Archiv der Kategorie: Ernährung

Hagebutten – Gesundes von der Rose

Rosenfrüchte, rote Zierde, geballte Vitamine

Hagebutten am Strauch

Hagebutten am Strauch

Hagebutten, die Früchte der Rosen sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Schon der Name Hagebutte lässt eine lange Geschichte erahnen. Hag ist das alte Wort für Hecke oder Dornensträucher. Eine Butte ist ein Fässchen. Rosenhecken oder die Heckenrosen bilden einen schützenden Lebensraum für Vögel. Die offenen ungefüllten Blüten der Wildrosen bieten in Form von Pollen Nahrung für bestäubende Insekten. Die lange am Strauch hängenden reifen Hagebutten sind Nahrung für Vögel im Winter. Seit Alters her werden Hagebutten auch von Menschen im Herbst gesammelt und verarbeitet.

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Rauchblättriger Schwefelkopf

Pilz, aus dem Fichtenwald, der auch im Vorfrühling wächst.

Rauchblättriger Schwefelkopf

Nicht verwechseln mit giftigen Arten!

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Das Gras essen wir und das Korn die Tiere?

Weizengras und Weizenkorn – zwei unterschiedliche Welten

gekeimter Weizen

gekeimter Weizen

Weizen und Brot seien gesundheitsschädlich, behaupten einige Stimmen. Es scheint eine neue Mode zu sein, traditionelle Lebensmittel zu verteufeln. Das fängt bei Getreide an, das weltweit seit 17 000 Jahren gegessen und seit mindestens 10 000 Jahren aus Gräsern gezüchtet wird.  Mit Milchprodukten geht es weiter, die man ebenfalls seit Jahrtausenden für menschliche Zwecke zu nutzen weiß. Auf der Warnliste der selbsternannten Ernährungsexperten ist längst auch Soja gelandet, traditionell in Asien seit Jahrtausenden zu hochwertigen, sehr gesunden Lebensmitteln verarbeitet, ähnlich wie bei uns Milch- und Getreideprodukte. Unglaublich, dass ausgerechnet Getreide und Soja inzwischen hauptsächlich als Futtermittel für Nutztiere dienen! Doch tatsächlich werden diese Säulen der Ernährung mehr und mehr großtechnisch und industriell eingesetzt und nicht mehr handwerklich verarbeitet.

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Holunderschwamm

Judasohr, Holunderschwamm, Mu-Err-Pilz

dieser Pilz wächst auch im Winter… und hält Frost aus…

Gefrorene Judasohren

Mehr zum Holunderschwamm hier

Buchtipp: Speisepilze selbst anbauen – für drinnen und draußen

BLV-Verlag München, 112 Seiten, über 120 Farbfotos und Illustrationen, 15 Euro, ISBN 978-3-8354-1805-9

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Gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzung

Mehr als Vitamine und Mineralstoffe

Vielfalt und Frische

Vitamine und Mineralstoffe sind in aller Munde. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Viele Symptome von Müdigkeit bis Krankheitsanfälligkeit, die Fitness und die langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit können mit Nährstoffen beeinflusst werden. Die tägliche Zufuhr der wichtigsten Vitamine, allen voran Vitamin C, Vitamin E und die B-Vitamine, durch gesundes Essen zu gewährleisten gehört zur Philosophie und Strategie von immer mehr Menschen. Vitalstoffreiche natürliche Lebensmittel werden von allen Experten empfohlen, denn sie sichern ohne Risiko eine ausgewogene Versorgung mit allem was der Körper braucht und das ist noch mehr als Vitamine und Mineralstoffe. Es gilt also, einige Punkte zu bedenken.

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Gesunder Darm – gesunder Körper

Breitwegerich-Samen

Flohsamen ähneln Samen von nah verwandten anderen Wegerich-Gewächsen (Plantago spec.) wie dem einheimischen Breitwegerich.

Was tun bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall? Schon althergebrachte Hausmittel wie Heilerde, Flohsamen und Leinsaat oder Joghurt bewirken ganz unterschiedliche Dinge im Darm, unserem größten Verdauungsorgan. Der Darm ist aus Teilen mit unterschiedlichen Funktionen aufgebaut und bewältigt alles von der Nährstoffaufnahme aus Torte, Schnitzel oder Sauerkraut bis zur Wasseraufnahme aus Bier, Kaffee oder Milch. Dazu kommt die Aufnahme von Wirkstoffen aus Medikamenten oder aus gesunden Lebensmitteln und gleichzeitig die Abweisung und Ausleitung von allem, was krank macht. Der Darm muss also selektieren und filtern. Mit diesen vielfältigen Aufgaben kann der Darm allerdings leicht von uns überfordert werden. Oft reagiert er dann mit Blähungen, Reizdarm, Darminfektionen und Darmentzündungen oder chronischen Krankheiten. Ein nicht mehr gut funktionierender Darm mit gestörtem Darmmillieu kann die Ursache von einer ganzen Reihe weiterer Krankheiten und Symptome sein. Sie umfassen Mineralstoffmangel, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Lebensmittelunverträglichkeiten, Infektanfälligkeit, Allergien und Hautprobleme aber auch Rheuma, Bluthochdruck, Arteriosklerose und deren Folgen. Ein gesunder Darm ist also essenziell wichtig, seine Pflege unverzichtbar für einen gesunden Körper.

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Gesunde Ernährung – Theorie und Praxis

Pioniere der gesunden Ernährung

Die Erfinder gesunder Ernährung beziehungsweise der Lehre davon sind die Müslimacher vergangener Jahrhunderte gewesen. Das Bircher-Müsli aus Äpfeln, Nüssen, Getreide und Zitronensaft wurde in einer Zeit, in der Fleisch noch als gesündestes aller Nahrungsmittel galt, als Sonnenlichtnahrung empfohlen.  Kollath formulierte den Grundsatz der Vollwerternährung.  Er forderte, die Nahrung so natürlich wie möglich zu belassen, was unter anderem zum Verdammen erhitzter Speisen, darunter auch Brot führte. Der Zahnarzt Dr. Schnitzer konnte in seinen Studien in den 1960er Jahren beweisen, dass frisch gemahlenes, ganzes Getreide Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Karies wirksam verhindern konnte. Er erfand die Haushaltsgetreidemühle und propagierte die “zivilisierte Urnahrung”. Der zeitgenössische Ernährungswissenschaftler Prof. Claus Leitzmann milderte die starren Theorien seiner Vorgänger ab und gestaltete sie praxisnah. Er propagiert die vielfältige Ernährung auf der Basis frischer, schmackhaft zubereiteter, pflanzlicher und naturbelassener Produkte. Längst ist dazu die Forderung nach regionalen und saisonalen, möglichst biologisch erzeugten Lebensmitteln hinzugekommen.

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Probiotika für die Gesundheit

Das Gleichgewicht von Magen und Darm ist für den Menschen besonders wichtig. Äußere Belastungen und Probleme, wie Stress oder sogar mangelnde Bewegung sind oftmals der Grund dafür, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt. Blähungen, Verstopfungen, ein flaues Gefühl im Magen und allgemeines Unwohlsein sind nur ein kleiner Teil der gesundheitlichen Folgen, die dadurch entstehen können. Es empfiehlt sich die Einnahme von Probiotika, welche die Darmflora wieder in Schwung bringen können. Wer Probiotika kaufen möchte muss darauf achten, dass sich diese mit den eigenen Darmbakterien vertragen. Welche Probiotika unbedenklich sind und die Gesundheit fördern zeigen wir im Verlaufe dieses Artikels.

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Weinblatt-Risotto und gefüllte Weinblätter

Rebschnitt und saisonale Küche

gefüllte Weinblätter - die Herstellung

gefüllte Weinblätter – Schritt für Schritt

Beim Entspitzen beziehungsweise beim ersten Schnitt der Reben und Tafeltrauben an Spalieren und Pergolen im Hausgarten entsteht je nach Jahr viel Grünschnitt. Weinblätter sehen sehr appetitlich aus und sind schmackhaft, wenn sie gekonnt gekocht werden. Ein Klassiker der griechischen und türkischen Küche sind gefüllte Weinblätter. Sie heißen Dolmades oder Dolma. Deren Herstellung ist arbeitsintensiv und erfordert neben Geschick auch große, intakte Weinblätter, in die die Reisfüllung eingewickelt wird. Die beim routinemäßigen Entspitzen im Garten anfallenden Blätter sind kleiner und nicht als Hüllblätter geeignet. Ihr Eigengeschmack ist jedoch derselbe und die unausgereiften Weinblätter sind sogar zarter als die ausgewachsenen. Sie sind perfekt für die kreative und saisonale Küche.

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Die Grünalge Chlorella – winzig klein und hoch konzentriert

Was Chlorella ausmacht

Mikroskopische Aufnahme der Mikroalge Chlorella

Chlorella ist eine Grünalge und damit das was die meisten Menschen unter einer Alge verstehen, ein grüner, sehr kleiner, extrem schnell wachsender Bewohner von Wasserkörpern. Chlorella ist keine Wasserpflanze. Biologisch betrachtet stehen die Grünalgen im Vergleich mit anderen Algen  – oder auch Tangen – den Pflanzen aber besonders nah. Grünalgen nutzen für ihre Photosynthese, also die Energieerzeugung aus Sonnenlicht, CO2 ,Wasser und ein paar Mineralstoffen das bekannte Chlorophyll und erscheinen deswegen genauso grün wie Pflanzen. Allerdings ist diese Alge ein Einzeller –  klitzeklein, sehr einfach gebaut und asexuell teilungsfähig. Man nennt diese Gruppe von Organismen auch Mikroalgen. Weil Chlorella weder Stamm noch Stängel, keine Rinde, keine Schale, keine Blüten und Früchte und auch keine Wurzeln oder Fasern besitzt, besteht die Grünalge im Wesentlichen aus purem Chlorophyll. Der hohe Nähr- und Gesundheitswert von Grünkohl oder Spinat beruht auf dem hohen Anteil an Chlorophyll in diesen Blattgemüsen, doch Chlorella übertrifft diese Gehalte bei weitem.

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