Mutterboden: Grundlage für das Leben auf der Erde

mutterbodenMutterboden ist der Oberboden und wird auch als Muttererde und Ackerkrume bezeichnet. Er ist der oberste Bodenbereich und aufgrund der Fruchtbarkeit besonders wertvoll. In ihm enthalten sind zahlreiche Mineralien wie Lehm, Ton, Feinsand und Schluff sowie ein hoher Nährstoffanteil. Muttererde ist besonders reich an Stickstoff und Humus. Auch viele Mikroorganismen und andere nützliche Bodenlebewesen befinden sich dort. Wegen des hohen Humus-Gehalts, wird Muttererde in Süddeutschland auch als Humus bezeichnet.

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Alles vom Kürbis

Kürbisranken – Blätter und Stiele vom Kürbis

kuerbis-ranken2

Kürbis-Ranken

Eigentlich ist die Wachstumszeit von Kürbispflanzen vorbei. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nach kaltem Frühjahr und trockenem Sommer haben manche Speisekürbisse nach dem Regen und in der Wärme des Herbstes noch einmal mit dem Wachstum begonnen. Die halb toten Pflanzen bilden neue Triebe, manchmal sogar Blüten und junge Früchte, die natürlich alle vor dem Winter nicht mehr reif werden. Dabei können Sie, solange die warme Saison weitergeht, diese Zutaten für sehr schmackhafte Gerichte ernten. Die jungen grünen Triebe von Speisekürbissen sind ein gutes und ergiebiges Gemüse. Die ganz kleinen Früchte schmecken ähnlich wie Zucchini. Auf keinen Fall dürfen sie allerdings Triebe oder Früchte von Zierkürbissen verwenden! Je nach Art und Sorte können diese giftig sein.

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Kaffeebaum, Kaffeebohne, Kaffeetasse

Kaffeebaum und Cash

Reife und unreife Kaffeekirschen am Baum

Reife und unreife Kaffeekirschen am Baum

Kaffee ist ein traditionsreiches Handelsgut und hat eine bewegte Geschichte. Zunächst lernten ihn die Hirten im Äthiopischen Hochland kennen und schätzen. Dort hat der Kaffeebaum seinen Ursprung. Einen Kaffeeausschank, wie wir ihn uns vorstellen, gab es aber bald auch im Osmanischen Reich. Wie andere tropische Pflanzenarten auch, die hoch geschätzte Produkte liefern, wurde der Kaffeebaum, in der Kolonialzeit zum weltweiten Cash Crop. Kaffeeplantagen wurden bereits ab dem 17. Jahrhundert angelegt. Die Früchte des Kaffeebaums, die Kaffeekirschen (Bild links) beziehungsweise die daraus gewonnen Kaffeebohnen machten fortan Händler und Kaffeeimporteure reich und auch viele bekannte Kaffeeröstereien.

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Dekoration und Delikatessen in Pflanzkübeln

Bunt, exotisch und lebendig

AdeniumBlumentöpfe und Pflanzenkübel bieten die Möglichkeit exotische mehrjährige Pflanzen in unserem Klima zu dauerhaft zu pflegen, sei es drinnen oder draußen, im großen Garten oder der kleinen Wohnung. Große, teilweise alte, wertvolle und wunderschöne Kübelpflanzen wie Palmen, Kamelien oder Orangenbäume werden Jahr für Jahr vor dem Winter unter Dach geschützt und dürfen immer Sommer nach Draußen umziehen, wo sie genügend Sonne tanken können. Das Sortiment der dekorativen Pflanzen aus dem Süden, die in Deutschland nicht ausreichend frosthart sind, ist schier unerschöpflich. Pflanzkübel und Blumentöpfe sowie Balkonkästen können aber auch schnell wachsende Kletterpflanzen beherbergen, die Beschattung oder Sichtschutz auf Terrasse oder Balkon bieten. Seerose im KübelUnd schließlich kann ein Mini-Wassergarten oder Seerosenteich in Pflanzschalen (Bild rechts) angelegt werden, der bei entsprechender Pflege auch kleinen Fischen Lebensraum bieten kann.

Die Begrünung der Stadtwohnung im Inneren oder im Freien sowie die Selbstversorung mit Obst, Gemüse und Kräutern vom Balkon liegen im Trend. Manche begehrte Spezialität wächst sogar besser im Topf, weil sie windgeschützt und wärmer steht oder weil sie Unkraut und Schnecken entgeht.  

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Goji – getrocknete Beeren des Bocksdorn

Woher stammt Goji?

Gojibeeren

Gojibeeren

Gojibeeren und insbesondere der Name Goji stammen aus China. Die Verwendung der kleinen roten Beeren ist seit ungefähr 4000 Jahren bekannt. In der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin, wird „Gou Qi Zi“ also Goji zum Befeuchten und tonisieren von Lunge, Leber und Nieren verwendet. Goji soll das Blut und die Esenz stärken sowie den Augen helfen. Die Wirkung auf die Augen ist leicht mit dem unvergleichlich hohen Gehalt an Antioxidanzien in Gojibeeren zu erklären.

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