Ist für Alles ein Kraut gewachsen?

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Was ist mit Schnupfen und Husten?

Für oder gegen Alles ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Doch bei Erkältungskrankheiten mit Schnupfen und Husten fängt es an, nur Linderung der Symptome ist möglich. Mit Glück und gutem Timing kann die Stärkung oder Beschleunigung der Immunabwehr rechtzeitig gelingen. Einmal krank geworden müssen wir uns dennoch selbst auskurieren. Schlagartig beheben lassen sich auch andere Krankheiten und Symptome nicht, nicht mit Kräutern und nicht mit der Schulmedizin. Meistens kann man aber vorbeugen und sehr oft Symptome entscheidend verbessern. Es kommt auf die Wirkstoffe an.

Starke Wirkstoffe aus der Natur

Wirkstoffe aus der Natur sind besonders stark und damit besonders gut geeignet zur Förderung der Verdauung, der Durchblutung, des Harndrangs, und der Entspannung sowie des Schlafes. Alkaloide von traditionellen Heilpflanzen sind teilweise so wirksam, dass sie nur mit größter Vorsicht und höchster Fachkompetenz angewendet werden dürfen, so zum Beispiel bei Tollkirsche und Schlafmohn. Schmerzstillende natürliche Wirkstoffe gibt es in allen Stärken, ebenso halluzinogene Substanzen.

Was ist stärker, die Veranlagung oder die Wirkstoffe?

Wie wir inzwischen wissen, sind sehr viele Leiden teilweise genetisch und teilweise umweltbedingt. Heißt: die gesündeste Lebensweise muss nicht vor allem schützen und die ungesündeste muss nicht krank machen. Das gilt für Krebs und Herzinfarkt aber auch für Hautkrankheiten oder Haarausfall. Die gute Nachricht heißt: ein bisschen bis ganz viel kann man eben doch selbst beeinflussen. Zum Beispiel zur Verbesserung des Haarwuchses. Hier gibt es wie bei so vielem unterschiedliche Einflüsse von der Haarpflege, allgemeinen Gesundheit und Psyche bis zu Produkten, welche direkt oder indirekt den Haarwuchs fördern können.

Mineralstoffe und Durchblutung – die Stärke der Pflanzen

Wildpflanzen aber auch Algen und Pilze enthalten sehr viele Mineralstoffe, weit mehr als Fleisch. Insbesondere enthalten sie mehr Kalium, Magnesium und Silizium. Haut, Haare und Nägel profitieren insbesondere vom Silizium beziehungsweise der Kieselsäure. Sie ist in Brennnesseln, Ackerschachtelhalm und Hirse aber auch in Vollreis und Vollkornprodukten besonders reichlich enthalten.
Auch die Anregung des Kreislaufs, die Förderung der Durchblutung ist eine weit verbreitete Eigenschaft von Pflanzen. Brennnesseln gehören auch hier dazu, ebenso Löwenzahn, aber auch Kaffee, Tee, Zimt und Wein, Chili und andere Gewürze. Mit einer Durchblutungsförderung allein durch den normalen Konsum dieser Produkte wachsen vermutlich nicht alle Kopfhaare nach. Informationen über Haarverlust sind also komplex. Behandlungen äußerlich oder innerlich mit natürlichen Substanzen können einen Versuch wert sein.

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Über Stefanie Goldscheider

Stefanie Goldscheider ist Agraringenieurin und Herausgeberin von www.biothemen.de, eines Online-Magazins, das sich mit Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt.
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