Archiv der Kategorie: Garten

Pflanzkübel sind nützlich, auch im Winter

Blumenkübel ins Haus holen

Pflanzkübel für drinnen und draußen

Pflanzkübel für drinnen und draußen

Der Frost hält Einzug und die Gartensaison ist zu Ende. Es ist Zeit die Balkonkästen und Pflanzkübel mit südländischen Pflanzen ins Haus zu holen, denn viele können dann frostfrei überwintern. Manche brauchen nur wenige Grad Celsius über Null und Licht und machen es uns einfach, sie während der Wintermonate in den Keller zu stellen, beispielsweise Duftgeranien oder Zitruspflanzen. Sie müssen nur ab und zu etwas gegossen werden. Spezialisten wie etwa Kakteen und manche Sukkulenten brauchen noch nicht einmal Wasser während des Winters.

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Schwarzkümmel und Schwarzkümmelöl – Gewürz und Öl für Gesundheit und Wohlbefinden

Nigella – eine dekorative Blütenpflanze

Nigella Pflanze mit Kapseln und BlüteDer Schwarzkümmel ist eine zierliche Pflanze mit hübschen Blüten und dekorativen Samenkapseln. Er gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Schwarzkümmel ist mit Christrosen, Akelei und Rittersporn verwandt, genauso mit Anemone, Waldrebe oder Trollblume. Seine Verwandtschaft besteht aus wunderschönen Wild- und Zierpflanzen, von denen viele in unseren Gärten gepflegt werden. Und so kann auch Schwarzkümmel mit dem botanischen Namen Nigella sativa im eigenen Garten angebaut werden. Und das nicht nur zur Zierde. Die meist blaublütige und gefüllte Gartensorte (Bild links) heißt übrigens Nigella damascena, auch bekannt als “Jungfer im Grünen”. Schwarzkümmel kann ausgesät werden und wächst auch auf armen, trockenen und heißen Standorten gut.

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Gartenbuch-Tipp: Spriessbürger – Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz

Spriessbürger

Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz

von Eveline Dudda und Klaus Laitenberger

Spiessbürger Verlag 2015, 367 Seiten, 38,50 Euro

Spriessbürger BuchcoverEin Gartenbuch über den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz erobert einen Spitzenplatz der besten Gartenbücher der deutschen Gartenbau-Gesellschaft 2016. Es trägt den vielversprechenden Titel “Spriessbürger” und ist im Spriessbürger Verlag erschienen.

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Mutterboden: Grundlage für das Leben auf der Erde

mutterbodenMutterboden ist der Oberboden und wird auch als Muttererde und Ackerkrume bezeichnet. Er ist der oberste Bodenbereich und aufgrund der Fruchtbarkeit besonders wertvoll. In ihm enthalten sind zahlreiche Mineralien wie Lehm, Ton, Feinsand und Schluff sowie ein hoher Nährstoffanteil. Muttererde ist besonders reich an Stickstoff und Humus. Auch viele Mikroorganismen und andere nützliche Bodenlebewesen befinden sich dort. Wegen des hohen Humus-Gehalts, wird Muttererde in Süddeutschland auch als Humus bezeichnet.

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Alles vom Kürbis

Kürbisranken – Blätter und Stiele vom Kürbis

kuerbis-ranken2

Kürbis-Ranken

Eigentlich ist die Wachstumszeit von Kürbispflanzen vorbei. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nach kaltem Frühjahr und trockenem Sommer haben manche Speisekürbisse nach dem Regen und in der Wärme des Herbstes noch einmal mit dem Wachstum begonnen. Die halb toten Pflanzen bilden neue Triebe, manchmal sogar Blüten und junge Früchte, die natürlich alle vor dem Winter nicht mehr reif werden. Dabei können Sie, solange die warme Saison weitergeht, diese Zutaten für sehr schmackhafte Gerichte ernten. Die jungen grünen Triebe von Speisekürbissen sind ein gutes und ergiebiges Gemüse. Die ganz kleinen Früchte schmecken ähnlich wie Zucchini. Auf keinen Fall dürfen sie allerdings Triebe oder Früchte von Zierkürbissen verwenden! Je nach Art und Sorte können diese giftig sein.

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Dekoration und Delikatessen in Pflanzkübeln

Bunt, exotisch und lebendig

AdeniumBlumentöpfe und Pflanzenkübel bieten die Möglichkeit exotische mehrjährige Pflanzen in unserem Klima zu pflegen. Große,  alte,  teilweise sehr wertvolle und wunderschöne Kübelpflanzen wie Palmen, Kamelien oder Orangenbäume gibt es traditionell auch in Deutschland. Jahr für Jahr werden exotische Pflanzen vor dem Winter unter Dach geschützt und dürfen immer Sommer nach Draußen umziehen, wo sie genügend Sonne tanken können. Das Sortiment der dekorativen Pflanzen aus dem Süden, die in Deutschland nicht ausreichend frosthart sind, ist schier unerschöpflich. Pflanzenkübel und Blumentöpfe sowie Balkonkästen können aber auch schnell wachsende Kletterpflanzen beherbergen, die Beschattung oder Sichtschutz auf Terrasse oder Balkon bieten. Seerose im KübelUnd schließlich kann ein Mini-Wassergarten oder Seerosenteich in Pflanzschalen (Bild rechts) angelegt werden, der bei entsprechender Pflege auch kleinen Fischen Lebensraum bieten kann.

Die Begrünung der Stadtwohnung im Inneren oder im Freien sowie die Selbstversorgung mit Obst, Gemüse und Kräutern vom Balkon liegen im Trend. Manche begehrte Spezialität wächst sogar besser im Topf, weil sie windgeschützt und wärmer steht oder weil sie Unkraut und Schnecken entgeht.  

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Goji – getrocknete Beeren des Bocksdorn

Woher stammt Goji?

Gojibeeren

Gojibeeren

Gojibeeren und insbesondere der Name Goji stammen aus China. Die Verwendung der kleinen roten Beeren ist seit ungefähr 4000 Jahren bekannt. In der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin, wird “Gou Qi Zi” also Goji zum Befeuchten und tonisieren von Lunge, Leber und Nieren verwendet. Goji soll das Blut und die Esenz stärken sowie den Augen helfen. Die Wirkung auf die Augen ist leicht mit dem unvergleichlich hohen Gehalt an Antioxidanzien in Gojibeeren zu erklären.

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Zuckererbsen

ZuckererbsenErbsen sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen als Gemüse beliebt und obendrein gesund. Dabei sind die bekannten kugeligen Erbsen nicht die einzige Möglichkeit, das grüne Zartgemüse zu genießen. Erbsen gibt es auch ohne Auspalen – und -man muss auch nicht so lange auf ihre Ernte warten. Von fast allen Garten-Erbsensorten kann man die kleinen, jungen, weichen und noch platten Hülsen essen – vor dem Erntetermin für die kugeligen Erbsen. Schon wenige Tage nach der Blüte sind die dünnen Hülsen erntereif.

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Bohnen im Garten

Fruchtbarkeit und Kochkunst

Feuerbohne

Feuerbohne

Bohnen gibt es in großer Vielfalt mit unterschiedlicher Eignung für den Garten. Der Anbau von Bohnen fördert die Fruchtbarkeit des Bodens vor allem durch Symbiose mit Knöllchenbakterien aber auch durch eine weitere Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen. Mischkultur mit Bohnen war Jahrtausende lang erfolgreich, lange vor der Erfindung des Kunstdüngers. Berühmt sind die fruchtbaren Mischkulturen aus Bohnen, Kürbissen und Mais in Mexiko. Bohnen werden als grüne Hülsen jung und frisch gegessen oder ausgereift als Bohnenkerne. Sie eignen sich außerdem zum Einfrieren, zum Trocken, zum sauer Einmachen und somit als Vorrat.

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Vorkultur in Frühbeet und Gewächshaus

Topfpflanzen und Vorkultur für eine längere Wachstumszeit

Viele Gemüsearten werden vorkultiviert und erst als Jungpflanzen in den Garten gesetzt. Bei Fruchtgemüse wie Tomaten und Paprika ist die vorzeitige Aussaat und Kultivierung im Topf notwendig um die frostfreie Vegetationszeit für diese wärmebedürftigen Gemüsearten zu verlängern. Sämlinge und Jungpflanzen der frostempfindlichen Fruchtgemüse, zu denen auch Chili und Auberginen gehören, stehen zum Keimen ab Februar oder März in Töpfen an der warmen Fensterbank oder im beheizten Gewächshaus. Ab April gedeihen sie auch in unbeheizten Gewächshäusern oder Frühbeeten. Hier sind sie vor leichtem Bodenfrost und Kälte geschützt. Auspflanzen kann man Tomaten, Paprika und Auberginen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Ein Frühbeet oder Gewächshaus ist aber auch erforderlich will man selbst Zucchini, Gurken, Melonen und Kürbisse vorkultivieren. Die Aussaat muss hier aber nicht schon im März erfolgen. Mitte April ist ausreichend, wenn die Pflanzen ins Freiland sollen. Gewächshaus-gurken können selbstverständlich auch schon viel früher angebaut werden wenn das Gewächshaus entsprechend beheizt werden kann. Im Warmen vorkultiviert werden müssen übrigens auch Lauch, Sellerie, Kohlrabi oder Chinakohl. Auch sie vertragen insbesondere als Jungpflanzen keine Kälte. Geeignete Pflanzen, die Technik und das wann und wie wird im Gewächshaus-Ratgeber erklärt.

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