “normale” Schokolade schmecken kann. Die Nikoläuse werden also verschont oder bleiben gleich im Regal.  Glücklicherweise gibt es Abhilfe. Das Angebot an hervorragenden, außergewöhnlichen und zudem edel oder bunt verpackten Bio-Schokoladen ist inzwischen sehr groß geworden. Solche Schokolade enthält weder künstliches Vanillin noch Emulgatoren und auch kein ungesundes Buttereinfett sondern Kakaobohnen erster Güte. Und  – es gibt alle Sorten von Weißer bis Dunkler Schokolade inzwischen auch vegan und lactosefrei – ohne Kuhmilch.

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