Die Grünalge Chlorella – winzig klein und hoch konzentriert

Was Chlorella ausmacht

Mikroskopische Aufnahme der Mikroalge Chlorella

Chlorella ist eine Grünalge und damit das was die meisten Menschen unter einer Alge verstehen, ein grüner, sehr kleiner, extrem schnell wachsender Bewohner von Wasserkörpern. Chlorella ist keine Wasserpflanze. Biologisch betrachtet stehen die Grünalgen im Vergleich mit anderen Algen  – oder auch Tangen – den Pflanzen aber besonders nah. Grünalgen nutzen für ihre Photosynthese, also die Energieerzeugung aus Sonnenlicht, CO2 ,Wasser und ein paar Mineralstoffen das bekannte Chlorophyll und erscheinen deswegen genauso grün wie Pflanzen. Allerdings ist diese Alge ein Einzeller –  klitzeklein, sehr einfach gebaut und asexuell teilungsfähig. Man nennt diese Gruppe von Organismen auch Mikroalgen. Weil Chlorella weder Stamm noch Stängel, keine Rinde, keine Schale, keine Blüten und Früchte und auch keine Wurzeln oder Fasern besitzt, besteht die Grünalge im Wesentlichen aus purem Chlorophyll. Der hohe Nähr- und Gesundheitswert von Grünkohl oder Spinat beruht auf dem hohen Anteil an Chlorophyll in diesen Blattgemüsen, doch Chlorella übertrifft diese Gehalte bei weitem.

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Entspannung mit Heilpflanzenölen

Ätherische Öle nicht nur für die Aromatherapie

Zitronenverbene

Zitronenverbene

Ätherische Öle enthalten viele Hundert verschiedene flüchtige Substanzen wie etwa Monoterpene, Ester oder Cumarine. Medizinisch-pharmazeutisch betrachtet können die ätherischen Öle weit mehr als angenehm duften. Sie können den Schlaf oder die Konzentration fördern, Wohlbefinden verbreiten und Krämpfe oder Schmerzen sowie Angstzustände lindern. Viele entfalten starke antimikrobielle, immunstimulierende, durchblutungsfördernde oder entzündungshemmende Wirkungen bei ihrer Einnahme.

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Abfall im Alltag vermeiden – so klappt’s

EinwegflaschenImmer häufiger ist vom Umweltschutz die Rede. Die Politik wird oft als alleiniger Schuldiger für die Umweltprobleme angesehen. Viele Endverbraucher glauben, dass sie selbst nichts daran ändern können, und nehmen das Problem auf die leichte Schulter. Zum Schutz der Umwelt kann jedoch jeder etwas tun. Verschiedene Arten des Konsums werden vom Umweltbundesamt als Anteil an der Umweltbelastung bestätigt. Mit weniger Abfallerzeugung und dem Prinzip „Vermeiden, Trennen, Verwerten“ kann jeder im Alltag zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen.

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Totholz – Lebensraum für Heil- und Speisepilze

Einheimische Pilze sind internationale Stars

Judasohren Auricularia auricula-judae

Judasohr oder Holunderschwamm – ein einheimischer Baumpilz

Die Chinesische Morchel Auricularia auricula-judae, beziehungsweise den Mu Err Pilz kennt jeder, der schon einmal chinesisch gegessen hat. Extrem beliebt in der ostasiatischen Küche verwundert es doch, wenn man erfährt, dass dieser Pilz in Deutschland und Mitteleuropa einheimisch ist. In unserem Kulturraum kennt man ihn als Judasohr oder Holunderschwamm. Wie die vielsagenden Namen verraten, wächst dieser Pilz ohrenförmig aus seinem Substrat, bevorzugt aus abgestorbenen Holunderträuchern. Das Judasohr hat in Deutschland sogar eine Heiltradition, die beispielsweise Hildegard von Bingen bekannt war. Deutsche Forschungen führten zum Nachweis einer Blutgerinnungshemmung und damit dem potentiellen Einsatz bei Durchblutungsstörungen, gegen Arteriosklerose und vorbeugend gegen Thrombosen. Internationale Untersuchungen bestätigen eine Senkung des Cholesterinspiegels, leberschützende und krebshemmende Eigenschaften. Das Judasohr ist einer der potentesten und ältesten Vitalpilze überhaupt! Doch anders als in der Traditionellen Chinesischen Medizin in der dieser Pilz seit 2000 Jahren genutzt wird, geriet die Pilzheilkunde bei uns nahezu in Vergessenheit. 

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Klimawandel und Feinstaub – und was tun wir?

Der CO2 Gehalt der Athmosphäre steigt mehr als errechnet

Es ist erschreckend und es war vorhersehbar –  Nun sind wir bei einen CO2 Gehalt in der Atmosphäre von über 400 ppm angelangt (Quelle: Umweltbundesamt). Das ist höher als jemals in den letzten 10 Millionen Jahren und es ist ein Drittel höher als vor nur 60 Jahren! Erschrickt eigentlich niemand mehr darüber? Noch immer gibt es Kreise, die den Klimawandel leugnen und Dinge sagen wie: “die Chancen des Klimawandels sehen” und “die Pflanzen wachsen besser mit mehr CO2 in der Luft”. Ach ja?

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Gemüse einfrieren

Saisongemüse

Butternut-KürbisDas gesündeste, was wir auf die Dauer essen können, ist Gemüse. Es ist arm an Kalorien und reich an Vitaminen, Mineralstoffen, und darmpflegenden Ballaststoffen. Unverzichtbar für die Gesundheit sind auch die sekundären Pflanzenstoffen, in erster Linie die Antioxidanzien aus Gemüse. In unseren Breiten hat alles Pflanzenwachstum allerdings eine starke Saisonalität. Zwar gibt es rund ums Jahr frisches Gemüse, doch nicht alles stammt aus regionalem und saisonalem Anbau. Beim Einkauf von Gemüse, sollte stets ein Saisonkalender beachtet werden, denn Gemüse, das ausserhalb der Saison angebaut wird, ist häufig mit Pestizidrückständen belastet oder hat wegen des Gewächshausanbaus eine sehr schlechte Klimabilanz und enthält nur wenige Vitamine. Der Herbst und Winter ist Hauptsaison für sehr viele leckere Gemüsesorten, beispielsweise Kürbisse, Wurzelgemüse und Kohlarten

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Kundenbindung mit Mehrweg-Bechern und Brotdosen

Plastikmüll in der Wegwerfgesellschaft

Am Anfang war weggeworfener Plastikmüll nur ärgerlich, weil er das Landschaftsbild verschandelte, durch die Gegend flog und sich in Hecken, Vorgärten, Meeresbuchten und an Badeseen ansammelte. Später sorgten wir uns über die Weichmacher mit hormonartiger Wirkung, die aus billig produzierten Wegwerf-Plastikflaschen und Verpackungen in Lebensmittel, Getränke, uns selbst und die Umwelt übergehen. Inzwischen bedroht Mikroplastik überall im Wasser, in Fischen und in der ganzen Nahrungkette die Gesundheit Aller und das Leben von Fischen, Vögeln und Meeressäugern. Und trotzdem essen wir  immer mehr Fast Food aus Einwegverpackungen und trinken nahezu alles aus Einwegflaschen. Inzwischen sind Smoothies-to-go genauso Standard wie es Müsli-to-go werden könnte. Plastikbecher für gesundheitsbewusstes Essen? Bedrohliche Ausmaße nehmen die Müllberge vom Coffee to go an: Jeder Kaffee belastet Klimabilanz, Mülldeponie und Umwelt mit Plastikdeckel, Plastiklöffel, Plastikgefäß. Mehrweg-Becher sind ein absolutes Muss, das bei gutem Aufdruck umso mehr zur Kundenbindung beiträgt.

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Die Darmgesundheit fördernde Lebensmittel

Ein gesunder Darm – Schlüssel für Wohlbefinden und Vitalität

Pastinaken

Wurzelgemüse mit darmpflegenden Ballaststoffen

Es beginnt mit den kleinen Störungen und Empfindsamkeiten: Völlegefühl und Blähungen sowie Verstopfung machen vielen Menschen zu schaffen. Aufstoßen, Sodbrennen, schlechter Atem und Müdigkeit, dies alles sind weitere Symptome dessen, dass unsere Verdauungsorgane nicht optimal arbeiten. Heute führen wir gerne eventuelle Verdauungsprobleme auf Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien zurück, doch woher sind diese plötzlich gekommen? Die genauere Erklärung der alten Weisheit: “du bist was du isst” ist heute weithin bekannt und wissenschaftlich untermauert: Die Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit und allgemeinem Wohlbefinden oder eben umgekehrt, die Auswirkungen von Darmproblemen wie Blähungen Reizdarm, chronischen Darmentzündungen oder Verstopfung äußern sich häufig durch schlechten Schlaf, Hautprobleme, eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit. Der Schlüssel für Vitalität und gute Gesundheit ist also in einem gesunden Darm zu suchen.

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Pflanzkübel sind nützlich, auch im Winter

Blumenkübel ins Haus holen

Pflanzkübel für drinnen und draußen

Pflanzkübel für drinnen und draußen

Der Frost hält Einzug und die Gartensaison ist zu Ende. Es ist Zeit die Balkonkästen und Pflanzkübel mit südländischen Pflanzen ins Haus zu holen, denn viele können dann frostfrei überwintern. Manche brauchen nur wenige Grad Celsius über Null und Licht und machen es uns einfach, sie während der Wintermonate in den Keller zu stellen, beispielsweise Duftgeranien oder Zitruspflanzen. Sie müssen nur ab und zu etwas gegossen werden. Spezialisten wie etwa Kakteen und manche Sukkulenten brauchen noch nicht einmal Wasser während des Winters.

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Weg mit dem Plastikmüll – Wege und Alternativen

Umweltfreundliche Verpackungen Kunststoffverpackungen aller Art sammeln sich seit Jahrzehnten in den Weltmeeren. Schätzungen zufolge wird es 2050 mehr Plastik in den Ozeanen geben als Fische. Deutschland ist in großem Maße mitverantwortlich an diesem Müllaufkommen. In Europa ist das Land Spitzenreiter – mit 213 Kilogramm Verpackungsmüll pro Person und Jahr. Costa Rica dagegen plant, bis 2021 plastikfrei zu werden. Privatpersonen und Unternehmen können auch hierzulande einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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